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Monika Golas von der Universität Aarhus ist Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres 2010

Die 34 jährige Monika Golas hat parallel zu ihrem Studium der Humanbiologie ein Studium der Humanmedizin absolviert und beide Studiengänge mit Bestnoten in der Regelstudienzeit abgeschlossen. Parallel zu ihrem Medizinstudium promovierte sie in Biochemie in weniger als vier Jahren "summa cum laude".

NachwuchspreisNachwuchswissenschaftlerin des Jahres 2011: Dr. Monika Golas
Die Jury hob neben Golas' Spitzenleistungen in der Wissenschaft insbesondere ihr didaktisches Talent und Engagement als Dozentin hervor. Weil die junge Dozentin merkte, dass die Studenten sehr unterschiedliche Fähigkeiten darin besitzen, ein Mikroskop zu bedienen, entwickelt sie ein eLearning-Programm, mit dessen Hilfe diese auch außerhalb der Universität ihre mikroskopischen Kompetenzen erwerben und verbessern können.


Weitere Auszeichnungen

Neben Monika Golas erhielten vier weitere Nachwuchswissenschaftler Auszeichnungen:
  • Dr. Michaela Geierhos (LMU München),
  • Dr. Stefan Kozielski (RWTH Aachen),
  • Dr. Tanja Gabriele Baudson (Universität Trier),
  • Dr. Thiemo Breyer (Universität Heidelberg / Freiburg)
  • Dr. Kerstin M. Ewen (Universität des Saarlandes)
  • Dr. Christian Hackenberger (FU Berlin)
  • Dr. Franz Huber (Universität Konstanz)
  • Dr. Isabel Lindner (Universität zu Köln)
  • Dr. Andreas Schmidt (Universitäten Berkeley, Singapur und Köln)




Über den academics-Preis

Der academics-Preis ehrt junge Wissenschaftler, die durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nachhaltig positiv beeinflussen. Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 35 Jahren. Der academics-Nachwuchspreis wird jährlich vergeben, das Preisgeld beträgt 2.000 Euro. Die Kandidaten können sich selbst bewerben oder von anderen Personen vorgeschlagen werden.


Verleihung

Die offizielle Verleihung des academics-Preises fand durch Bildungsministerin Annette Schavan im Rahmen der Wissenschaftsgala des Deutschen Hochschulverbandes DHV am 11. April 2011 in Potsdam statt.


Jury

Der Preisträger wurde durch eine zu diesem Anlass eingesetzte Jury ausgewählt. Die Jury setzte sich zusammen aus:
  • Prof. Dr.-Ing. Jutta Binder-Hobbach, Vizepräsidentin der Fachhochschule Worms
  • Prof. Dr. Daniela Wawra, Universität Passau, Vizepräsidentin des Deutschen Hochschulverbandes
  • Prof. Dr. Thomas Bradtke, HAW Hamburg
  • Prof. Dr. Werner Nau, Jacobs University Bremen


Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der vergangenen Jahre


Nachwuchspreis 2009

Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres 2009

2009 wurde der Preis für den "Nachwuchswissenschaftler des Jahres" an Dr. rer. pol. Julia Heidemann verliehen.

Julia Heidemann hat in nur zweieinhalb Jahren mit "summa cum laude" an der Universität Augsburg zum Thema "Wertorientierte Gestaltung von Kundenbeziehungen" promoviert. Sie ist als PostDoc am Lehrstuhl für Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Informations- und Finanzmanagement von Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl tätig.

Die Jury hob neben Heidemanns Spitzenleistungen in der Forschung insbesondere ihr Engagement für die Förderung junger Studenten hervor, unter anderem als Coach im Rahmen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder als Jurorin beim bundesweiten Idenwettbewerb "Generation-D". Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Erfolgreiche Frauen in Führungspositionen" setzte Julia Heidemann sich außerdem für die Frauenförderung ein.

Lobende Erwähnungen erhielten außerdem drei weitere Nachwuchswissenschaftler/innen: Prof. Dr. phil. habil. Eva Traut-Mattausch (Universität Salzburg, LMU), Prof. Dr. Tobias Nef (Catholic University of America, ETH Zürich) und Dr. Cornelia M. Keck (FH Kaiserslautern, FU Berlin).


Nachwuchspreis 2008

Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2008

2008 wurde der Preis für den "Nachwuchswissenschaftler des Jahres" Priv.-Doz. Dr. Christoph Kleinschnitz verliehen.

Christoph Kleinschnitz ist seit Mai 2008 Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegt in der Entwicklung innovativer Strategien zur Behandlung von Schlaganfällen.

Die Jury hob Kleinschnitz' Engagement sowohl in der Krankenbetreuung im Rahmen seiner ärztlichen Tätigkeit als auch in der Forschung hervor. Besonders verdienstvoll sei auch Christoph Kleinschnitz' Einsatz für junge Forscher aus strukturell schwächeren Ländern, um die Publikation deren Arbeiten zu erleichtern. Christoph Kleinschnitz hat dafür gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern aus den USA und China ein weltweit erstes open-access Journal im Bereich Schlaganfallforschung gegründet, das die kostenlose Veröffentlichung und Einsicht von Manuskripten ermöglicht.

Lobende Erwähnungen erhielten außerdem drei weitere Nachwuchswissenschaftler/innen: PD Dr. med. Sonja Schrepfer, 33 (Stanford University), Dr. Christian Wild, 33 (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Mag. Julia Novak, M.A. (Universität Wien).


Nachwuchspreis 2007

Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2007

2007 wurde der Preis für den "Nachwuchswissenschaftler des Jahres" Prof. Dr. Klaus Wehrle verliehen.

Prof. Dr. Wehrle gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Wissenschaftler. Von ihm entwickelte Standards wurden in den - ansonsten von den USA dominierten - Internet-Standardisierungsprozess eingebracht. Die Jury würdigt mit dem academics-Preis die herausragenden Leistungen und das beispielgebende Engagement des xx-Jährigen in Lehre und Forschung. Die Jury, die sich aus hochkarätigen Vertretern von Bildung und Wissenschaft zusammensetzt, hob besonders Klaus Wehrles Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs hervor. Mit der Initiative "Zukunft Wissenschaft" sowie bei der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an junge Menschen im Rahmen der Kinder-Universität und des Wissenschaftssommers 2006 hat der Wissenschaftler Maßstäbe gesetzt.

Lobende Erwähnungen erhielten außerdem vier weitere Nachwuchswissenschaftler/innen: Dr. Ilka Fuchs (Charité C. Virchow, Berlin), Prof. Dr. Felix Ekardt (Universität Bremen), Dr. Natalia Filatkina (Universität Trier) und Dr. Kai J. Jonas (Friedrich-Schiller-Universität, Jena).

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