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Privathochschule

Was ist eine Privathochschule? Wo liegen die Vor- und Nachteile einer Privathochschule?

Privathochschule
Private Hochschulen haben verschiedene Finanzierungsmodelle mit unterschiedlichen Trägern und Sponsoren. Neben staatlichen Zuschüssen spielen Stiftungen und die Beteiligung von Wirtschaftsunternehmen eine entscheidende Rolle. Studiengebühren, die zwischen den verschiedenen Privathochschulen stark variieren, sind obligatorisch. Durch verschiedene Kredit- und Stipendienmodelle werden sie sozial verträglicher. Das Studium ist straff organisiert. Die Idee zur Gründung der ersten privaten Universität in Deutschland entstand Ende der 70er Jahre aus der Unzufriedenheit einiger Hochschullehrer mit dem damaligen Stillstand in der Universitätsentwicklung. Die Anerkennung der privaten Universität Witten/Herdecke durch das Land NRW erfolgte 1982 nach längeren Auseinandersetzungen. Die Anzahl der Studierenden an privaten Universitäten ist im Vergleich zu anderen Hochschulen noch sehr niedrig. Private Hochschulen suchen sich ihre Studenten in der Regel selbst aus. Das Studium erfreut sich einer individuellen Betreuung und Ausbildung. Hohe Identifikation und Persönliches Engagement werden auch von den Studierenden erwartet. Viele der privaten Hochschulen bieten Praktika an Partnerhochschulen im Ausland an und arbeiten eng mit Wirtschaftsunternehmen der jeweiligen Fachrichtungen zusammen.

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