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Hannover Biomedical Research School (HBRS)
Laboranten, © Hannover Biomedical Research School (HBRS) Doktorand, © Hannover Biomedical Research School (HBRS)

Strukturierte Doktorandenausbildung

Programme an der Hannover Biomedical Research School

Die strukturierten PhD Programme der Hannover Biomedical Research School

Das PhD Programm "Molekulare Medizin"

Das PhD Programm "Molekulare Medizin" ist das älteste PhD Programm an der MHH (seit 2000). Es vereinigt ein breites Spektrum an Forschungsgebieten in der Immunologie, Infektionsbiologie, Onkologie und Stammzellbiologie/ Differenzierung, Zellbiologie und Genetik. Die Studierenden (~60: 20 pro Jahr; Mediziner und Naturwissenschaftler) arbeiten in Abteilungen der MHH und Partnerinstituten (Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig). Das Hauptziel des Programms ist der Brückenschlag zwischen Grundlagenwissenschaften und angewandten klinischen Aspekten in der Ausbildung und Forschung. Die Forschungsprojekte stammen aus den Bereichen Infektion und entzündliche Erkrankungen (HIV, Hepatitis, Diabetes, Asthma, atopische Ekzeme, Autoimmunkrankheiten, Artheriosklerose, etc.), Signalweitergabe und Onkologie (MAP Kinasen und deren Zielstrukturen, WNT Signalweg, Telomere, Signalweitergabe in Leukämien) sowie aus der Stammzellforschung oder Differenzierung (hepatische Differenzierung von Stammzellen, Ziele von hämatopoietischen Stammzellen - Gentherapie, Entwicklung einzelner Organe, etc.).

Das PhD Programm "Infektionsbiologie"

Das PhD Programm "Infektionsbiologie" ist ein integraler Bestandteil des "Zentrums für Infektionsbiologie" (ZIB). Es besteht seit 2003. Die Studierenden (~60: 20 pro Jahr, die meisten Naturwissenschaftler) forschen an Themenbereichen wie z.B.: "Wie dringen Infektionserreger oder Antigene/Allergene in den menschlichen Körper ein und interagieren sie mit Zell- und Organpathomechanismen", "wie werden frühe und späte Abwehrreaktionen des Immunsystems induziert und wie attackiert das Immunsystem die Fremdkörper" (Hauptgebiete Infektion, Immunologie, Mikrobiologie und Virologie). Die immer wieder neu entstehenden pathogenen Erreger wie z.B. HIV, SARS und der Influenza Stamm H5N1, und die Wiederkehr schon ausgerotteter Krankheiten wie z.B. Tuberkulose und Diphtherie, sind wohl hauptsächlich auf "Impfmüdigkeit" oder erhöhte Resistenz von Keimen gegen Antibiotika zurück zu führen. Das Programm wird zum Teil durch das "Lichtenberg Programm" des Landes Niedersachsen unterstützt.

Das PhD Programm "Regenerative Wissenschaften"

Das PhD Programm "Regenerative Wissenschaften" besteht seit Oktober 2007. Es wurde im Zuge der Bewilligung des Exzellenzclusters "REBIRTH" entwickelt. Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegen in den Bereichen Stammzellbiologie, Entwicklungsbiologie, Gewebezüchtung, Tumorbiologie, Toleranzmechanismen und Biomaterialien. Die Studierenden (~60: 20 pro Jahr; Mediziner, Naturwissenschaftler, Ingenieure) arbeiten in verschiedenen Abteilungen der MHH und Partnerinstituten (Leibniz Universität Hannover, Laser Zentrum Hannover, Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Friedrich Löffler Institut Mariensee, Max-Planck Institut Münster). Das Hauptziel des Programms ist der Brückenschlag zwischen Grundlagenwissenschaften und angewandten klinischen Aspekten in der Ausbildung und Forschung sowie den interdisziplinären Wissensaustausch zu fördern. Eine besondere Herausforderung ist die Integration von Bioingenieurwissenschaftlern.

Das PhD Programm "Hörforschung"

Das PhD Programm "Hörforschung" ist Bestandteil des Exzellenzclusters "Hearing4all" der MHH und der Universität Oldenburg.

Das PhD Programm "Epidemiologie"

Das PhD Programm "Epidemiologie" ist in Zusammenarbeit mit dem HZI Braunschweig organisiert.

Ein DFG-Graduiertenkolleg

Außerdem gibt es noch ein Graduiertenkolleg: das Internationale Graduiertenkolleg, GRK 1273 "Strategies of human pathogens to achieve acute and chronic infection" zusammen mit dem Karolinska Institut in Stockholm.
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