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Promotionsprüfung

Was ist eine Promotionsprüfung? Wann legt man die Promotionsprüfung ab?

Promotionsprüfung
Eine erfolgreich abgeschlossene Promotion erfordert neben der positiven Bewertung der Dissertation eine mündliche Prüfung, die sogenannte Promotionsprüfung. Diese besteht in der Regel aus einem Vortrag über das jeweilige Dissertationsthema - dem Rigorosum -, einem Fachgespräch mit Fragen zu dem gesamten Fachgebiet, und der Disputation - einem wissenschaftlichen Streitgespräch über die Dissertation.

Eine Kommission, bestehend aus einem Vorsitzenden, zwei Berichterstattern und drei weiteren Prüfern, bewertet die Leistung der Doktoranden. Es gibt die Möglichkeit, die Promotionsprüfung unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder auch öffentlich in einem Hörsaal durchzuführen. Die genauen Richtlinien einer Promotionsprüfung sind den jeweiligen Promotionsordnungen der Hochschulen zu entnehmen.

Fällt das Gutachten über die Dissertation positiv aus und besteht der Promovierende auch die Promotionsprüfung, ist die Promotion abgeschlossen. Eine entsprechende Urkunde erhält man nach der Veröffentlichung der Doktorarbeit und erst dann darf der Doktortitel offiziell in der Anrede verwendet werden.

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