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Staatsexamen

Was ist das Staatsexamen? Wann legt man ein Staatsexamen ab?

Staatsexamen
Das Staatsexamen ist eine Prüfung vor Mitgliedern der staatlichen Prüfungsämter. Es ist der klassische Studienabschluss bei den Fächern Jura, Lehramt, Medizin und Pharmazie im Gegensatz zu Diplom-, Bachelor- und Magister-Studiengängen, an deren Ende Prüfungen vor einem Hochschul-Gremium stehen. Es gliedert sich in zwei Abschnitte: das Erste Staatsexamen ist eine theoretische Prüfung, auf die ein praxisorientierter Vorbereitungsdienst von ca. zwei Jahren (Referendariat) folgt. Dieser Vorbereitungsdienst schließt dann ab mit dem Zweiten Staatsexamen.

Zur Zeit wird an einigen Hochschulen im Modellversuch erprobt, auch Lehramtsstudiengänge mit Bachelor- und Master-Abschluss durchzuführen. Dabei hat es sich als Problem herausgestellt, dass die damit verbundene Umstellung auf Module und Credit-Points (European Credit Transfer System) die Belegung eines dritten Faches (Ergänzungsfach neben Hauptfach und weiterem Hauptfach) technisch unmöglich macht. Somit erzwingt die Umstellung des Lehramtsstudiums auf das Bachelor- und Mastermodell eine Zweifachkombination, was nicht im allgemeinen bildungspolitischen Interesse sein kann.

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