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USA: Professoren an privaten Hochschulen verdienen mehr

 

An amerikanischen Hochschulen gibt es eklatante Gehaltsunterschiede. Frauen und Professoren staatlicher Hochschulen haben einen besonders geringen Verdienst.

Professoren an privaten Hochschulen verdienen mehr© mokra - stock.xchng
Die Schere zwischen den Gehältern von Wissenschaftlern an privaten und an staatlichen Hochschulen in den Vereinigten Staaten klafft immer weiter auseinander. Nach Ansicht der American Association of University Professors (AAUP) gefährdet dies zunehmend die Fähigkeit der staatlichen Institutionen, gute Wissenschaftler anzuwerben. So betrug das durchschnittliche Gehalt eines Vollzeit-Professors an einer staatlichen Universität 109 569 Dollar, 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. An einer privaten Universität waren es 144 256 Dollar.

Mit weitem Abstand führen die Ivy-League-Universitäten die Liste der Institutionen an, die die höchsten Gehälter für Professoren zahlen. Unter diesen liegt die Rockefeller University mit 191 200 Dollar vor Harvard (184 800 Dollar) und Stanford (173 700 Dollar).

Princeton und die Universität von Chicago liegen mit 172 200 Dollar und 170 800 Dollar knapp dahinter. Die University of Maryland at Baltimore führt mit 142 700 Dollar vor dem New Jersey Institute of Technology (139 500 Dollar) die Liste der staatlichen Hochschulen mit den höchsten Gehältern für Professoren an.

Die AAUP weist weiter darauf hin, dass Frauen an allen Hochschulen weniger als Männer auf den gleichen Positionen verdienen. So ist das Einkommen von Professorinnen im Durchschnitt 12,1 Prozent geringer.

Aus Forschung und Lehre :: Mai 2008

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