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Wirtschaft gegen Masterquote

 

Die Wirtschaft sorgt sich um den Nachwuchs. Insbesondere die IT-Branche fordert, dass die Masterstudiengänge keinerlei Beschränkungen unterliegen dürfen.

Wirtschaft gegen Masterquote© svilen001 - stock.xchng
Die IT-Branche und Hochschulvertreter haben sich deutlich gegen eine beschränkte Zahl von Master- Studienplätzen ausgesprochen.

"Eine 'Master-Quote' lehnen Wirtschaft, Berufsverband und Hochschulen strikt ab, da diese bildungs- und wirtschaftspolitisch völlig verfehlt ist", erklärten der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), die Gesellschaft für Informatik (GI), die Fakultätentage Informatik (FTI) sowie Elektrotechnik und Informationstechnik (FTEI).

Die Qualität der Studenten müsse das einzige Kriterium für die Zulassung zu einem Masterprogramm sein. Aufgrund der steigenden Komplexität der Informations- und Kommunikationstechnologien werde der Bedarf an Master-Absolventen gegenüber dem derzeitigen
Niveau weiter ansteigen, hieß es zur Begründung.

Daher müssten Master-Programme auch allen geeigneten Bachelor-Absolventen von allen Hochschultypen offen stehen. Dies setze eine gesicherte Grundqualifikation für alle Bachelor voraus.

Darüber hinaus forderten die Unterzeichner der Stellungnahme "Bologna-Prozess für Qualität in der Hochschulbildung nutzen" die Bundesländer dazu auf, künftig keine zeitliche Begrenzung von Bachelor- Studiengängen auf sechs Semester vorzunehmen.

Auch seien "personelle Verstärkungen in der Hochschullehre" erforderlich, da die Bachelorstudiengänge betreuungsintensiver seien.

Aus Forschung und Lehre :: März 2008

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