Das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von In Kooperation mit DIE ZEIT Forschung und Lehre
Logo des idw

Wissenschaftssommer 2010 brachte Energie nach Magdeburg

Mehr als 40.000 Menschen haben in Magdeburg während des einwöchigen Wissenschaftssommer die Chance genutzt, in rund 100 verschiedenen Veranstaltungen einen Blick hinter die Kulissen der Forschung zu werfen. Die "Zukunft der Energie" lautete passend zum Wissenschaftsjahr 2010 das Thema des großen Wissenschaftsfestivals, mit dem die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) jedes Jahr in einer anderen Stadt gastiert.

Ob Geisteswissenschaftler, Ingenieure, Mediziner oder Naturwissenschaftler: Forscher aus Magdeburg und aus ganz Deutschland nutzten das große Wissenschaftsfestival vom 5. bis zum 11. Juni, um sich in der Landeshauptstadt zu präsentieren.

"Ich bin mir sicher, dass der Wissenschaftssommer viele junge Menschen begeistert hat. ,Wissenschaft zum Anfassen' ist daher auch für Forschungsinstitute und Hochschulen ein Gewinn. Der Wissenschaftssommer hat deutlich gemacht, was Wissenschaft in unser aller Interesse zu leisten vermag, aber auch, dass wir den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern müssen, wenn wir weiterhin in Deutschland Spitzenleistungen in der Forschung vollbringen wollen", resümierte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer zum Abschluss des Wissenschaftssommers 2010 am Freitag.

Die Magdeburgerinnen und Magdeburger konnten in Zelten auf dem Alten Markt selbst experimentieren und im Gespräch mit Wissenschaftlern aktuelle Fragen der Forschung diskutieren. "Insbesondere Lehrer mit ihren Schulklassen haben das Angebot angenommen und zum Beispiel Führungen durch die Ausstellung ,Magdeburg will's wissen' auf dem Alten Markt gebucht", sagt Hella Grenzebach, Projektleiterin des Wissenschaftssommers bei Wissenschaft im Dialog.

In der Langen Nacht der Wissenschaft zum Start des Wissenschaftssommers hatten Forschungsinstitute in der ganzen Stadt ihre Türen für das interessierte Publikum geöffnet. "Der Wissenschaftssommer konnte in Magdeburg neue Impulse setzen und hat uns auf jeden Fall darin bestärkt, den eingeschlagenen Weg fortzuführen und auf die Qualitäten der Wissenschaftsstadt Magdeburg weiter aufmerksam zu machen. Viele Magdeburger Bürgerinnen und Bürger, allen voran junge Menschen, suchten die Gespräche mit den Wissenschaftlern. Den Forschern der teilnehmenden Einrichtungen ist es gelungen, ihre Arbeiten verständlich zu erklären und Lust auf Wissenschaft zu machen", sagte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper.

Der Wissenschaftssommer 2010 wurde von Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit der Landeshauptstadt und regionalen Forschungseinrichtungen organisiert. Finanziell unterstützt wurde er von der Landeshauptstadt Magdeburg, vom Kultus- und vom Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt. Die Ausstellung "Magdeburg will's wissen" auf dem Alten Markt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Ziel des Festivals ist es, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen und junge Menschen für die Forschung zu begeistern. Diesem Ziel haben sich die großen Wissenschaftsorganisationen verschrieben, als sie im Jahr 1999 Wissenschaft im Dialog auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ins Leben riefen. Der nächste Wissenschaftssommer findet im Juni 2011 in Mainz statt.

Informationen: <www.wissenschaftssommer2010.de>

Fotos: Bereich Presse / Bilder / Wissenschaftssommer auf <www.wissenschaftssommer2010.de>

Ihre Ansprechpartnerin bei Wissenschaft im Dialog: Projektleitung Wissenschaftssommer Hella Grenzebach Tel.: (030) 206 22 95-45 hella.grenzebach@w-i-d.de

idw :: 11.06.2010

Ausgewählte Artikel