Da müht man sich viele Jahre als Doktorand, WM, Postdoc auf Kurzverträgen, oder knechtet als Assistent, opfert Wochenenden, Freundschaften, Liebesbeziehungen und seine schlanke Linie – und bekommt endlich einen Ruf! Doch das vermeintliche Happy-End, die Oase am Ende der Durststrecke stellt sich erst einmal als gar nicht so paradisisch heraus: weiter ›
Immer noch bekomme ich in außeruniversitären Kontexten auf meine Auskunft, ich sei Juniorprofessorin die verwunderte Frage gestellt: “Ah, Juniorprofessorin – was ist das denn?” weiter ›
„Wir könnten ja mal…“ – Die ungesteuerte Kooperation
15.01.2010 von Boris Schmidt | Keine KommentareProfessorales Führungshandeln ist vielfältig. Die einen herrschen, die anderen steuern, wieder andere sind gedanklich ganz woanders. Die „ungesteuerte Kooperation“ ist ein Führungstyp, der viel Gutes mit sich bringt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern große Freiheit schenkt. Rund ein Viertel der deutschen Professorinnen und Professoren zählen nach einer aktuellen Studie zu diesem Führungstyp. Was zeichnet die „ungesteuerte Kooperation“ aus? weiter ›
Der Artikel “Die Krise der Universitäten – eine Chance?” von Vanessa-Isabelle Reinwand hat mich auf folgende Gedanken gebracht: Vielleicht ist diese aktuelle Krise tatsächlich hausgemacht? Und die Universitäten sinds am Ende selbst schuld?! weiter ›
Faustregel 7: Mutiere zum “Postdoctoral Fellow” und ziehe aus in die weite Welt!
18.12.2009 von Andreas Wimmel | Kommentare: 19Ein unbekanntes Wesen namens „Postdoctoral Fellow“ hat Einzug gehalten ins deutsche Wissenschaftssystem und verdankt seine Existenz in erster Linie dem plötzlichen Aussterben der alten C1-Assistentenstellen. Der Juniorprofessor, so die ursprüngliche Idee, sollte in diese Lücke stoßen und ohne Habilitation losforschen und losdozieren dürfen, zumindest bis sein in der Regel befristeter Vertrag ausläuft. Nun ja, wie wir alle wissen ist diese Rechnung dummerweise bislang nicht aufgegangen, da Juniorprofs auch sieben Jahre nach Einführung immer noch eine äußerst seltene und gefährdete Spezies darstellen. weiter ›
Zehn Jahre nach ihrem Auftakt ist die Bologna-Diskussion in Deutschland endlich an ihrer Kernfrage angekommen: Wozu das Ganze? Warum und mit welchen Zielen sollen Hochschulen und ihre Lehrenden Studiengänge umstellen, neu gestalten, weiter entwickeln?
Dass diese Fragen immer noch offen sind, zeigt sich in der Praxis. weiter ›
Ziele erreichen und Prioritäten im Blick: 5 einfache Schritte zur Jahresplanung
04.12.2009 von Klaus Reichert | Kommentar: 1Der Jahreswechsel steht an. Haben Sie schon alle Ihre Jahresplanung gemacht? Viele werden jetzt fragen, warum man das tun sollte, zuviel Planung schränkt doch die Spontaneität ein: eine Lebenseinstellung, die man respektieren muss. Wenn man allerdings größere Ziele verfolgt, braucht man aufeinander aufbauende Schritte zu deren Verwirklichung. Das können sowohl private Ziele sein, wie auch berufliche. Beispiele sind die Vorbereitung auf einen Marathon, der Kauf einer Wohnung, der Abschluss der Dissertation, der Aufbau eines neuen Studienangebots. Meist sind solche Ziele mit einigem Aufwand und notwendiger Energie verbunden. Und spätestens beim Einsatz von Geld ist die Planung ein „Muss“. Jahresziele zu planen ist gar nicht so schwer. Ich empfehle fünf einfache Schritte. weiter ›
Bologna hat sicherlich einen Anteil an der aktuellen Situation der Hochschulen in Deutschland. Dabei ist es aber wie mit oben besagter Soße. Sie kann sehr unterschiedliche Qualität haben. An unserer Fachhochschule in Bayern erleben wir gerade die Tütenvariante. weiter ›
Krise ist etymologisch gesehen nichts, was depressiv und frustriert machen muss – ganz im Gegenteil. Eine Krise entsteht, wenn sich Verhältnisse und Bedingungen zuspitzen und führt damit zu einer Entscheidung und Beurteilung und letztlich zu einem Wendepunkt. Das deutsche Universitätssystem ist mit der Einführung des Bachelor und Master in der Folge der Bolognabeschlüsse in eine Krise gekommen und einmal so richtig durch- und wachgeschüttelt worden. weiter ›
Weil man uns die Bildung klaut!
Tübingen ist klein. So konnte ich gestern auf dem Weg von der Uni nachhause hören, wie der genannte Slogan lautstark von einer Horde Studierender skandiert wurde.
Eigentlich denke ich: recht so. weiter ›


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