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Nachwuchspreis
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Julia Heidemann von der Universität Augsburg ist Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres 2009

Dr. rer. pol. Julia Heidemann, 27, wird mit dem diesjährigen academics-Preis als Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet. Julia Heidemann hat in nur zweieinhalb Jahren mit "summa cum laude" an der Universität Augsburg zum Thema "Wertorientierte Gestaltung von Kundenbeziehungen" promoviert. Sie ist als PostDoc am Lehrstuhl für Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Informations- und Finanzmanagement von Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl tätig.

Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres 2009 - Dr. Julia Heidemann© privat Dr. Julia Heidemann
Die Jury hob neben Heidemanns Spitzenleistungen in der Forschung insbesondere ihr Engagement für die Förderung junger Studenten hervor, unter anderem als Coach im Rahmen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder als Jurorin beim bundesweiten Idenwettbewerb "Generation-D". Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Erfolgreiche Frauen in Führungspositionen" setzte Julia Heidemann sich außerdem für die Frauenförderung ein.


Weitere Auszeichnungen

Lobende Erwähnungen erhielten außerdem drei weitere Nachwuchswissenschaftler/innen:
  • Prof. Dr. phil. habil. Eva Traut-Mattausch (Universität Salzburg, LMU),
  • Prof. Dr. Tobias Nef (Catholic University of America, ETH Zürich) sowie
  • Dr. Cornelia M. Keck (FH Kaiserslautern, FU Berlin).


Über den academics-Preis

Der academics-Preis ehrt junge Wissenschaftler, die durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Lehre oder Forschung nachhaltig positiv beeinflusst haben.

Der academics-Nachwuchspreis wird jährlich an eine Einzelperson vergeben, die einer Hochschule oder einer hochschulnahen Forschungseinrichtung angehört. Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 35 Jahren. Die Kandidaten können sich selbst bewerben oder von anderen Personen vorgeschlagen werden. Das Preisgeld beträgt 2 000 Euro. Im letzten Jahr wurde Dr. Christoph Kleinschnitz, Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg, ausgezeichnet.


Verleihung

Die offizielle Verleihung des academics-Preises findet im Rahmen der Wissenschaftsgala des Deutschen Hochschulverbandes DHV am 22. März in Hamburg statt, gemeinsam mit der Verleihung des Preises für den "Hochschullehrer des Jahres 2009" an Prof. Dr. Heather Cameron durch den DHV.


Jury

Der Preisträger wurde durch eine zu diesem Anlass eingesetzte Jury ausgewählt. Die Jury setzte sich zusammen aus:
  • Prof. Dr.-Ing. Jutta Binder-Hobbach, Vizepräsidentin der Fachhochschule Worms
  • Prof. Dr. Thomas Bradtke, Dekan an der HAW Hamburg
  • Prof. Dr. Werner Nau, Jacobs University Bremen
  • Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Mitglied des Beirats des BMBF: Bundesbericht zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Mitglied im Präsidium des Deutschen Hochschulverbandes


Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2008

Im letzten Jahr wurde der Preis für den "Nachwuchswissenschaftler des Jahres" an Privatdozent Dr. med. Christoph Kleinschnitz von der der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg verliehen.

Privatdozent Dr. med. Christoph Kleinschnitz ist seit Mai 2008 Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegt in der Entwicklung innovativer Strategien zur Behandlung von Schlaganfällen.

Die Jury hob Kleinschnitz' Engagement sowohl in der Krankenbetreuung im Rahmen seiner ärztlichen Tätigkeit als auch in der Forschung hervor. Besonders verdienstvoll sei auch Christoph Kleinschnitz' Einsatz für junge Forscher aus strukturell schwächeren Ländern, um die Publikation deren Arbeiten zu erleichtern. Christoph Kleinschnitz hat dafür gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern aus den USA und China ein weltweit erstes open-access Journal im Bereich Schlaganfallforschung gegründet, das die kostenlose Veröffentlichung und Einsicht von Manuskripten ermöglicht.

Lobende Erwähnungen erhielten außerdem drei weitere Nachwuchswissenschaftler:
PD Dr. med. Sonja Schrepfer (Stanford University), Dr. Christian Wild (Ludwig-Maximilians-Universität München), Mag. Julia Novak (Universität Wien).