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Dr.-Ing.
Promotion als Ingenieur:in – Karrierechancen und Gehalt

Eine Dr.-Ingenieurin im Gespräch mit einem Dr.-Ing

© gorodenkoff / iStock.com

Wer als Ingenieur:in Karriere machen möchte, kann von einer Promotion in vielerlei Hinsicht profitieren. Wie sich der „Doktoringenieur“ (auch auf das Gehalt) auswirkt und welche Wege es zu diesem Titel gibt, erfahren Sie hier.

Aktualisiert: 10.04.2025

Von:
Florian Heil ,
Andrea Martini
MINT Promotion Ingenieurwesen

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Doktortitel ist für eine wissenschaftliche Laufbahn unerlässlich und kann auch im öffentlichen Dienst oder der freien Wirtschaft die Karrierechancen erheblich verbessern, insbesondere wenn das Promotionsthema im gewünschten Arbeitsfeld liegt.
  • Finanzielle Vorteile: Promovierte Ingenieur:innen erzielen beim Berufseinstieg durchschnittlich ein höheres Gehalt als ihre Kollegen mit Master- oder Bachelorabschluss (62.200 vs. 51.800 und 42.700 Euro brutto pro Jahr)
  • Ingenieur:innen stehen verschiedene Promotionsarten offen, darunter die individuelle Promotion an Hochschulen, strukturierte Programme wie Graduiertenkollegs, Industriepromotionen in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen sowie berufsbegleitende Promotionen neben der regulären Arbeit.​

Promotionsstellen Ingenieurwissenschaften

Artikelinhalt

Dr.-Ing.: Vorteile Gehalt als Doktoringenieur Fachbereiche Arten der Ingenieurpromotion Besonderheiten

Dr.-Ing.: Vorteile der Promotion für Ingenieure

Grundsätzlich gilt: Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, kommt um eine Promotion nicht herum. Sie gilt als zwingender Nachweis für die akademischen Fähigkeiten, ohne den Doktortitel ist eine spätere Professur sehr unwahrscheinlich. Doch auch für Ingenieure und Ingenieurinnen, die in der Industrie arbeiten wollen, kann sich eine Promotion lohnen, da sie die Karriere in vielen Fällen ordentlich ankurbelt. Vor allem dann, wenn das Promotionsthema in einem Fachgebiet verankert ist, in dem der Doktorand oder die Doktorandin anschließend arbeiten möchte.

Fachliche Vorteile einer Ingenieurpromotion

Ingenieurwissenschaftliche Doktorand:innen erwerben während ihrer Promotion eine Reihe wertvoller Qualifikationen, die in der freien Wirtschaft sehr geschätzt werden:

  • Sie sind auf ihrem Fachgebiet hoch spezialisierte Expert:innen, die ihren Arbeitgebern im besten Fall Wettbewerbsvorteile verschaffen können.
  • Sie weisen nach, dass sie sich eigenständig tiefgehend in komplexe Materie einarbeiten können und zeigen durch ihre Promotion ihr Durchhaltevermögen und ihren Ehrgeiz
  • Promovierte können Teamfähigkeit und gegebenenfalls Führungsqualitäten nachweisen, wenn sie im Zuge ihrer Promotion im Team agieren müssen.
  • Durch eine Teilnahme auf wissenschaftlichen Konferenzen lernen sie zu referieren und Projekte zu organisieren.
  • Auch erfolgreiche Drittmittelverhandlungen und Projektakquisen können schon in das Aufgabenfeld von Doktorand:innen fallen.
  • Bei einer späteren Selbstständigkeit erleichtert ein Doktortitel oft die Neukundengewinnung.


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Gehalt Dr. Ing: Einstiegsgehalt

Ein Blick auf das Gehalt von Ingenieur:innen zeigt, dass sich der Aufwand einer Promotion durchaus lohnt – und das sogar recht schnell. Denn während sich in anderen Bereichen wie beispielsweise Betriebswirtschaft, Geistes- oder Sozialwissenschaften ein Doktortitel, wenn überhaupt, oftmals erst nach langer Zeit auszahlt, sind die Gehälter für Ingenieur:innen mit Promotion insgesamt – und von Anbeginn – sehr gut.

Laut der Plattform getinengineering verdienen promovierte Ingenieur:innen beim Berufseinstieg im Schnitt 62.200 Euro brutto jährlich – und somit rund 11.000 Euro bzw. gut 17 Prozent mehr als Masterabsolvent:innen:

  • Einstiegsgehalt Ingenieur mit Bachelorabschluss: 46.700 Euro
  • Einstiegsgehalt Ingenieur mit Masterabschluss: 51.800 Euro
  • Einstiegsgehalt Ingenieur mit Promotion: 62.200 Euro

Neben der zusätzlichen fachlichen Qualifikation, die ein:e Ingenieur:in mit Promotion zu bieten hat, erklärt sich der deutlich höhere Verdienst auch aus der Tatsache heraus, dass Promovierte beim Berufseinstieg in der Regel älter sind als nicht promovierte Akademiker:innen und ihre Einstiegspositionen oftmals mit mehr Verantwortung einhergehen. Zudem erlangen Ingenieur:innen mit Doktortitel in der Regel schneller Führungspositionen, was sich dann auch nach Jahren noch positiv aufs Gehalt auswirkt.

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In welchen Fachbereichen promovieren besonders viele Ingenieure?

Insgesamt 38.041 Promovierende kamen im Jahr 2023 laut der Promovierendestatistik des Statistischen Bundesamts aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften. Sie verteilten sich wie folgt auf die Fachbereiche:

  • Maschinenbau/Verfahrenstechnik: 12.512
  • Informatik: 9.375
  • Elektro-/Informationstechnik: 6.789
  • Bauingenieurwesen: 2.754
  • Materialwissenschaften und Werkstofftechnik: 1.596
  • Ingenieurwesen allgemein: 1.246
  • Verkehrstechnik, Nautik: 954
  • Architektur / Innenarchitektur: 997
  • Raumplanung: 690
  • Bergbau/Hüttenwesen: 491
  • Vermessungswesen: 377
  • Wirtschaftsingenieurwesen mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt: 260

Erfolgreich abgeschlossen wurden 2023 in den Ingenieurwissenschaften 4.486 Promotionen (Quelle: Destatis, Prüfungen an Hochschulen), 1.623 davon im Fachbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik, 1.004 im Fachbereich Informatik.

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Welche Arten der Promotion sind in den Ingenieurwissenschaften möglich? 

Ingenieur:innen stehen verschiedene Wege zur Promotion offen. Laut dem Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) ist eine spätere, berufsbegleitende Promotion zwar möglich, vorteilhafter sei es jedoch, sich frühzeitig für oder gegen eine Promotion zu entscheiden.

Individuelle Promotion oder strukturierte Promotion

Die deutliche Mehrheit der Ingenieur:innen absolviert eine individuelle Promotion an einer Hochschule. In der Regel sind sie dafür als wissenschaftliche Mitarbeiter:innen an der Institution angestellt und beziehen ein Gehalt. In wenigen Fällen sind auch Promotionsstipendien zur Finanzierung möglich. Neben der Forschung für die Doktorarbeit gehört auch die Lehre zu ihren Aufgaben. 

Nur etwa fünf Prozent der Ingenieur:innen, die einen Doktortitel anstreben, absolvieren eine strukturierte Promotion, beispielsweise an Graduiertenkollegs und Graduiertenschulen. Diese bietet den Ingenieur:innen einen recht straffen Lehrplan mit individueller Betreuung, fester Laufzeit sowie einem Stipendium. Allerdings werden die Teilnehmer:innen der Programme entsprechend der passendsten Bewerbungen ausgewählt. 

Industriepromotion

Bei einer Industriepromotion sind die Doktorand:innen bei einem externen Arbeitgeber für die Dauer der Promotion fest angestellt. Das kann ein Unternehmen sein oder auch eine Forschungseinrichtung. Das Thema der Dissertation ist durch den Unternehmenskontext eng eingegrenzt und der Zeitaufwand der Promotion durch die Befristung der Stelle festgelegt. Nur wenige, meist große Unternehmen bieten solche Stellen an. Vorteil: Die Doktorandin bzw. der Doktorand sammelt frühzeitig wertvolle praktische Erfahrungen und bekommt ein Gehalt.

Berufsbegleitende Promotion

Bei der berufsbegleitenden Promotion wird die Doktorarbeit neben der eigentlichen Arbeit erstellt, also faktisch in der Freizeit. Diese Variante erfordert vor allem Disziplin, gutes Zeitmanagement und Organisationstalent. Das Prinzip ist grundsätzlich vergleichbar mit einer Promotion an einer Hochschule: Das Thema wird in enger Abstimmung mit dem Doktorvater oder der Doktormutter gewählt, der oder die während der Fertigstellung auch als Ansprechpartner:in fungiert. Da teilweise Präsenzzeiten für Seminare notwendig sind, sollte der Arbeitgeber auf jeden Fall in das Vorhaben eingeweiht werden. 

Optimalerweise ist das Promotionsthema im engeren Arbeitsumfeld angesiedelt, sodass Erkenntnisse aus dem Job in die Doktorarbeit einfließen können und umgekehrt. Profitiert der Arbeitgeber von den Ergebnissen, ist seine Unterstützung wahrscheinlicher.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Ingenieurpromotion?

Bei der Wahl des Promotionsthemas spielen die fachlichen Schwerpunkte der Hochschule sowie der Industrie-Sponsoren von Doktorandenstellen eine entscheidende Rolle. Dass dennoch das eigene Interesse sowie die persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im Fokus stehen sollten, versteht sich von selbst. Für die Karriereplanung nach der Promotion ist es jedoch hilfreich, das Thema der Dissertation möglichst an zentralen Fachfragen der Branche oder an aktuellen Entwicklungen wie beispielsweise alternativer Antriebstechniken, Künstlicher Intelligenz oder der Nanotechnologie auszurichten. So eröffnen sich neue Wege für das eigene berufliche Vorankommen – und dieses wiederum wird umso erfolgreicher sein, wenn die Kombination von wissenschaftlicher Leistung und praktischem Know-how gelingt. Denn vor allem Unternehmen aus dem Mittelstand wünschen sich Bewerber:innen mit möglichst einschlägigen Praxiserfahrungen.

Charakteristisch für das Ingenieurwesen ist seine zunehmende Internationalisierung. Viele Fachtermini stammen aus dem Englischen, und auch Stellenausschreibungen gibt es mehr und mehr auf Englisch. Ein Trend, der auch vor Dissertationen nicht haltmacht: Ungefähr ein Drittel der Ingenieur-Doktorand:innen verfasst die Promotionsschrift inzwischen in Englisch.

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