Masterarbeit (Praktikum) - Analyse von Importpotenzialen grüner Wasserstoffderivate in Deutschland Forschungszentrum Jülich GmbH
Die vollständige Transformation des Wirtschaftssystems hin zur Treibhausgasneutralität zählt zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Am Institute of Climate and Energy Systems – Jülicher Systemanalyse (ICE-2) kommen integrierte Simulations- und Optimierungsmodelle zum Einsatz, um kosteneffiziente Transformationsstrategien zu analysieren und zu bewerten. Am Institute for a sustainable Hydrogen Economy (IHE) werden Wasserstoff-Konversionseinheiten und anwendungsspezifische Aggregate zur Optimierung von Prozessketten untersucht. Vor diesem Hintergrund wird eine Masterarbeit angeboten, die sich mit dem Importpotenzial verschiedener wasserstoffbasierter Energieträger für den deutschen Energiemarkt auseinandersetzt.
Hierfür bieten wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine spannende
Masterarbeit (Praktikum) – Analyse von Importpotenzialen grüner Wasserstoffderivate in Deutschland
Ihre Aufgaben:
Bereits heute werden Energieträger über große Distanzen transportiert, um regionale Energiebedarfe zu decken. Während die Transportwege bislang primär durch die Verfügbarkeit fossiler Energieträger im Exportland bestimmt werden, wird künftig die Erzeugungskapazität von Sonnen- und Windenergie in potenziellen Exportländern einen entscheidenden Einfluss auf die Produktion von Wasserstoff und dessen Derivaten – und damit auf die Transportstrecken – haben. Eine zentrale und bislang offene Frage ist jedoch, welche Energieträger zu welchen Kosten nach Deutschland importiert werden können und aus welchen Herkunftsländern diese stammen. Im Rahmen der Masterarbeit analysierst Du potenzielle Importoptionen für verschiedene Energieträger. Dazu modellierst Du Prozessketten, die von der Produktion im Exportland über den internationalen Transport bis hin zum Import nach Deutschland reichen. Im Fokus stehen hierbei unter anderem Dimethylether, Wasserstoff und Ammoniak. Aufbauend auf diesen Analysen entwickelst Du Importszenarien für Deutschland, visualisierst Deine Ergebnisse und leitest daraus Empfehlungen für zukünftige Importstrategien ab. Bei der Bearbeitung wirst Du durch uns und unsere umfangreiche Softwareumgebung unterstützt. Der Aufbau der Arbeit gliedert sich dabei in folgende Schritte:
- Durchführung einer Literaturrecherche zum aktuellen Forschungsstand bereits untersuchter Prozessketten und der zugehörigen Energieträgern
- Erarbeitung der Prozessketten untersuchter Energieträger (Dimethylether, Wasserstoff, Ammoniak o. Ä.)
- Erarbeitung eines methodischen Ansatzes zum Vergleich der Versorgungsketten in verschiedenen Szenarien
- Analyse und Visualisierung der Ergebnisse aus den aufgesetzten Szenarien
- Laufendes Masterstudium des Ingenieurwesens, Wirtschaftsingenieurwesens oder vergleichbarer Studiengang
- Interesse an den aktuellen Herausforderungen der Energiewende und den wirtschaftlichen Folgen
- Hohe Eigenmotivation zur Lösung komplexer Probleme
- Zuverlässige und gewissenhafte Arbeitsweise
- Grundkenntnisse in der Programmierung (Python) von Vorteil, aber kein Muss
- Sehr gute Deutsch- oder Englischkenntnisse, sowohl mündlich als auch schriftlich (mindestens B2-Niveau nach dem GER: https://go.fzj.de/sprachkenntnisse), idealerweise nachgewiesen durch ein Zertifikat
Unser Angebot:
Wir arbeiten an hochaktuellen gesellschaftlich relevanten Themen und bieten Dir die Möglichkeit, den Wandel aktiv mitzugestalten! Dich erwartet ein vielseitiges Angebot:
- SINNSTIFTENDE AUFGABEN: Deine Abschlussarbeit behandelt ein zukunftsorientiertes, gesellschaftlich relevantes Thema mit unmittelbarem Praxisbezug in einem internationalen Umfeld
- PRAXISNÄHE: Bei uns sammelst Du wertvolle Praxiserfahrungen neben dem Studium und wirkst aktiv an interdisziplinären Projekten mit
- WISSENSCHAFTLICHES UMFELD: Dich erwarten eine exzellente wissenschaftliche Ausstattung, moderne Technologien und eine qualifizierte Betreuung durch erfahrene Kolleg:innen
- EIGENVERANTWORTUNG: Du gestaltest Deine Aufgaben eigenständig – von der Vorbereitung bis zur Durchführung
- WORK-LIFE-BALANCE: Optimale Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie eine familienfreundliche Unternehmenspolitik. Die Möglichkeit zum (orts-)flexiblen Arbeiten ist grundsätzlich nach Abstimmung und im Einklang mit den anstehenden Aufgaben und (Vorort-)Terminen gegeben
- FLEXIBILITÄT: Flexible Arbeitszeitgestaltung erleichtert Dir die Vereinbarkeit mit dem Studium
- FAIRE VERGÜTUNG: Deine Abschlussarbeit wird bei uns angemessen vergütet
- BEFRISTUNG: Die Position ist auf 6 Monate befristet
https://go.fzj.de/Benefits
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit vielfältigen Hintergründen, z. B. hinsichtlich Alter, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung/Identität sowie sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft. Ein chancengerechtes, diverses und inklusives Arbeitsumfeld, in dem alle ihre Potenziale verwirklichen können, ist uns wichtig.
Über die folgenden Links findest Du weitere Informationen zu Vielfalt und Chancengerechtigkeit: https://go.fzj.de/diversitaet sowie zur gezielten Förderung von Frauen: https://go.fzj.de/job-journey-women
Die Position ist bis zur erfolgreichen Besetzung ausgeschrieben. Bitte bewerben Sie sich daher möglichst zeitnah. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal.
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Helmholtz-Gemeinschaft
Arbeiten bei Helmholtz - Spitzenforschung als Beitrag zu Wachstum und Wohlstand
Aus dem 1958 gegründeten "Arbeitsausschuss für Verwaltungs- und Betriebsfragen der deutschen Reaktorstationen" entwickelten sich innerhalb von 40 Jahren die lose verbundenen Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Namensgeber für die Gemeinschaft war einer der größten Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts: Hermann von Helmholtz. Als einer der letzten Universalgelehrten verstand es Helmholtz, naturwissenschaftliche Forschung in die technologische Praxis zu führen und so Brücken zwischen den Forschungsfeldern Medizin, Physik und Chemie zu schlagen.
Als größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands beschäftigt die Helmholtz-Gemeinschaft in ihren 18 naturwissenschaftlich-technischen und biologisch-medizinischen Forschungszentren mehr als 33.000 Mitarbeiter. In den sechs Forschungsbereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr kooperieren die Helmholtz-Wissenschaftler im Sinne der Nachhaltigkeit untereinander und mit externen Partnern. Ziel der Arbeit der Helmholtz-Gemeinschaft ist die Schaffung tragfähiger Grundlagen für die Gestaltung der Zukunft.
Um sich auch zukünftig den aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen widmen zu können, hat die Nachwuchsförderung bei Helmholtz oberste Priorität. Unter dem Prinzip der Chancengleichheit bietet Helmholtz Jobs und Stellenangebote für hochqualifizierte Nachwuchskräfte auf allen Ebenen. Auch nach dem Berufseinstieg bei Helmholtz werden die Mitarbeiter umfangreich gefördert und im Sinne des Talentmanagements der Gemeinschaft gefördert. Zudem gibt es mit den Graduiertenschulen und Kollegs spezielle Angebote zur Förderung und Weiterentwicklung der Potenziale von Doktoranden und Postdocs.
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