Über uns
Die HTWK Leipzig wurde 1992 gegründet und ist mit ihren über 6.000 Studierenden nicht nur die größte, sondern auch eine der führenden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Freistaat Sachsen. Das Leitbild aufgreifend, verfolgt sie das Ziel, sich auf der Basis wissenschaftlicher, regionaler, internationaler und sozialer Vernetzung zu einer europäischen Spitzenhochschule für Angewandte Wissenschaften zu entwickeln.
An der Fakultät Bauwesen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die folgende Professur zu besetzen:
Professur (W 2) "Stahlbau"
Inhaltliche Schwerpunkte
Zu vertreten ist das Lehr- und Forschungsgebiet Stahlbau für Neu- und Bestandsbauten im gesamten Umfang in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Bauingenieurwesens sowie des Wirtschaftsingenieurwesens Bauwesen mit den Schwerpunkten:
- Grundlagen des Stahlbaus,
- Stahlkonstruktion des Hoch- und Brückenbaus sowie
- vertiefende Themen zur Ermüdungsfestigkeit
mit den dazugehörigen Lehr- und Weiterbildungsveranstaltungen.
Die Setzung eigener Schwerpunkte z. B. zu Themen der Schweißtechnik oder zu Stahlbau im Bestand wird erwartet.
Die Tätigkeit beinhaltet außerdem die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung sowie die Betreuung von Abschlussarbeiten, Praktika, Exkursionen und studentischen Projekten.
Zu den Aufgaben der Professur gehören weiterhin:
- die Integration und Weiterentwicklung der zu vertretenen Lehrgebiete in das Konzept des Digitalen Planens und Bauens sowie des nachhaltigen Bauens,
- die Beratung und Übernahme von Lehrveranstaltungen fachlich angelagerter Fachgebiete,
- die eigenverantwortliche Durchführung von lehrgebietsbezogenen und interdisziplinären Forschungsvorhaben mit Partnern aus dem akademischen und anwendungsbezogenen Umfeld sowie
- regelmäßige Absolvierung von didaktischen und fachlichen Weiterbildungsveranstaltungen.
Einstellungs- und Eignungsvoraussetzungen
Sie erfüllen die Einstellungs- und Eignungsvoraussetzungen nach § 59 Sächsisches Hochschulgesetz (SächsHSG). Dazu zählen:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium auf dem Gebiet des Bauingenieurwesens (nachgewiesen durch Urkunde und Zeugnis),
- eine abgeschlossene Promotion auf dem Berufungsgebiet als Nachweis der wissenschaftlichen Qualifikation (nachgewiesen durch Promotionsurkunde) sowie entsprechende Veröffentlichungen,
- pädagogische Eignung (nachgewiesen durch Evaluationen, Teilnahmezertifikate didaktischer Weiterbildungen o. Ä.),
- fünfjährige Berufserfahrung mit eindeutigem Bezug zum Berufungsgebiet, wovon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen (nachgewiesen durch Arbeitszeugnisse, Referenzschreiben o. Ä.),
- sehr gute Kommunikationsfähigkeit in deutscher und englischer Sprache in Wort und Schrift sowie
- einschlägige Erfahrungen in Forschung und Lehre.
In den genannten Lehrgebieten sind fundierte theoretische Kenntnisse und relevante berufspraktische Erfahrungen im konstruktiven Ingenieurbau erforderlich. Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird ein großes persönliches Engagement bei der Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten auf einem für den Studienerfolg besonders wichtige Lehrgebiet erwartet. Außerdem wird ein starkes Engagement in der Forschung sowie bei der Einwerbung von Drittmitteln vorausgesetzt.
Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber muss darüber hinaus bereit und in der Lage sein, die weiteren in § 69 SächsHSG aufgeführten Pflichten wahrzunehmen.
Wir bieten
- die Umsetzung praxisnaher Lehre mit einer engen Verbindung zu Wirtschaft und Gesellschaft,
- eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit viel Entwicklungspotenzial und Gestaltungsspielraum in Lehre und Forschung,
- vielseitige Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten,
- flexible Arbeitsbedingungen sowie
- vielfältige Angebote des Hochschulgesundheitsmanagements sowie des Hochschulsports.
Hinweise zum Bewerbungsablauf
Bitte bewerben Sie sich bis zum 13.10.2025 mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Darstellung der wissenschaftlichen Arbeiten, Nachweise zur beruflichen Praxis, Kopien von Abitur- und Diplom-/Masterzeugnissen sowie der Diplom-/Master-/Promotions- und ggf. der Habilitationsurkunde).
Wir bitten um die Einreichung eines Lehr- und Forschungskonzeptes für die ausgeschriebene Professur.
Die Einstellung erfolgt im Angestelltenverhältnis. Die Übernahme in das Beamtenverhältnis ist möglich. Es wird angestrebt, die Professur in Vollzeit zu besetzen.
Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Wissenschaft und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bei Unterrepräsentanz werden Frauen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen schwerbehinderter und diesen gleichgestellten Personen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehende Kosten werden nicht erstattet.