Professorin/Professor (w/m/d) für das Fachgebiet Molekulare Botanik
Universität Bremen
Offen für unkonventionelle Ansätze in Forschung und Lehre, hat die
Universität Bremen sich seit ihrer Gründung vor 50 Jahren ihren
Charakter als Ort der kurzen Wege für Menschen und Ideen bewahrt. Mit
einem breiten Fächerspektrum verbindet sie außergewöhnliche
Leistungsstärke und großes Innovationspotenzial mit einer ausgeprägten
Orientierung zur Interdisziplinarität. Wir stehen nachdrücklich für den
Ansatz des Forschenden Lernens und Studierens. Unser Bremer Spirit
drückt sich aus im Mut Neues zu wagen, in einem unterstützenden
Miteinander, in Respekt und Wertschätzung füreinander auf Augenhöhe,
sowie in flachen Hierarchien.
Wir übernehmen mit unserem Studien- und Forschungsprofil
gesellschaftliche Verantwortung in der Region, in Europa und der Welt.
Fächerübergreifend sind uns die UN-Nachhaltigkeitsziele und
Klimagerechtigkeit in Forschung und Lehre ein besonderes Anliegen.
Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf
unserem internationalen Campus. Als eine der führenden europäischen
Forschungsuniversitäten und Teil des YUFE-Netzwerkes übernehmen wir
einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft. Wir pflegen und
gestalten aktiv wissenschaftliche Kooperationen weltweit.
Die Universität Bremen lädt zur Bewerbung auf die zum 1. April 2027 zu
besetzende Stelle als
Professorin/Professor (w/m/d)
für das Fachgebiet Molekulare Botanik
Besoldungsgruppe W2 im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (bei
Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen) am Fachbereich 2
(Biologie/Chemie) im Fach Biologie ein.
Der Forschungsschwerpunkt der Professur liegt auf einem aktuellen
Gebiet der molekularen Botanik mit funktionsbezogener Fragestellung zu
Pflanzen-Umwelt-Interaktionen. Die künftige Stelleninhaberin bzw. der
künftige Stelleninhaber erforscht molekulare, genetische und
physiologische Prozesse in Pflanzen (einschließlich Algen) und verknüpft
diese mit den Reaktionen und Anpassungen von Pflanzen an
unterschiedliche Umweltbedingungen. Erwartet wird eine Expertise für
Untersuchungen der molekularen Regulation von Umwelt-
Stressanpassungen von Pflanzen unter Einsatz innovativer
molekularbiologischer Methoden (sog. Omics - Technologien wie z.B.
Genomik und Transkriptomik).
Im Fachbereich ist Forschung auf verschiedenen Ebenen der
biologischen Organisation – von Molekülen über Organismen bis hin zu
Ökosystemen – verankert; idealerweise ergänzt und stärkt die Professur
in geeigneter Weise diese Schwerpunkte durch eine integrative
Ausrichtung der Forschung über mehrere Ebenen hinweg. Dies erfordert
Untersuchungen der molekularen Mechanismen, die Pflanzen und ihre
Umwelt unter wechselnden Klimabedingungen verbinden und die zur
Aufrechterhaltung der Dynamik und Funktionalität in ökologischen
Systemen beitragen. Damit eröffnen sich auch praktische Anwendungen
für den Naturschutz sowie den Klimaschutz (Erhaltung der Biodiversität
als genetische Ressourcen für Anpassungsprozesse,
Kohlenstoffsequestrierung). Es ist wünschenswert, dass die Professur
Molekulare Botanik an dieser Schnittstelle zwischen grundlegender und
angewandter Forschung aktiv wird. Es ist in diesem Zusammenhang
auch wünschenswert, dass die Professur eine thematische Anbindung an
den SFB/TRR „Rolle von Glykanen in biologischen Systemen“ als
bedeutendem Forschungsschwerpunkt des FB 2 entwickelt.
In der Lehre vertritt die künftige Stelleninhaberin bzw. der künftige
Stelleninhaber das Fach Botanik in der ganzen Breite im
deutschsprachigen Bachelorstudiengang Biologie sowie in den
internationalen, englischsprachigen Studiengängen Bachelor of Natural
Science for Sustainability und Master of Biochemistry and Molecular
Biology. Die Bereitschaft zur innovativen Weiterentwicklung der
Lehrangebote, zur hochschuldidaktischen Weiterbildung, zum Einsatz
mediengestützter Lernformen sowie zur aktiven Beteiligung am Konzept
des „Forschenden Lernens“ wird vorausgesetzt.
Wir bieten hervorragende Arbeitsbedingungen in einem durch
Kollegialität, interdisziplinäre Zusammenarbeit und sehr gute
wissenschaftliche Infrastruktur geprägten Umfeld. Der Fachbereich
zeichnet sich durch eine enge Vernetzung molekular-, mikrobiologisch,
ökologisch und meeresbiologisch arbeitender Forschungsgruppen aus.
Ein Engagement im Wissenschaftsschwerpunkt Meeres-, Polar, und
Klimaforschung der Universität Bremen sowie in gemeinsamen
Forschungsaktivitäten mit der Partneruniversität Oldenburg ist erwünscht.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes
wissenschaftliches Hochschulstudium der Biologie oder verwandter
Fachgebiete, sehr gute Promotion, erfolgreiche Einwerbung von
kompetitiven Drittmittelprojekten, sowie Habilitation oder äquivalente
Leistungen, Lehrerfahrung, sowie didaktische Eignung. Eine fachliche
und überfachliche Gender- und Diversitätskompetenz oder die
Bereitschaft, sich in diesen Bereichen weiterzubilden, wird erwartet. Die
Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG und § 116
BremBG. Die Fähigkeit, Veranstaltungen in deutscher und/oder in
englischer Sprache anzubieten, wird erwartet; hierfür fehlende
Kenntnisse in einer der Sprachen sollen nach spätestens zwei Jahren
vorliegen. Die Universität unterstützt Sie beim Spracherwerb.
Die Universität Bremen ist diskriminierungssensibel, vielfältig und
familienfreundlich. Sie bietet eine Vielzahl an Angeboten zur
Unterstützung von Neuberufenen, wie das Welcome Center,
Kinderbetreuung und das Dual Career-Programm, ergänzt durch
Angebote der Personalentwicklung und der Weiterbildung. Sie engagiert
sich auf allen Ebenen für die Umsetzung der Diversitäts-Strategie.
Die Universität ist familienfreundlich, vielfältig und versteht sich als
internationale Hochschule. Wir begrüßen daher alle Bewerber:innen
unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer
Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller
Orientierung und Identität.
Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil der weiblichen
Beschäftigten in Spitzenpositionen zu erhöhen, weshalb Frauen
ausdrücklich aufgefordert werden, sich zu bewerben. Bei gleicher
Qualifikation werden Frauen vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der
Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Schwerbehinderten Menschen wird bei einer Bewerbung bei im
Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang
gegeben.
Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen,
Publikationsverzeichnis, Projekt- und Drittmittelübersicht, Nachweis der
Lehrerfahrung, und geplanten Forschungsaktivitäten. Wir erwarten Ihre
Konzepte zur Entwicklung und Integration Ihrer Forschung am
Fachbereich 2, sowie zu den Lehr- und Lernformen, die sie einsetzen
möchten, und wie Sie Diversität in Lehre, Forschung, und Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses fördern möchten (max. 2-3 Seiten).
Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte als eine kombinierte pdf-
Datei unter Angabe der Kennziffer P 75/26 bis zum 15.3.2026 an: Prof.
Dr. Christian Wild, Dekan des Fachbereichs Biologie & Chemie (FB 2),
dekanfb2@uni-bremen.de
Der Dekan steht Ihnen auch für eine erste telefonische Kontaktaufnahme
unter 0421 218-63367 gerne zur Verfügung. Wir sichern Ihnen
Vertraulichkeit zu.
Die Universität informiert ausführlich zu Berufungsverfahren unter
www.uni-bremen.de/berufungsverfahren
Kontakt
dekanfb2@uni-bremen.de
Kennziffer
P 75/26
Weitere Aktionen
Ähnliche Jobs per Mail erhalten?
Abonnieren Sie unsere Job-Mail!
Ähnliche Jobs
Eberhard Karls Universität Tübingen
Universität Leipzig
Deutsche Sporthochschule Köln
