Professur für Data Science in Politik und Gesellschaft (W2) Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Innovation braucht Vielfalt
Als Professorin oder Professor (w/m/d) an der Ohm haben Sie ein einzigartiges berufliches Umfeld. Als große Hochschule bieten wir Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre Tätigkeit flexibel zu gestalten. Ihre innovativen Ideen in Lehre und Forschung und Ihre Mitwirkung in strategischen Projekten prägen das Profil unserer Hochschule mit.
Bei uns agieren Sie vernetzt in kollegialen Teams. Sie arbeiten mit Studierenden in innovativen Lehr- und Lernformaten und begleiten aktiv ihre Persönlichkeitsentwicklung. Sie bringen Ihre Kompetenz in interessante und gesellschaftlich relevante Vorhaben ein. Sie sind hochschulweit und international interdisziplinär vernetzt. Der Transfer Ihrer Erkenntnisse in die Praxis schafft einen Mehrwert für die Menschen – so gestalten Sie den technologischen und gesellschaftlichen Wandel aktiv mit.
An der Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften ist zum Wintersemester 2027 / 2028 oder später eine
Professur für Data Science in Politik und Gesellschaft (W2)
zu besetzen.
Ihre Aufgaben
- Entwicklung und Durchführung praxisnaher Lehrangebote im Bereich quantitativer Methoden (z. B. Stochastik, statistische Datenanalyse) und KI-gestützter Auswertungen im gesellschaftspolitischen Kontext
- Betreuung von praxisorientierten, studentischen Datenprojekten (z. B. im Studiengang Social Data Science & Communication) sowie von Bachelor- und Masterarbeiten
- Übernahme von Grundlagenvorlesungen im Bereich Politische Systeme
- Selbstständige Entwicklung und Durchführung von anwendungsorientierten Forschungsprojekten im Bereich Data Science
- Engagement in der akademischen Selbstverwaltung und Mitwirkung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Studiengänge
Ihr Profil
Erwartet werden:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium mit starkem Bezug zur Datenanalyse (beispielsweise in (Social) Data Science, Statistik, Mathematik oder einem geisteswissenschaftlichen Fach wie Politikwissenschaften oder Soziologie mit Nebenfach / Schwerpunktsetzung Statistik)
- Fundierte theoretische Kenntnisse und nachgewiesene Expertise an der Schnittstelle von Data Science / quantitativen Methoden und empirischer Sozial- bzw. Politikwissenschaft
- Gute Deutsch- und Englischkenntnisse, die eine qualifizierte Lehre in deutscher und englischer Sprache ermöglichen
Wünschenswert sind:
- Forschungs- oder Praxiserfahrung in aktuellen Bereichen der quantitativen empirischen Sozialforschung (wie z. B. Computational Social Science, Digital Humanities oder datengestützte Wahlforschung), beispielsweise in Anwendungsfeldern wie der Analyse algorithmischer Verzerrungen (Bias), der Auswertung von Daten der amtlichen Statistik oder der Netzwerkanalyse politischer Akteure
- Erfahrung in Praxisprojekten zur Analyse großer Datenmengen sowie der Ableitung von Empfehlungen für Politik, Verwaltung bzw. Unternehmen, NGOs, Think Tanks oder vergleichbare Tätigkeiten
- Erfahrungen im Umgang mit Large Language Models (LLMs) und innovativen KI-Werkzeugen im Rahmen der Datenanalyse oder Wissenschaftskommunikation
- Berufliche Netzwerke im öffentlichen Sektor, in Behörden (z. B. statistische Ämter), in der Unternehmens- oder Politikberatung oder bei einschlägigen NGOs / Medienunternehmen
- Erfahrungen in der Hochschullehre, idealerweise auch mit digitalen und innovativen Lehrformaten
- Erfahrung mit Programmiersprachen und Analyseumgebungen für Data Science (wie z. B. Python, R oder vergleichbare Werkzeuge)
Einstellungsvoraussetzungen
Grundvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit ist durch die Qualität einer Promotion oder durch ein Gutachten über promotionsadäquate Leistungen zu belegen. Vorausgesetzt wird die pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre, hochschuldidaktische Qualifikationen und durch eine Probelehrveranstaltung nachgewiesen wird. Besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden müssen in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis nachgewiesen werden, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen. In besonderen Fällen kann der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.
In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Nach Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vorgesehen.
Wir bieten
Menschen mit Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.
Die Hochschule strebt insbesondere im wissenschaftlichen Bereich eine Erhöhung des Anteils von Frauen an. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich gewünscht. Die Ohm hat das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ erstmals 2005 erworben.
Interessiert?
Dann unternehmen Sie den nächsten Schritt und verwirklichen Sie Ihre beruflichen Ziele mit uns! Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 9. November 2026. Bitte nutzen Sie ausschließlich unser Online-Bewerbungsportal.
Den Bewerbungsunterlagen ist eine Liste der durchgeführten Drittmittelprojekte mit eingeworbenen Drittmitteln sowie ein ein- bis zweiseitiges Kurzkonzept beizulegen, aus dem Ihre Vorstellungen zum zukünftigen Engagement im Bereich der angewandten Forschung hervorgehen.
Bei Fragen zur Professur steht Ihnen gerne Herr Prof. Dr. Kröger (Tel. 0911 5880-1871) zur Verfügung.
Werden Sie Teil der Ohm und erfahren Sie mehr zu unseren Angeboten und zum Berufungsverfahren unter den FAQ.
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