Professur für Englische Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sprachvariation unter Einschluss computationeller Methoden (W2) Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Unbefristet
Vollzeit, Teilzeit
Bewerbungsfrist: 22.11.2026
Veröffentlicht am: 26.10.2026
Oldenburg
Professur für Englische Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sprachvariation unter Einschluss computationeller Methoden (W2)
Wertigkeit:
W2
Stellenumfang:
100 % (teilzeitgeeignet)
Einrichtung:
Fakultät III: Sprach- und Kulturwissenschaften, Institut für Anglistik und Amerikanistik
Dienstort:
Oldenburg (Oldb)
Bewerbungsfrist:
22.11.2026
Beschäftigungsbeginn:
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Befristung:
unbefristet
Hinweise:
Gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.
Im Zentrum von Forschung und Lehre an der Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften stehen die Analyse und Interpretation von Sprache, Literatur, Kunst, Musik und Alltagskultur. Dabei profitiert die Fakultät von der besonderen Kombination von Philologien, künstlerischen und kulturwissenschaftlichen Fächern sowie ihren vielfältigen interdisziplinären Optionen. Hierzu gehört auch die Beteiligung an einer fakultätenübergreifenden Initiative zum Aufbau der Digital Social Sciences and Humanities (DSSH) der Universität.
Das an dieser Fakultät angesiedelte Institut für Anglistik und Amerikanistik nimmt anglophone Sprach- und Kulturräume in ihren lokalen Spezifika sowie ihren globalen Verflechtungen in Geschichte und Gegenwart in den Blick. Die verschiedenen Forschungsperspektiven in den Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaften sowie in der Fachdidaktik bilden sich in einem vielfältigen Lehrangebot ab – sowohl auf der Ebene des polyvalenten Bachelors als auch in den Master of Education-Studiengängen für alle niedersächsischen Schulformen sowie in forschungsorientierten Master of Arts-Studiengängen. Ihre Aufgaben
- Schwerpunkte Ihrer neuen Position sind die Entwicklung und Durchführung von Forschungsprojekten mittels quantitativer korpusgestützter, computationeller Methoden im Bereich der synchronen und/oder diachronen Variation des Englischen, ggf. mit Schwerpunkt Kontaktlinguistik, Einwerbung von Drittmittelprojekten in diesem Bereich sowie Versorgung aller Bachelor- und Masterstudiengänge des Instituts in der Lehre. Dabei stärken Sie teamorientiert das Institut in Forschung und Lehre.
- Sie wirken an einer fakultätenübergreifenden Verankerung der Digital Humanities and Social Sciences an der Universität Oldenburg mit, konkret an der Stärkung der DSSH-Methoden sowie im Bereich Digital Literacy. Neuere computationelle Methoden, z. B. zur Analyse von Sprachkorpora, spielen hier eine wichtige Rolle.
- Sie arbeiten aktiv an Kooperations- oder Verbundprojekten mit. Wir wünschen uns, dass Sie dabei auch die Möglichkeiten der interdisziplinären Anbindung an die anderen Institute der Fakultät und Universität nutzen, wie z. B. im Forschungsschwerpunkt „Fortgeschrittener Spracherwerb“ der Fakultät.
- Sie begleiten und fördern die akademische Karriereentwicklung von Studierenden und Mitarbeitenden.
- In der Lehre vertreten Sie das gesamte Fachgebiet englische Sprachwissenschaft.
- Sie bieten dabei Lehrveranstaltungen in englischer und ggf. deutscher Sprache an.
- Da die Universitäten Oldenburg und Bremen durch einen Kooperationsvertrag verbunden sind, wird eine aktive Teilnahme an der Kooperation erwartet.
- Sie beteiligen sich an der akademischen Selbstverwaltung.
- Sie fördern eine diverse und chancengerechte Hochschulkultur.
Vorausgesetzt:
- Sie erfüllen die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 25 NHG.
- Sie verfügen über eine Promotion im Bereich der englischen Sprachwissenschaft oder der Linguistik mit Schwerpunkt Englisch.
- Ihre Expertise umfasst Forschungsleistungen im Bereich der Variation des Englischen, insbesondere mit einem arealen Bezug, unter Nutzung korpuslinguistischer und computationeller Methoden, nachgewiesen durch Peer-reviewed-Publikationen.
- Sie sind nachweislich befähigt, die englische Sprachwissenschaft in ihrer Breite in der Lehre zu vermitteln.
- Sie haben erfolgreich kompetitive Drittmittel eingeworben.
- Sie verfügen über eine kooperative Arbeitsweise, die eine diverse und chancengerechte Arbeitsumgebung fördert.
- Sie verfügen über Erfahrung in der Betreuung und Förderung akademischer Karriereentwicklung.
- Die Anknüpfungsfähigkeit Ihres Profils an das Institut, die Fakultät sowie die Universität legen Sie in einem Konzept für die Bereiche Forschung und Lehre (jeweils max. 3 Seiten) dar. Stellen Sie dabei auch Ihren Beitrag zur fakultätenübergreifenden Initiative der Digital Social Sciences and Humanities dar.
- Sie verfügen über sehr gute englische Sprachkenntnisse.
- Sie verfügen über mindestens gute Deutschkenntnisse. Wenn Sie nicht über diese Kenntnisse verfügen, sind Sie bereit, innerhalb von zwei Jahren nach Berufung hinreichende Sprachkenntnisse zu erwerben.
- Sie verfügen über Forschungs- und Lehrerfahrung in den linguistischen Gebieten der Syntax, Semantik und/oder Pragmatik.
- Sie haben Erfahrungen mit internationalen Kooperationen.
- Ein kreatives, internationales und inspirierendes Arbeitsumfeld, in dem interdisziplinäre Kooperationen innerhalb der Universität, mit Universitäten und Forschungsinstituten aus der ganzen Welt sowie renommierten universitären An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefördert werden.
- Umfangreiche Service- und Beratungsangebote, z. B. für internationale Wissenschaftler*innen,
- zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zur Beantragung nationaler, europäischer und internationaler Forschungsförderung.
- Ein vielfältiges Weiterbildungsangebot für alle Karrierestufen sowie Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung.
- Eine zertifizierte familienfreundliche Universität auf einem lebendigen und nachhaltigen Campus mit guter Infrastruktur.
Die Universität setzt sich für transparente und qualitätsgesicherte Verfahren ein. Wir streben eine Erhöhung des Professorinnenanteils an und fordern Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit einer Schwerbehinderung oder ihnen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen bitten wir Sie, uns bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben einen entsprechenden Hinweis auf Ihre Schwerbehinderung oder Gleichstellung zu geben. Jetzt bewerben
Bitte bewerben Sie sich bis 22.11.2026 ausschließlich über das Berufungsportal
https://l.uol.de/berufungen.
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