Professur (m/w/d) für Radiologie mit Schwerpunkt Computational Imaging und digitale Transformation Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem (MUL-CT)
Unbefristet
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 17.05.2026
Veröffentlicht am: 15.04.2026
Cottbus
Professur (m/w/d) für Radiologie mit Schwerpunkt Computational Imaging und digitale Transformation
Mit der neu gegründeten Medizinischen Universität Lausitz- Carl Thiem (MUL-CT) in Cottbus wurde eines der spannendsten Universitätsvorhaben gegründet. Mit ihrem einzigartigen Profil ist sie ein Motor für Innovationen in einer sich wandelnden Region. Ihr Klinikum versorgt mit rund 1.200 Betten und einem internationalen Team von fast 3.000 Mitarbeitenden jährlich mehr als 150.000 Patient*innen. Die medizinische und pflegerische Exzellenz wird mit einem inspirierenden Umfeld für Forschung, Lehre sowie System- und Zukunftsentwicklung für die Gesundheitsregion Lausitz kombiniert. Modernste Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten mit einem starken Fokus auf Gesundheitssystemforschung und Digitalisierung im Gesundheitswesen setzen neue Maßstäbe und bereiten zukünftige Ärztinnen und Ärzte, Pflegende, Therapeut*innen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs optimal auf die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung der kommenden Jahrzehnte vor. Die ersten Medizinstudierenden werden zum Wintersemester 2026/27 immatrikuliert. Bringen Sie sich ein und werden Sie Teil dieses spannenden Zukunftsprojekts!
An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Die Anstellung erfolgt als Professor*in im unbefristeten Angestelltenverhältnis gemäß §13 Abs. 3 BbgUniMedG. Die Vergütung beinhaltet ein Grundgehalt, angelehnt an die W2-Besoldung, sowie weitere Gehaltsbestandteile.
Die/der künftige Stelleninhaber*in soll das Fachgebiet Radiologie in der Krankenversorgung, Lehre und Forschung an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem vertreten. Die Professur umfasst die oberärztliche Leitung des Fachbereichs Radiologie mit Schwerpunkt Computational Imaging und digitale Transformation des Instituts für Radiologie (Leitung Prof. Dr. med. Wieners).
An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Professur (m/w/d) für Radiologie mit Schwerpunkt Computational Imaging und digitale Transformation – Kennziffer: 2396
zu besetzen.
Die Anstellung erfolgt als Professor*in im unbefristeten Angestelltenverhältnis gemäß §13 Abs. 3 BbgUniMedG. Die Vergütung beinhaltet ein Grundgehalt, angelehnt an die W2-Besoldung, sowie weitere Gehaltsbestandteile.
Die/der künftige Stelleninhaber*in soll das Fachgebiet Radiologie in der Krankenversorgung, Lehre und Forschung an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem vertreten. Die Professur umfasst die oberärztliche Leitung des Fachbereichs Radiologie mit Schwerpunkt Computational Imaging und digitale Transformation des Instituts für Radiologie (Leitung Prof. Dr. med. Wieners).
Ihre Aufgaben
Ihre Aufgaben umfassen:- Oberärztliche und wissenschaftliche Sektionsleitung im Fachbereich Radiologie mit Schwerpunkt Computational Imaging und digitale Transformation
- Entwicklung eines eigenständigen wissenschaftlichen Forschungskonzepts mit engem Bezug zu den Forschungsschwerpunkten Gesundheitssystemforschung und Digitalisierung des Gesundheitswesens an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem
Dabei sind folgende Themen von besonderem wissenschaftlichen Interesse:
- Aufbau einer Arbeitsgruppe zur Entwicklung und Validierung quantitativer MRT-Bildgebungsverfahren
- Überführung von KI-Algorithmen aus der Forschung in die klinische Routine zur Unterstützung der ärztlichen Befundung und Erhöhung der Diagnosepräzision
- Steuerung der digitalen Transformation innerhalb der Klinik, inklusive KI-gestütztem Modalitätenmanagement und Workflow-Optimierung
- Intensive Mitwirkung beim Aufbau und bei der Durchführung der studentischen Lehre (Humanmedizin und weitere Studiengänge der MUL-CT) und Entwicklung innovativer Lehrkonzepte an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem
- Enge Zusammenarbeit mit den anderen klinischen und theoretischen Fächern
- Engagement in der Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen und die aktive Mitgestaltung im Auf- und Ausbau entsprechender Programme
Ihre Kompetenzen
Der/Die zukünftige Professor*in hat darüber hinaus folgende Kompetenzen:
- Facharztbezeichnung für Radiologie mit umfassender Expertise in der Schnittbilddiagnostik
- Berufserfahrung als Oberärzt*in an einer Universitätsklinik oder einem Haus der Maximalversorgung
- Langjährige Erfahrung in der radiologischen Versorgung stationärer und ambulanter Patient*innen
- Erfahrung im Management klinischer Abläufe und Großgeräte sowie maßgebliche Beteiligung an Projekten zur digitalen Prozessoptimierung
- Habilitation oder äquivalente Leistungen mit einem Fokus auf quantitative MRT-Verfahren oder vergleichbare innovative Methoden zur Gewebecharakterisierung
- Herausragende wissenschaftliche Qualifikation durch international sichtbare exzellente Forschungsleistungen mit klinisch-translationalen Forschungsfokus zu quantitativen MRT-Bildgebungsverfahren
- Drittmitteleinwerbung (DFG, ERC-Grants, BMBF oder vergleichbar)
- Herausragende didaktische Befähigungen
- Hohes Engagement in der Lehre im gesamten Gebiet der Radiologie
- Ausgeprägte Teamfähigkeit, Sozialkompetenz und Gestaltungswille für den universitären Aufbauprozess
Einstellungsvoraussetzungen
Die gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 1 Abs. 2 S. 1 BbgUniMedG i.V.m. § 43 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 3 sowie Nr. 4 lit. a und c BbgHG. Dazu gehören ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Humanmedizin, eine abgeschlossene Promotion sowie zusätzliche wissenschaftliche Qualifikationen (Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen). Des Weiteren muss nach § 13 Abs. 2 S. 1 BbgUniMedG eine abgeschlossene Weiterbildung als Fachärztin oder Facharzt für Radiologie vorliegen.Internationale Bewerber*innen müssen Deutschkenntnisse in Form eines Sprachdiploms oder eines Sprachzertifikats (gemäß der Kultusministerkonferenz) mindestens auf C1-Niveau nachweisen können.
Die MUL-CT verfolgt die Gleichstellung aller Geschlechter in den personellen Strukturen der Krankenversorgung, Forschung und Lehre und fordert Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten bevorzugt berücksichtigt. Die Universität begrüßt alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, sozialer Herkunft, Religion oder Alter nach dem Landesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen und Kontakt
Ihre schriftlichen Bewerbungen erbitten wir - inklusive konzeptioneller Ideen zur Ausgestaltung der Position - mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs, Zeugnisse, Urkunden, Lehr- und Forschungskonzept) einschließlich des Nachweises der bisherigen Lehrtätigkeit (inkl. Lehrzertifikate, ggf. Lehrevaluationen, Lehrkonzept), Auflistung eingeworbener Drittmittel und dem Publikationsverzeichnis bis zum 17.05.2026 an berufungen@mul-ct.de.Für Fragen zur Krankenversorgung steht Ihnen Herr Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel (Vorstandsvorsitzender und Vorstand Krankenversorgung) unter eckhard.nagel@mul-ct.de und für Fragen zu Forschung und Lehre steht Ihnen Frau Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey (Gründungsvorstand Wissenschaft) unter a.kuhlmey@mul-ct.de zur Verfügung. Alle weiteren Fragen richten Sie bitte an unsere Leiterin des Berufungsmanagements Frau Isabell Weiland unter i.weiland@mul-ct.de.
Weitere Informationen zur Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem finden Sie auf unserer Homepage www.mul-ct.de.
Kontakt
berufungen@mul-ct.de
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