Professur (W3) für Radiologie Philipps-Universität Marburg
Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.
Am Fachbereich Medizin und der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Professur (W3) für Radiologie
zu besetzen.
Die Professur vertritt das Fach Radiologie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Mit ihr ist die Leitung des Instituts für Radiologie verbunden. Die Professur soll in einer Zentrumsstruktur mit zwei unabhängig geleiteten Instituten für Radiologie und Neuroradiologie angesiedelt sein. Die Bereiche klinische Studienambulanz, Sekretariat für studentische Lehre und das Weiterbildungs-Curriculum Radiologie / Neuroradiologie sollen von beiden Instituten gemeinsam betrieben werden. Das Institut verfügt über eine hervorragende Geräteausstattung einschließlich eines Angio-CT als Hybridgerät und eines Photon-Counting-CT.
Die Professur verantwortet die radiologische Versorgung sowohl in der Diagnostik eines großen Spektrums von Krankheitsbildern als auch in deren interventioneller (mikroinvasiver) Therapie. Dies schließt auch die kinderradiologische Versorgung der Pädiatrie mit ein. Besonderes Engagement wird zudem im überregionalen, von der Deutschen Krebshilfe geförderten Onkologischen Spitzenzentrum erwartet.
In der Forschung sollte sich die Professur in die Schwerpunkte des Fachbereichs integrieren und in Forschungsverbünden des Fachbereichs Medizin aktiv mitarbeiten. Die Professur soll zudem neue Forschungsansätze, z. B. zur Implementierung und Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz in der Radiologie, aktiv gestalten und sich bei der Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln besonders engagieren.
Zu den Aufgaben der Professur gehören des Weiteren ein starkes Engagement in der Lehre, sowie die Beteiligung an der Curriculumsentwicklung (einschließlich Fortführung der Implementierung des Nationalen kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin, NKLM), und in interdisziplinären Lehrprojekten. Ebenso erwartet wird die engagierte Mitwirkung in den Nachwuchsförderprogrammen und dem Clinician Scientist-Programm des Fachbereichs Medizin.
Gesucht wird eine Persönlichkeit (w/m/d) mit exzellenter klinischer Expertise im Fachgebiet Radiologie und mehrjähriger Erfahrung als Oberarzt / Oberärztin in der diagnostischen und interventionellen Radiologie. Nachgewiesene Führungsqualifikation sowie ausgeprägte Teamfähigkeit und Kompetenz zur Teamentwicklung werden erwartet. Teil des Profils sollen zudem hervorragende Publikationen und die erfolgreiche Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln sowie ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und starkes Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit sein. Zudem sollen fundierte Lehrkompetenz und -erfahrung vorhanden sein.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Humanmedizin, die Facharztbezeichnung Radiologie, pädagogische Eignung, Promotion und darüber hinaus wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation bzw. habilitationsgleichwertige Leistungen nachgewiesen oder im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht sein können.
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 67 und 68 HessHG.
Die mit der Professur zusammenhängenden Aufgaben der Krankenversorgung und der Leitung der Klinik werden durch einen Chefarztvertrag mit der UKGM GmbH geregelt.
Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen den Forschungscampus Mittelhessen gegründet; in diesem Rahmen praktizieren die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte. Von Ihnen wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation in Campus-Schwerpunkten und Profilbereichen sowie die Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt.
Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von den Lehrenden eine ausgeprägte Präsenz an der Universität, ein hohes Maß an Engagement auf dem Gebiet der akademischen Lehre und eine intensive Beteiligung an der geplanten Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung.
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Personen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.
Bewerbungsunterlagen sowie die Verwendung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars (www.uni-marburg.de/de/fb20/fachbereich/services/formulare) sind bis zum 15.08.2026 unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift zu richten an den Dekan des Fachbereichs Medizin, Herrn Univ.-Prof. Dr. Michael Hertl, Baldingerstraße, 35032 Marburg, per Mail an
Kontakt
berufungen.medizin@uni-marburg.de
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