Stiftungsprofessur W2 (m/w/d) für KI-gestützte Cyber-Resilienz Hochschule Mainz
Verstärken Sie unser Team zum Sommersemester 2027:
Stiftungsprofessur (m/w/d)
für KI-gestützte Cyber-Resilienz
Besoldungsgruppe W2 (LBesG)
Die Stelle ist unbefristet zu besetzen und wird für die ersten fünf Jahre von der Carl Zeiss-Stiftung gefördert.
Die Hochschule Mainz – University of Applied Sciences – an der rund 5.500 junge Menschen studieren und forschen, befindet sich auf einem modernen Campus in einer lebenswerten und dynamischen Stadt und zeichnet sich durch exzellente Qualität in Lehre und Forschung aus. Interdisziplinarität und Internationalität, Offenheit für interkulturelle Fragen und Familienfreundlichkeit sind darüber hinaus maßgebende Faktoren für unsere Hochschule.
Auf dem Gebiet der angewandten Wissenschaft leisten wir in vielen Bereichen international anerkannte Spitzenarbeit. Durch die enge Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen sowie Forschungs- und Kultur-institutionen sind wir in der Region Rhein-Main bestens vernetzt. Als traditionsreiche Wissenschaftsstadt mit einer hohen Dichte an Bildungseinrichtungen gehört Mainz zu den sehr gut positionierten Hochschulstandorten in Deutschland.
Bei der ausgeschriebenen Professur handelt es sich um eine von der Carl-Zeiss-Stiftung finanzierte Professur, bei der die Forschung im Vordergrund steht. Die Stiftungsprofessur „KI-gestützte Cyber-Resilienz“ untersucht, wie Methoden der Künstlichen Intelligenz genutzt werden können, um digitale Systeme widerstandsfähiger gegenüber Cyberangriffen zu machen. Ausgangspunkt ist die zunehmende Verwundbarkeit vernetzter Infrastrukturen in Wirtschaft, Verwaltung und kritischen Bereichen. Ziel ist es, KI-Modelle zu entwickeln, die Angriffe früh erkennen, adaptiv darauf reagieren und bestehende IT-Landschaften ohne große Umbrüche stärken können. Auch sollen Prozesse in der Beurteilung von Risiken und Compliance unterstützt werden. Dazu werden Verfahren des maschinellen Lernens und Bedrohungsmodelle erforscht sowie Ansätze zur erklärbaren und robusten KI genutzt. Die Umsetzung erfolgt in enger Kooperation mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen, um praxisnahe Daten und reale Anwendungsszenarien einzubeziehen. Die Stiftungsprofessur leistet einen Beitrag zur digitalen Souveränität und schafft anwendbare Lösungen, die Organisationen helfen, Sicherheitsereignisse und -vorfälle schneller zu erkennen, besser zu bewerten und den Betrieb auch unter Angriffseinwirkung aufrechtzuerhalten.
In den ersten fünf Jahren ist das Lehrdeputat auf 11 SWS (statt üblicherweise 18 SWS) reduziert. Zusätzlich wird für diesen Zeitraum eine 100 %-Stelle (E 13 TV-L) für eine/n wissenschaftlichen Mitarbeitende/n zur Promotion finanziert. Darüber hinaus stehen Mittel für wissenschaftliches und technisches Personal sowie Sach- und Investitionsmittel und Mittel für Wissenschaftskommunikation und Outreach zur Verfügung.
Im Fachbereich Wirtschaft erwartet Sie:
- Lehre in kleinen Gruppen mit offenem und freundlichem Umgang zwischen Professorinnen und Professoren sowie Studierenden.
- Ein forschungsaffines und drittmittelerfahrenes Kollegium.
- Anschluss an vielfältige regionale Netzwerke.
- Mitwirkung im Promotionscluster Angewandte Informatik, sofern die individuellen Kriterien zur Forschungsstärke erfüllt sind.
- Bezahlung nach Besoldungsgruppe W2 (LBesG) und Verbeamtung auf Lebenszeit, sofern die dienstrechtlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen, oder ein unbefristeter Dienstvertrag.
Das Aufgabengebiet umfasst:
- Forschung im Themenfeld KI-gestützte Cyber-Resilienz.
- Durchführung von anwendungsnahen Forschungs-, Entwicklungs- und Transfervorhaben, auch in interdisziplinären Kontexten.
- Anwendungs- und praxisorientierte, kompetenzbasierte Lehre auf Bachelor- und Masterniveau in deutscher und englischer Sprache sowie die Betreuung von Abschlussarbeiten mit reduziertem Lehrdeputat (11 SWS für die ersten fünf Jahre).
- Betreuung von Abschlussarbeiten und fachliche Betreuung von Studierenden.
- Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Studiengänge und Beteiligung in der akademischen Selbstverwaltung.
Darüber hinaus erwarten wir:
- Einwerbung und Durchführung von – gerne auch interdisziplinären – Drittmittelprojekten und Interesse an anwendungsnaher Forschung und Entwicklung.
- Auseinandersetzung in Lehre, Forschung und Transfer mit dem Themenfeld KI-gestützter Cyber-Resilienz.
- Initiierung und Vorantreiben innovativ forschender Entwicklungsvorhaben in Bachelor- und Master-Programmen.
- Interesse an eigener, anwendungsnaher Forschung und Entwicklung.
- Nutzung digitaler Medien und die Entwicklung von innovativen Lehr- und Lernformaten zur Lehr- und Lernunterstützung.
- Durchführung von Lehrveranstaltungen auch während der Abendstunden, samstags und außerhalb der regulären Vorlesungszeiten in Mainz.
- Vernetzung mit Unternehmen, Verbänden und weiteren Institutionen des Fachgebiets sowie aktives Einbringen in die Pflege und den Ausbau unseres (internationalen) Netzwerkes an Partnerhochschulen.
- Kontinuierliche Weiterbildung in der Hochschuldidaktik.
Das bringen Sie mit:
- Ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Informatik oder verwandter Studiengänge.
- Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine qualifizierte Promotion nachgewiesen wird.
- In IT-Sicherheit und Künstlicher Intelligenz umfassende berufspraktische Erfahrung, erworben in verantwortlicher Position.
- Pädagogische Eignung, möglichst nachgewiesen durch einschlägige Lehrerfahrung oder entsprechende hochschuldidaktische Weiterbildung, besondere didaktische Fähigkeiten.
- Besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflich einschlägigen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.
- Nachweis der Fähigkeit zur Durchführung von Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache.
- Einschlägige wissenschaftliche Publikationen im Themenfeld, idealerweise mit Bezug zu KI, IT-Sicherheit oder Cyber-Resilienz.
- Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln oder nachweisbares Potenzial zur erfolgreichen Drittmitteleinwerbung.
Die Hochschule Mainz fördert Chancengleichheit und begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Frauen, Menschen mit Behinderungen sowie von Personen aller kulturellen und sozialen Hintergründe. Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bspw. durch flexible Arbeitszeiten in der vorlesungsfreien Zeit. Für Fragen kann auch die Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Mainz kontaktiert werden.
Schwerbehinderte sowie Schwerbehinderten gleichgestellte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt. Dies gilt auch für Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind. In der vorgenannten Besoldungsgruppe sind Frauen unterrepräsentiert.
Das Land Rheinland-Pfalz und die Hochschule Mainz vertreten ein Betreuungskonzept, bei dem eine hohe Präsenz der Lehrenden am Hochschulort erwartet wird.
Das bieten wir:
- W-Besoldung, Familienzuschläge
- Gute ÖPNV-Anbindung
- Beamtenrechtliche Versorgung oder betriebliche Altersvorsorge (VBL)
- Kostenlose Parkplätze
- Individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten
- Mobile Arbeit
- Gesundheitsvorsorge
- Flexible Arbeitszeiten
Berufungsbeauftragter
Herr Dr. David Strecker
david.strecker@hs-mainz.de
Fachbereich Wirtschaft
Frau Prof. Dr. Sabine Landwehr-Zloch
sabine.landwehr-zloch@hs-mainz.de
Übermitteln Sie bitte alle erforderlichen Unterlagen über unser Berufungsportal.
https://berufungsportal.hs-mainz.de/datenabfrage/Stiftungsprofessur_KI-gestuetzte_Cyber-Resilienz
Bitte beachten Sie die Hinweise zu den Bewerbungsunterlagen auf unserer Homepage:
www.hs-mainz.de/karriere/professuren
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
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Wer wir sind
Die Hochschule Mainz bietet 150 Professorinnen und Professoren in den Fachbereichen Gestaltung, Technik und Wirtschaft, sowie 500 Beschäftigten ein Arbeitsumfeld, das von einem herzlichen Miteinander und gemeinsamer Weiterentwicklung geprägt ist. Wir verstehen uns als weltoffene transformationsfähige Hochschule und bilden unsere 5.500 Studierenden aus, transdisziplinär zu denken und globalen Herausforderungen von morgen innovativ zu begegnen
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