Universitätsprofessur (W3) Therapeutische Biomakromoleküle Technische Universität Darmstadt
Unbefristet
Vollzeit, Teilzeit
Bewerbungsfrist: 31.07.2026
Veröffentlicht am: 17.06.2026
Darmstadt
Am Fachbereich Chemie der Technischen Universität Darmstadt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Universitätsprofessur (W3)
Therapeutische Biomakromoleküle
(Kenn-Nr. T191-2026)
zu besetzen.
ÜBER DIE TU DARMSTADT
Die TU Darmstadt steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Die tiefgreifenden globalen Veränderungsprozesse – von Energiewende bis zu Künstlicher Intelligenz – gestalten wir durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote entscheidend mit. Unsere Spitzenforschung bündeln wir in drei Feldern: Energy and Environment, Information and Intelligence, Matter and Materials.In der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main ist die TU Darmstadt fest verankert und zeichnet sich durch Weltoffenheit und starke internationale Orientierung aus. Als eine der drei Rhein-Main-Universitäten (RMU) kooperiert die TU Darmstadt eng mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Forschung, Studium und Lehre, der Förderung von jungen Wissenschaftler:innen sowie dem Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft. Für Diversität und Gleichstellung setzt sich die TU Darmstadt aktiv ein. Wir betrachten Vielfalt als Schlüssel für kreative Lösungen und gesellschaftlichen Fortschritt.
Als Institution legen wir großen Wert auf eine dialogorientierte und wertschätzende Führungskultur, die von Innovationskraft, der Förderung unserer Mitarbeitenden und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit geprägt ist.
ÜBER UNSEREN BEREICH
Der Fachbereich Chemie der TU Darmstadt ist Teil der Rhein-Main-Universitätsallianz (RMU) und bietet wissenschaftliche Lösungen für viele Herausforderungen der Gegenwart. Er konzentriert sich sowohl auf die Grundlagenforschung als auch auf die angewandte Forschung. Die Forscher:innen des Fachbereichs Chemie sind in drei Forschungsschwerpunkten aktiv:- Drug Modalities
- Polymer Science and Engineering
- Sustainable Catalysis
IHRE AUFGABEN
Der Schwerpunkt der experimentellen biochemischen Forschung der ausgeschriebenen Professur soll im Engineering von pharmakologisch aktiven Biomakromolekülen liegen, komplementär zu den bereits vorhandenen Expertisen am Fachbereich sein, und den Forschungsschwerpunkt „Drug Modalities“ weiterentwickeln. Proteine und Proteinkonjugate sind dabei die bevorzugten Modalitäten. Andere Modalitäten sind denkbar, sofern eine eindeutige chemische und molekular definierte Komponente erkennbar ist und therapeutisch einsetzbare Biomakromoleküle entwickelt und experimentell untersucht werden. Dabei sollen auch moderne computergestützte Verfahren, z.B. zur Vorhersage und zum Design biomakromolekularer Strukturen, Funktionen und/oder pharmakologischen Eigenschaften, im Wechselspiel mit experimentellen Methoden zum Einsatz kommen.Mögliche Forschungsschwerpunkte sind unter anderem:
- Entwicklung komplexer multifunktioneller Biomakromoleküle (auch in Verbindung mit Small Molecules, z.B. Antibody-Drug Conjugates oder bispezifische Antikörper)
- Biotechnologische Verabreichungstechnologien, insbesondere aktive intrazelluläre Aufnahme biologischer Makromoleküle
- therapeutische Enzyme, insb. mit maßgeschneiderter Regulation
- Biomolekulare Wirkstoffe mit kontextabhängigen Aktivitäten
IHR PROFIL
Gesucht wird eine in der internationalen Forschung ausgewiesene Persönlichkeit, deren Eignung zur selbständigen Forschung durch eine Promotion und zusätzlich entweder durch Habilitation oder durch habilitationsäquivalente Leistungen nachgewiesen ist. Hier sind insbesondere einschlägige Publikationen in internationalen Fachzeitschriften, entsprechende Lehrerfahrung in Biochemie, erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln, Erfahrung in der Leitung einer eigenen Forschungsgruppe und Bereitschaft zum Engagement in der akademischen Selbstverwaltung relevant. Wir möchten explizit Wissenschaftler:innen zur Bewerbung ermutigen, die bisher noch keine unbefristete Professur innehaben. Die weiteren Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 67 und § 68 des Hessischen Hochschulgesetzes. Die TU Darmstadt und ihr Umfeld sind als Teil der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main gekennzeichnet durch gelebte Internationalität. Kernelement davon ist ein weltoffenes Klima mit funktionaler Mehrsprachigkeit an unserer Universität. Daher werden sehr gute englische und – spätestens nach drei Jahren – gute deutsche Sprachenkenntnisse erwartet. Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Geschlechter. Die TU Darmstadt hat sich das Ziel gesetzt, den Anteil an Professorinnen weiter zu erhöhen und so möchten wir ausdrücklich Wissenschaftlerinnen motivieren sich zu bewerben!WIR BIETEN
Flexibel und familienfreundlich: Die TU Darmstadt ermöglicht durch flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Auch eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gesund und nachhaltig unterwegs: Mit dem LandesTicket Hessen gelangen Sie kostengünstig, gesund und umweltfreundlich ans Ziel. Zudem bieten wir ein vergünstigtes Sportangebot. Fördernd und vernetzt: Ein vielfältiges Weiterbildungsangebot, Entwicklungsprogramme sowie spezielle Angebote, Coaching und Vernetzungsveranstaltungen für Führungskräfte unterstützen die persönliche und berufliche Entwicklung. Vielfältig und inklusiv: Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion sind für uns essenziell. Wir fördern eine barrierefreie Arbeitsumgebung und begrüßen Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerbende oder diesen Gleichgestellte bevorzugt berücksichtigt. Näheres zur TU Darmstadt als Arbeitgeberin finden Sie auf unserer Webseite. Die Einstellung erfolgt i.d.R. im Beamtenverhältnis mit einer qualifikationsabhängigen Besoldung.DATENSCHUTZ
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