W3 Professorship Intelligence in Biological and Artificial Systems Universität Osnabrück
Unbefristet
Vollzeit, Teilzeit
Bewerbungsfrist: 20.09.2026
Veröffentlicht am: 20.08.2026
Osnabrück

Die Universität Osnabrück ist eine junge und lebendige Universität, die sich besonders durch eine sehr aktive und renommierte wissenschaftliche Gemeinschaft im Bereich der Kognitionswissenschaft auszeichnet.
Im Rahmen unserer fortlaufenden Bemühungen zur Stärkung der internationalen Exzellenz in Forschung und Lehre beabsichtigt das Institut für Kognitionswissenschaft im Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Osnabrück, die folgende W3‑Professur (m/w/d) zu besetzen:
Intelligence in Biological and Artificial Systems
Aufgabenbereiche:
Die interdisziplinäre Erforschung biologischer und künstlicher Intelligenz erlebt derzeit einen rasanten Aufschwung. Für die KI verspricht die Verbindung mit den Kognitions- und Neurowissenschaften neue Lösungsansätze zur Entwicklung robuster, leistungsfähiger und am Menschen orientierter Systeme. Für die Neurowissenschaften bietet die KI beispiellose Möglichkeiten zur Analyse und Modellierung von Gehirn- und Verhaltensdaten. In Forschung und Lehre wird sich diese Professur auf diesen interdisziplinären Bereich konzentrieren, mit dem Ziel, die (neuro‑)computationalen Bausteine der Kognition und Intelligenz in biologischen und künstlichen Systemen aufzudecken. Auf Grund ihrer Interdisziplinarität kann der Forschungsschwerpunkt der Professur von theoretischen Arbeiten über Themen der KI‑Forschung, der Entwicklung fortgeschrittener Analysetechniken bis hin zu experimentellen Arbeiten reichen, muss jedoch die verschiedenen Perspektiven verbinden können. Zur Stärkung des interdisziplinären Austauschs arbeitet die Professur dabei eng mit den am Institut für Kognitionswissenschaft bestehenden Arbeitsgruppen zusammen und wirkt aktiv an den gemeinsamen Drittmittel-Verbundaktivitäten mit. Beispielhafte Forschungsrichtungen, die die bestehenden Arbeitsgruppen sinnvoll ergänzen, umfassen:
Einstellungsvoraussetzungen sind eine international sichtbare wissenschaftliche Tätigkeit sowie ein eigenständiges Forschungsprogramm im Bereich der Erforschung von Prinzipien der Intelligenz in biologischen und künstlichen Systemen, nachgewiesen durch einschlägige Publikationen in international anerkannten Zeitschriften und/oder durch Konferenzbeiträge, welches die bestehenden Arbeitsgruppen am Institut sinnvoll ergänzt. Dem akademischen Alter entsprechende Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln werden vorausgesetzt. Des Weiteren werden die Fähigkeit zu interdisziplinärer Forschung im Feld der Kognitionswissenschaft und eine synergetische Passung zu bestehenden Arbeitsgruppen am Institut vorausgesetzt, die wir Sie im Rahmen Ihrer Bewerbungsunterlagen zu erläutern bitten. Ebenso werden dem akademischen Alter entsprechende Erfahrungen mit grundständiger, selbstständiger Lehre zum Themengebiet der Professur vorausgesetzt. Internationale Erfahrung durch Tätigkeiten an ausländischen Universitäten und/oder anderen wissenschaftlichen Institutionen sowie internationale Zusammenarbeit sind erwünscht. Die Einstellungsvoraussetzungen umfassen darüber hinaus ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Auf Grund der Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung wird bei nicht deutschsprachigen Bewerber*innen auch vorausgesetzt, ein entsprechendes Sprachniveau der deutschen Sprache innerhalb von zwei Jahren zu erreichen. Gesetzliche Einstellungsvoraussetzungen:
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Kognitionswissenschaften oder benachbarter Gebiete (z. B. Computer Science, Data Science, Computational Neuroscience oder Künstliche Intelligenz), durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung, die besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion nachgewiesen wird, und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen im Sinne des § 25 Abs. 1 Nr. 4a NHG (z. B. Habilitation). Auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung wird hingewiesen. Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Die Universität Osnabrück setzt sich für Chancengleichheit, Vielfalt und die berufliche Gleichstellung der Geschlechter ein. Wir fördern eine Wissenschafts- und Arbeitskultur, die gerechte Chancen sowie ein diskriminierungsfreies Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld ermöglicht. Dabei streben wir eine gerechte Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen unter unseren Mitarbeitenden an und wirken Unterrepräsentanzen entgegen. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellten werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse/Urkunden, wissenschaftlicher Werdegang, Schriftenverzeichnis, Forschungsvorhaben, Verzeichnis der bisher abgehaltenen Lehrveranstaltungen, Beschreibung möglicher Anbindungen an bestehende Arbeitsgruppen am Institut) richten Sie bitte in elektronischer Form (in einer einzelnen PDF‑Datei) unter gesonderter Beifügung des Vordrucks „Bewerbungsprofil“ bis zum 20.09.2026 an die Dekanin des Fachbereichs Humanwissenschaften der Universität Osnabrück, Frau Prof. Dr. Simone Pika (bewerbungfb08@uni-osnabrueck.de). Nähere Auskünfte erteilt Prof. Dr. Tim Kietzmann (tim.kietzmann@uni-osnabrueck.de,
+49 541 969‑2710). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Intelligence in Biological and Artificial Systems
(BesGr. W3)
Aufgabenbereiche:
Die interdisziplinäre Erforschung biologischer und künstlicher Intelligenz erlebt derzeit einen rasanten Aufschwung. Für die KI verspricht die Verbindung mit den Kognitions- und Neurowissenschaften neue Lösungsansätze zur Entwicklung robuster, leistungsfähiger und am Menschen orientierter Systeme. Für die Neurowissenschaften bietet die KI beispiellose Möglichkeiten zur Analyse und Modellierung von Gehirn- und Verhaltensdaten. In Forschung und Lehre wird sich diese Professur auf diesen interdisziplinären Bereich konzentrieren, mit dem Ziel, die (neuro‑)computationalen Bausteine der Kognition und Intelligenz in biologischen und künstlichen Systemen aufzudecken. Auf Grund ihrer Interdisziplinarität kann der Forschungsschwerpunkt der Professur von theoretischen Arbeiten über Themen der KI‑Forschung, der Entwicklung fortgeschrittener Analysetechniken bis hin zu experimentellen Arbeiten reichen, muss jedoch die verschiedenen Perspektiven verbinden können. Zur Stärkung des interdisziplinären Austauschs arbeitet die Professur dabei eng mit den am Institut für Kognitionswissenschaft bestehenden Arbeitsgruppen zusammen und wirkt aktiv an den gemeinsamen Drittmittel-Verbundaktivitäten mit. Beispielhafte Forschungsrichtungen, die die bestehenden Arbeitsgruppen sinnvoll ergänzen, umfassen:
- Prinzipien des effizienten Lernens in Menschen und in neuronalen Netzen
- Prinzipien neuronaler Verarbeitung, welche Wahrnehmung, Verhalten und letztlich Intelligenz zugrunde liegen
- Computationale Grundlagen höherer kognitiver Fähigkeiten sowie menschenähnlicher Intelligenz
- KI‑basierte Entdeckungs- und Analyseverfahren für neurowissenschaftliche und Verhaltensdaten
Einstellungsvoraussetzungen sind eine international sichtbare wissenschaftliche Tätigkeit sowie ein eigenständiges Forschungsprogramm im Bereich der Erforschung von Prinzipien der Intelligenz in biologischen und künstlichen Systemen, nachgewiesen durch einschlägige Publikationen in international anerkannten Zeitschriften und/oder durch Konferenzbeiträge, welches die bestehenden Arbeitsgruppen am Institut sinnvoll ergänzt. Dem akademischen Alter entsprechende Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln werden vorausgesetzt. Des Weiteren werden die Fähigkeit zu interdisziplinärer Forschung im Feld der Kognitionswissenschaft und eine synergetische Passung zu bestehenden Arbeitsgruppen am Institut vorausgesetzt, die wir Sie im Rahmen Ihrer Bewerbungsunterlagen zu erläutern bitten. Ebenso werden dem akademischen Alter entsprechende Erfahrungen mit grundständiger, selbstständiger Lehre zum Themengebiet der Professur vorausgesetzt. Internationale Erfahrung durch Tätigkeiten an ausländischen Universitäten und/oder anderen wissenschaftlichen Institutionen sowie internationale Zusammenarbeit sind erwünscht. Die Einstellungsvoraussetzungen umfassen darüber hinaus ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Auf Grund der Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung wird bei nicht deutschsprachigen Bewerber*innen auch vorausgesetzt, ein entsprechendes Sprachniveau der deutschen Sprache innerhalb von zwei Jahren zu erreichen. Gesetzliche Einstellungsvoraussetzungen:
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Kognitionswissenschaften oder benachbarter Gebiete (z. B. Computer Science, Data Science, Computational Neuroscience oder Künstliche Intelligenz), durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung, die besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion nachgewiesen wird, und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen im Sinne des § 25 Abs. 1 Nr. 4a NHG (z. B. Habilitation). Auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung wird hingewiesen. Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Die Universität Osnabrück setzt sich für Chancengleichheit, Vielfalt und die berufliche Gleichstellung der Geschlechter ein. Wir fördern eine Wissenschafts- und Arbeitskultur, die gerechte Chancen sowie ein diskriminierungsfreies Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld ermöglicht. Dabei streben wir eine gerechte Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen unter unseren Mitarbeitenden an und wirken Unterrepräsentanzen entgegen. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellten werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse/Urkunden, wissenschaftlicher Werdegang, Schriftenverzeichnis, Forschungsvorhaben, Verzeichnis der bisher abgehaltenen Lehrveranstaltungen, Beschreibung möglicher Anbindungen an bestehende Arbeitsgruppen am Institut) richten Sie bitte in elektronischer Form (in einer einzelnen PDF‑Datei) unter gesonderter Beifügung des Vordrucks „Bewerbungsprofil“ bis zum 20.09.2026 an die Dekanin des Fachbereichs Humanwissenschaften der Universität Osnabrück, Frau Prof. Dr. Simone Pika (bewerbungfb08@uni-osnabrueck.de). Nähere Auskünfte erteilt Prof. Dr. Tim Kietzmann (tim.kietzmann@uni-osnabrueck.de,
+49 541 969‑2710). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
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