W3 Universitätsprofessur für Neuere Geschichte, insbesondere Zeitgeschichte in Verbindung mit der Position wissenschaftliche:r Direktor:in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) Universität Hamburg / Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH)
W3 Universitätsprofessur für Neuere Geschichte, insbesondere Zeitgeschichte in Verbindung mit der Position wissenschaftliche:r Direktor:in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
Einrichtung: Fakultät für Geisteswissenschaften, im gemeinsamen Berufungsverfahren mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
Dienstbeginn: 01.04.2028
Bewerbungsschluss: 05.11.2026
Die Exzellenzuniversität Hamburg gehört zu den forschungsstärksten Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen Deutschlands. Durch Forschung und Lehre, Bildung und Wissenstransfer auf höchstem Niveau fördern wir die Entwicklung einer neuen Generation verantwortungsbewusster Weltbürger:innen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist. Mit unserem Leitmotiv „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future in a Digital Age“ gestalten wir die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinstitutionen in der Metropolregion Hamburg und weltweit. Wir laden Sie ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, um gemeinsam mit uns einen nachhaltigen und digitalen Wandel für eine dynamische und pluralistische Gesellschaft zu gestalten.
Die Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH) ist eine von der Freien und Hansestadt Hamburg getragene Stiftung bürgerlichen Rechts und eine wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Hamburg. Sie hat den Auftrag, die Geschichte des 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung Hamburgs und der norddeutschen Region zu erforschen. Weitere Informationen unter zeitgeschichte-hamburg.de/home.html.
Aufgabengebiet
An der Fakultät für Geisteswissenschaften ist eine Professur (W3) für Neuere Geschichte, insbesondere Zeitgeschichte zu besetzen. Die Stelle ist zu 50 % im Fachbereich Geschichte angesiedelt, wo sie Lehre und Forschung im Bereich Zeitgeschichte übernimmt. Die Stelle ist zugleich im Umfang von 50 % verbunden mit der Position der:des wissenschaftlichen Direktor:in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH).
Die Professur umfasst neben der Forschung und Lehre im Bereich Neuere Geschichte, insbesondere Zeitgeschichte mit oben genannten Schwerpunkten, die folgenden Aufgaben:
- Lehre ist im Umfang von 4,5 Lehrveranstaltungsstunden zu erbringen
- Übernahme von Prüfungsleistungen und aktive Beteiligung an der Ausbildung der Lehramtsstudierenden
- der § 12 Absatz 7 Satz 2 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) findet Anwendung
- zu den Aufgaben in der FZH gehören vornehmlich die Leitung als Stiftungsvorstand gemäß § 7 der Satzung der Stiftung sowie eigene Forschungen zur Neueren Geschichte, insbesondere Zeitgeschichte
Ihr Profil
Wir erwarten:
- herausragende und international exzellente Forschungsleistungen im Bereich der Neueren Geschichte, insbesondere Zeitgeschichte sowie einschlägige herausragende Publikationen
- umfangreiche Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln; Kompetenz in der Durchführung von geschichtswissenschaftlicher Projektarbeit
- sehr gute Führungsqualitäten und sehr gute Kommunikationskompetenz; diese werden nach Auswahl der Kandidat:innen in Form eines Assessmentcenter-Verfahrens weiter bewertet
Wir erwarten gleichermaßen:
- Organisations- und Leitungserfahrung
- Sprachkenntnisse in Deutsch (C1). Die Sprachkenntnisse können innerhalb der ersten zwei Dienstjahre erworben werden. Die Universität Hamburg unterstützt Sie hierbei gerne.
Idealerweise bringen Sie auch noch mit:
- Erfahrung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Die Universität Hamburg
Die Universität Hamburg und die FZH legen Wert auf Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Vereinbarkeit von Familie mit Beruf und Studium. Die Bereitschaft, dies in der Lehre und Personalführung zu berücksichtigen, wird erwartet. Darüber hinaus fordern wir qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.
Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten bewerbenden Personen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Wir bieten unseren Professor:innen die Möglichkeit, auf Spitzenniveau zu forschen und zu lehren. Die Universität Hamburg und die Freie und Hansestadt Hamburg bieten zudem:
Hinweise zur Bewerbung und zu Berufungsverfahren
Bitte laden Sie alle relevanten Bewerbungsunterlagen zusammengefasst in einer PDF‑Datei hoch:
- Anschreiben
- CV
- Publikationsliste
- Nachweis von Lehrerfahrungen, z. B. in Form einer Liste der Lehrveranstaltungen
- Nachweis von Erfahrungen und Erfolgen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten
- Zeugnisse und Dokumente
- drei repräsentative Veröffentlichungen
- Darlegung der Vorstellung zur zukünftigen Forschung und Lehre
- ggf. Evaluationen
- ggf. weitere Nachweise wie Vorträge, Poster, wichtige Funktionen in Organisationen
Bei technischen Problemen können Sie sich an folgende Adresse wenden: bewerbungen@uni-hamburg.de
Im Laufe des Berufungsverfahrens wird ein Assessment-Center mit einem engeren Bewerber:innenkreis durchgeführt. Weitere Informationen zu Berufungsverfahren finden Sie unter www.uni-hamburg.de/berufungsverfahren
Die Einstellungsvoraussetzungen und professoralen Aufgaben richten sich nach den rechtlichen Regularien (insbesondere §§ 15, 18 und 12 Abs. 7 Hamburgisches Hochschulgesetz). Informationen zum Datenschutz bei Auswahlverfahren finden Sie hier.
Hinweis zur Regelanfrage nach § 34a Hamburgisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz: Die Dienststelle stellt für die im Auswahlverfahren ausgewählte Person eine Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz über dort vorliegende Erkenntnisse, wenn dafür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen (Informationen zur Regelanfrage und Datenschutzhinweise).
Kontakt
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Prof. Dr. Monica Rüthers |
Prof. Dr. Kirsten Heinsohn |
Kennziffer
2459/W3
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