Über uns
Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) ist ein Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Es trägt dazu bei, die Entwicklungen und Herausforderungen des digitalen Wandels besser zu verstehen. Damit schafft es die Grundlagen, um die digitale Zukunft im Dialog mit der Gesellschaft verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert zu gestalten. Das bidt fördert herausragende interdisziplinäre Forschung und liefert Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern als Think Tank wissenschaftliche Evidenz mit aktuellen Daten und Analysen. Forschung findet am Institut im offenen Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft statt.
Das Projekt untersucht, wie Designentscheidungen digitaler staatlicher Infrastrukturen – insbesondere digitaler Identitätssysteme – die Wahrnehmung staatlicher Legitimität, Vertrauen und Akzeptanz in der Bevölkerung beeinflussen. Digitale Identitäten gelten als zentrale Infrastruktur moderner digitaler Staaten, da sie den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen, Verwaltungsprozessen und digitalen Interaktionen mit staatlichen Institutionen ermöglichen. Gleichzeitig werfen sie grundlegende Fragen nach Datenschutz, Kontrolle über persönliche Daten und der Rolle staatlicher und privater Akteure auf.
Ziel des Projekts ist es, systematisch zu analysieren, wie unterschiedliche institutionelle und technische Gestaltungsmerkmale digitaler Identitätssysteme die Einstellungen von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber staatlicher Digitalisierung prägen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen der Datenkontrolle, Transparenz, institutionellen Verantwortlichkeit und möglicher Abhängigkeiten von privaten oder ausländischen Technologieanbietern.
Methodisch basiert das Projekt auf experimenteller Umfrageforschung, insbesondere Survey- und Conjoint-Experimenten, um kausal zu untersuchen, welche Designmerkmale digitaler Identitätssysteme öffentliche Unterstützung fördern oder unterminieren.
Ihre Vorteile
- Eine intellektuell anregende, selbständige und abwechslungsreiche Tätigkeit mit weitreichenden Gestaltungsmöglichkeiten
- Mitarbeit an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen im Bereich der Digitalen Transformation zur Beratung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft
- Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation;
- Fachliche und überfachliche Weiterbildungsmöglichkeiten;
- Einen Zugang zu einem hochkarätigen, interdisziplinär geprägten wissenschaftlichen Umfeld;
- Stelle in Vollzeit, auch Teilzeit ist generell möglich. einen familienfreundlichen Arbeitsplatz in der Münchner Innenstadt mit flexiblen Arbeitszeiten und Home Office-Regelungen;
- Eine tarifliche Vergütung (TV-L) mit Jahressonderzahlung, Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen und betrieblicher Altersvorsorge (VBL);
- Eine Vergütung innerhalb des TV-L bis zu einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe E13 bei entsprechender Qualifikation.
Wir arbeiten kooperativ und legen viel Wert auf Eigeninitiative und ein wertschätzendes Miteinander.
Menschen mit Behinderung werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt beschäftigt. Das bidt ist durch die Diversität seiner Beschäftigten geprägt und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder ethnischer Herkunft.
Die Stelle ist baldmöglichst zu besetzen und auf vier Jahre befristet.
Ihre Bewerbung
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen laden Sie bitte über unser Bewerbungsportal hoch (https://bidt.jobs.personio.de/) oder senden Ihre Bewerbung per E-Mail bis 26.04.2026 an:
E-Mail: karriere@bidt.digital
Stichwort: Digitale Staatlichkeit
Bitte fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen eine aussagekräftige Textprobe (z. B. ein Kapitel der Abschlussarbeit oder einen Fachartikel) bei.
Ansprechpartner für Rückfragen sind Dr. Andreas Wenninger, Forschungskoordinator für den Forschungsbereich Kommunikation und Gesellschaft (andreas.wenninger@bidt.digital) sowie Prof. Dr. Andreas Jungherr (andreas.jungherr@uni-bamberg.de).