Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften - Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Arbeitsstelle Kommunikationsgeschichte/Medienkulturen
Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (w/m/d)
Vertragsdauer:
befristet auf 3 Jahre
Besoldungs- / Entgeltgruppe:
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Arbeitszeit:
mit 75%-Teilzeitbeschäftigung
Anf.-Kennung:
DGB_MedPol
Bewerbungsende:
19.10.2026
Das sind wir
Das von der DFG geförderte Projekt fragt nach der Institutionalisierung der Medienpolitik des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) im Zeitraum von 1949 bis 1989. Es geht von der Annahme aus, dass die gewachsene Bedeutung von Medien in dieser Zeit und deren Kommerzialisierung den Gewerkschaften Sichtbarkeitsprobleme bereitet haben. Ziel ist es, Entwicklungsbedingungen gewerkschaftlicher Medienpolitik, die Formulierung von und den Kampf um entsprechende Ideen in Gewerkschaftsdiskursen sowie die Verankerung dieser Ideen zu untersuchen. Das Projekt erschließt die Medialisierung eines Großverbands, der sich in einem kommunikativen 'Mehrfachdilemma' befand, und bietet ein neues Verständnis von westlicher Medienpolitik. In der Verbindung von Medienpolitik- und Medialisierungsforschung erhellt das Beispiel des DGB, inwieweit es in der Medienpolitik auch immer um den Wunsch von Akteuren ging, die eigenen Sichtbarkeitschancen in der Öffentlichkeit zu verbessern.
Näheres zur Arbeitsstelle Kommunikationsgeschichte/Medienkulturen unter:
https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/kommunikationsgeschichte/profil/index.html
Aufgaben
Das erwartet Sie bei uns
- Bearbeitung des Drittmittelprojekts
- Archiv- und Bibliotheksarbeit, Interviews
- Mitarbeit an mündlichen und schriftlichen Präsentationen des Forschungsprojekts
- wissenschaftliche Qualifikation im Rahmen einer Promotion
Profil
Das bringen Sie mit
Das wünschen wir uns von Ihnen
- Überdurchschnittlich gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Publizistik- oder Kommunikationswissenschaft, ggf. eines benachbarten sozial- oder geschichtswissenschaftlichen Fachs (Master)
- Erfahrung / Spezialisierung im Bereich der Kommunikations- und Mediengeschichte, Organisationskommunikation
- Interesse an Gewerkschaften und Medienpolitik
- Erfahrung mit qualitativer empirischer Sozialforschung und / oder historischen Methoden
- gute Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Theorien
- sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse
Kontakt
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Weitere Informationen erteilt Frau Gesine Schaefer (kommge@polsoz.fu-berlin.de / 030 838 65854).
Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse in Kopie, Leseprobe aus einer wiss. Arbeit, z.B. Masterarbeit, nicht mehr als 10 Seiten) unter Angabe der Kennung bis zum 19.10.2026 im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Frau Prof. Dr. Maria Löblich: kommge@polsoz.fu-berlin.de oder per Post an die
Freie Universität Berlin
Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften
Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Arbeitsstelle Kommunikationsgeschichte/Medienkulturen
Frau Prof. Dr. Maria Löblich
Garystr. 55
14195 Berlin (Dahlem)
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Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege von Seiten der Freien Universität Berlin keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.
Anmerkungen
Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Vorstellungskosten können von der Freien Universität Berlin leider nicht übernommen werden.