Zweite paritätische Professur (m/w/d) (W3, 75 %) für Kinematografie Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF)
Die Hochschule für Fernsehen und Film München ist eine Kunsthochschule des Freistaats Bayern. Sie ist eine der renommiertesten Filmhochschulen im deutschsprachigen Raum. Seit Aufnahme ihres Lehrbetriebs 1967 bildet die HFF München die Filmtalente von morgen aus.
An der staatlichen Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist zum 01.04.2027 oder später in der Studienrichtung Kinematografie eine
Zweite paritätische Professur (m/w/d) (W3, 75 %) für „Kinematografie“
zu besetzen.
Die rasanten Entwicklungen aufgrund der Digitalisierung und der gesellschaftliche Wandel zu mehr Diversität, Gleichstellung und Inklusion verändern national wie international die Film- und Medienbranche. Sie bringen große Herausforderungen mit sich und eröffnen Chancen für neue künstlerische narrative Möglichkeiten. Vor allem im technischen Bereich unterliegt die Herstellung von Medienproduktionen großen Veränderungen. Darüber hinaus befindet sich die Hochschule im Transformationsprozess in das Bachelor-Master-System und sucht eine Persönlichkeit, die aktiv an den Weiterentwicklungen mitarbeitet und zur Zusammenarbeit mit allen Gewerken bereit ist.
Voraussetzungen:
Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach Art. 57 Abs. 2 Bayerisches Hochschulinnovationsgesetz. Erwartet werden insbesondere:
- Abschluss eines einschlägigen Hochschulstudiums
- Soweit ein abgeschlossenes Hochschulstudium nicht vorliegt, kann in Ausnahmefällen bei Vorliegen eines besonderen dienstlichen Interesses eine Einstellung auch erfolgen, wenn eine hervorragende fachbezogene Leistung in der Praxis vorgewiesen wird
- Pädagogische Eignung, didaktische Befähigung und Lehrerfahrung
- Mehrjährige Erfahrung (national und/oder international) als Kameramann/-frau (m/w/d) (Director of Photography) von mindestens mittellangen Spiel- und/oder Dokumentarfilmen und Serien
- Umfassende Vernetzung in der Branche
- Bereitschaft zur Mitarbeit an der weiteren Ausgestaltung der Lehre an der HFF
Aufgaben der Professur:
In der Studienrichtung Kamera werden angehende Kameramänner/-frauen im Spiel-, Fernseh- und Dokumentarfilm ausgebildet. Szenische und dokumentarische Kameraarbeit wird an der HFF gleichberechtigt behandelt. Darüber hinaus bietet die Studienrichtung auch Lehrveranstaltungen für alle anderen Studienrichtungen zu Bildgestaltung und Lichtführung an.
Lehrgebiete sind alle Arbeitsfelder, die für das Berufsbild der Bildgestalter/innen kennzeichnend sind. Die Studierenden sollen in der Ausbildung kreativ-gestalterische, handwerklich-technische und soziale Kompetenzen im Berufsumfeld erlangen. Sie sollen dazu befähigt werden, Bildgestaltung nicht nur als handwerkliche Praxis zu sehen, sondern als inhaltlich und gesellschaftlich eingebettete Form des Erzählens.
Ein besonderer Fokus liegt auch auf der fortschreitenden technischen Entwicklung und der Integration neuer Methoden und Werkzeuge auch in den Bereichen Virtuelle Produktion, Künstliche Intelligenz (KI) oder immersive Medienformate.
Wesentliche Aufgabe ist die Durchführung von eigenen Lehrveranstaltungen gemäß der Leitlinie für Lehrverpflichtung der HFF München in ihrer jeweils gültigen Fassung. Ein Teil der Lehrverpflichtung wird durch die Betreuung von filmischen Projekten der Studierenden erbracht. Besonderen Wert legen wir auf eine hohe Sensibilität hinsichtlich eines ausbalancierten Verhältnisses von Nähe und Distanz in der Lehre.
In enger paritätischer Zusammenarbeit mit Professor Christian Rein, dem Lehrteam, der Teamassistenz und der Studienkoordination verantwortet die Professur die beständige Weiterentwicklung und Aktualisierung des Curriculums. Eine engagierte Mitgestaltung bei der Umstellung und einer gegebenenfalls damit verbundenen strukturell-organisatorischen Neuaufstellung wird vorausgesetzt.
Erwartet wird die Mitarbeit in den kollegialen Gremien der HFF München sowie die Vertretung der Abteilung gegenüber medienrelevanten Firmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen sowie anderen Hochschulen, auch in Form von Kooperationen.
Die weiteren Dienstaufgaben richten sich nach Art. 59 Bayerisches Hochschulinnovationsgesetz.
Bewerbungsdetails:
Die Beschäftigung erfolgt im privatrechtlichen Dienstverhältnis entsprechend der Besoldungsgruppe W3.
Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion / Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die Hochschule fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, ihre Bewerbung einzureichen. Die Hochschule für Fernsehen und Film strebt eine Erhöhung des Anteils an Frauen bei den Professoren/-innen an. Bewerber/innen (m/w/d) mit nachgewiesener Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Interessierte werden gebeten, sich mit Lebenslauf, Darstellung ihres beruflichen Werdegangs inklusive Preisen und Auszeichnungen, Nachweisen bisheriger Lehrtätigkeit, gegebenenfalls der Vorlage der Promotions- und/oder Studienabschluss- und Zeugniskopien, zu bewerben.
Bewerben Sie sich bitte bis spätestens 30.09.2026 über unser Bewerbungsportal auf der HFF-München-Homepage (Jobs – aktuelle Stellenanzeigen).
Auskünfte zum Berufungsverfahren erteilt Ihnen Frau Dagmar Brennstuhl, Tel.: 089 68957-8002, E‑Mail: d.brennstuhl@hff-muc.de.
Hochschule für Fernsehen und Film München
Bernd-Eichinger-Platz 1
80333 München
Website: www.hff-muc.de
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