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Promovieren in zwei Phasen

Die Graduiertenschule AICES bietet ein englischsprachiges Fast-Track-Promotionsprogramm an. In diesem stringenten Programm, welches eine umfassende Betreuung beinhaltet, führt eine kombinierte Master- und Promotionsphase Bachelorabsolventen/innen in fünf Jahren zur Promotion. Zusätzlich gibt es für Masterabsolventen/innen bzw. Diplomanden/innen die Möglichkeit direkt in die dreijährige Promotionsphase einzusteigen.

1. Masterprogramme

In der Masterphase gibt es die Möglichkeit zwischen verschiedenen Masterstudiengängen zu wählen. Der englischsprachige interdisziplinär angelegte Masterstudiengang in Simulation Sciences (SiSc) ist ein möglicher Einstiegspunkt in das AICES Promotionsprogramm.

Bachelorabsolventen/innen müssen in zwei bis drei Semestern eine kursbasierte Masterphase absolvieren, die eine breite Einführung in die Themenbereiche der Numerik, Quantenphysik, numerischen Strömungssimulation und Festkörpermechanik anbietet. Im vierten Semester wird die Masterarbeit angefertigt, die gezielt mit den ersten Schritten der Promotionsforschung kombiniert wird, da sie bereits das spätere Dissertationsthema aufgreift.

Zudem haben Bachelorabsolventen/innen die Möglichkeit sich in folgende Masterprogramme der RWTH Aachen einzuschreiben, wenn sie die Zulassungsvoraussetzungen der jeweiligen Studiengänge erfüllen: Mathematik, Informatik, Maschinenbau, Biomedizintechnik, Materialwissenschaften oder Computational Engineering Sciences - CES (konsekutiv). Diese Programme werden überwiegend in deutscher Sprache angeboten. Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.aices.rwth-aachen.de/academics

2. Die AICES-Promotionsphase

Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Diplom- oder Masterstudium beginnt das intensive dreijährige Promotionsprogramm. Der Doktorand definiert mit dem zuständigen Juniorprofessor/in bzw. Nachwuchsgruppenleiter/in das Promotionsthema. Am Ende eines jeden Jahres muss der Doktorand die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit in einem Vortrag präsentieren.

Gegenwärtig bietet AICES Forschungsprojekte, die mit einem Dr. rer. nat. or Dr.-Ing. abschließen, in folgenden Bereichen an: Automatisches Differenzieren, Bioinformatik, Biomedizintechnik, numerische Festkörper- und Fluidmechanik, Energiesystemtechnik, Elektromechanik, Materialwissenschaften, numerische Geowissenschaften, Optimierung, inverse Probleme, Modelidentifikation, Multiskalenmodellierung und -simulation, Hochleistungsrechnen, numerische lineare Algebra, numerische Methoden für partielle Differenzialgleichungen, optimale Steuerung und Kontrolle sowie Verfahrenstechnik.

In jedem Semester werden Vortragsreihen aus dem Bereich "Computational Engineering" durchgeführt, in denen hochkarätige nationale und internationale Forscher ihre aktuellen Forschungstätigkeiten vorstellen. Ergänzt wird dies durch die "EU Regional School on Computational Engineering Science", die deutschen, belgischen und niederländischen Studenten/innen eine ein- bis zweitägige Einführung in vielfältige Themenbereiche anbietet. Zur Vermittlung zusätzlicher Kompetenzen, die nicht direkt mit der Forschung gekoppelt sind, bietet die Graduiertenschule AICES (in Zusammenarbeit mit dem Center for Doctoral Studies) Soft-Skill-Kurse an.

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