Professur für Allgemeine und Molekulare Infektionsepidemiologie Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Unbefristet
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 15.05.2026
Veröffentlicht am: 01.05.2026
Würzburg
An der Medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) sowie am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die Stelle für
eine Professur für Allgemeine und Molekulare
Infektionsepidemiologie
Infektionsepidemiologie
im unbefristeten Beamten- oder Beschäftigtenverhältnis (Stellenwert A15/E15) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.
Die Kooperation der JMU mit dem LGL soll durch eine Professur „Allgemeine und Molekulare Infektionsepidemiologie“ (LGL-Brückenprofessur) erweitert werden. Ziel ist es, Forschungsnetzwerke zur Epidemiologie von Infektionserregern im Kontext auszubauen und eine überregionale Vernetzung voranzutreiben. Dies soll durch eine enge Zusammenarbeit der Professur mit dem Bayerischen Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI) realisiert werden. Dabei soll insbesondere auch mittels bioinformatischer Expertise die molekulare Surveillance übertragbarer Erreger mit Resistenzentwicklung etabliert werden.
Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber (m/w/d) leitet die Spezialeinheit Infektionshygiene des LGL. Die Aufgaben der Spezialeinheit umfassen (i) die Überwachung von gesundheitsbezogenen Einrichtungen, (ii) die fachliche Unterstützung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern bei Ausbruchsuntersuchungen
und im Ausbruchsmanagement, (iii) die Leitung der krankenhaushygienischen Labore mit Spezialisierung auf molekulare Typisierungsverfahren über Next Generation Sequencing-Technologien und Charakterisierung von Antibiotikaresistenzmechanismen (u. a. ESBL, AmpC, Carbapenemasen) sowie
(iv) die Forschung zu multiresistenten Erregern und die Evaluation neuer Verfahren zur Infektionserregertypisierung. Für die Leitung der Spezialeinheit ist eine fachärztliche Qualifikation (FA Hygiene und Umweltmedizin oder eine anderweitig fachlich einschlägige Facharztbezeichnung z.B. Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie) vorteilhaft.
Zur Wahrnehmung der Aufgaben am LGL schließt das LGL mit der bzw. dem gemeinsam Berufenen entweder einen privatrechtlichen unbefristeten Anstellungsvertrag ab oder ernennt diese bzw. diesen im Rahmen eines Beamtenverhältnisses. Bei einem bereits bestehenden Beamtenverhältnis ist
auch die Übernahme in einem Beförderungsamt bis einschließlich der BesGr.A14 möglich. Umsetzungsbewerbern der Fachlaufbahn Gesundheit (z. B. Medizinaldirektorinnen / Medizinaldirektoren) wird bei erfolgreicher Bewerbung der wertgleiche Dienstpostenwechsel ermöglicht. Die Einstellung im Beschäftigtenverhältnis erfolgt in Entgeltgruppe 15 (TV-L).
Die Forschungsarbeiten zum Thema Allgemeine und Molekulare Infektionsepidemiologie werden in enger Kooperation mit der JMU Würzburg durchgeführt. In der JMU ist die Brückenprofessur dem Lehrstuhl Krankenhaushygiene (Prof. Dr. med. Stefanie Kampmeier) zugeordnet. Im Rahmen der Forschungstätigkeit
sollen insbesondere (i) Forschungsnetzwerke zur Epidemiologie von Infektionserregern im Public Health Kontext ausgebaut werden, (ii) die Arbeiten des BZI zur molekularen Surveillance übertragbarer Erreger mit Resistenzentwicklung koordiniert und verantwortet werden und (iii) bioinformatische Expertise für die
molekulare Surveillance im BZI zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird eine Beteiligung in der studentischen Lehre sowie bei Fort- und Weiterbildungen in den Themenfeldern Allgemeine und Molekulare Infektionsepidemiologie erwartet.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Humanmedizin, die Approbation als Ärztin/Arzt, die Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin oder eine fachlich einschlägige alternative Facharztanerkennung, pädagogische Eignung, besondere
Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, wie sie in Art. 57 Abs. 1 Sätze 3 und 4 BayHIG näher erläutert sind. Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen sollen im Bereich molekulare Surveillance und genombasierte Infektionsepidemiologie erbracht worden sein. Die Tätigkeit der Brückenprofessur ist primär am LGL (Standort Erlangen) zu erbringen, Teile der Forschungsaktivitäten sowie die Lehre sind an der JMU Würzburg zu erbringen.
Die Ernennung in das Beamtenverhältnis kann nur bis zur Vollendung des 45. Lebensjahres erfolgen (Art. 23 Abs. 1 Satz 1 BayBG). Ausnahmen sind unter Umständen bei einem bereits bestehenden Beamtenverhältnis möglich.
Das LGL und die Universität Würzburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Bewerbungen sind mit den im „Merkblatt zu Berufungsverfahren“ ( Download unter https://www.med.uni-wuerzburg.de/fakultaet/berufungsverfahren/ ) geforderten Unterlagen bis zum 15.05.2026 vorzugsweise elektronisch in Form einer PDF-Datei an berufungen@ukw.de einzureichen an den
Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg,
Herrn Professor Dr. M. Frosch,
Josef-Schneider-Straße 2, Haus D7,
D-97080 Würzburg.
Die Kooperation der JMU mit dem LGL soll durch eine Professur „Allgemeine und Molekulare Infektionsepidemiologie“ (LGL-Brückenprofessur) erweitert werden. Ziel ist es, Forschungsnetzwerke zur Epidemiologie von Infektionserregern im Kontext auszubauen und eine überregionale Vernetzung voranzutreiben. Dies soll durch eine enge Zusammenarbeit der Professur mit dem Bayerischen Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI) realisiert werden. Dabei soll insbesondere auch mittels bioinformatischer Expertise die molekulare Surveillance übertragbarer Erreger mit Resistenzentwicklung etabliert werden.
Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber (m/w/d) leitet die Spezialeinheit Infektionshygiene des LGL. Die Aufgaben der Spezialeinheit umfassen (i) die Überwachung von gesundheitsbezogenen Einrichtungen, (ii) die fachliche Unterstützung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern bei Ausbruchsuntersuchungen
und im Ausbruchsmanagement, (iii) die Leitung der krankenhaushygienischen Labore mit Spezialisierung auf molekulare Typisierungsverfahren über Next Generation Sequencing-Technologien und Charakterisierung von Antibiotikaresistenzmechanismen (u. a. ESBL, AmpC, Carbapenemasen) sowie
(iv) die Forschung zu multiresistenten Erregern und die Evaluation neuer Verfahren zur Infektionserregertypisierung. Für die Leitung der Spezialeinheit ist eine fachärztliche Qualifikation (FA Hygiene und Umweltmedizin oder eine anderweitig fachlich einschlägige Facharztbezeichnung z.B. Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie) vorteilhaft.
Zur Wahrnehmung der Aufgaben am LGL schließt das LGL mit der bzw. dem gemeinsam Berufenen entweder einen privatrechtlichen unbefristeten Anstellungsvertrag ab oder ernennt diese bzw. diesen im Rahmen eines Beamtenverhältnisses. Bei einem bereits bestehenden Beamtenverhältnis ist
auch die Übernahme in einem Beförderungsamt bis einschließlich der BesGr.A14 möglich. Umsetzungsbewerbern der Fachlaufbahn Gesundheit (z. B. Medizinaldirektorinnen / Medizinaldirektoren) wird bei erfolgreicher Bewerbung der wertgleiche Dienstpostenwechsel ermöglicht. Die Einstellung im Beschäftigtenverhältnis erfolgt in Entgeltgruppe 15 (TV-L).
Die Forschungsarbeiten zum Thema Allgemeine und Molekulare Infektionsepidemiologie werden in enger Kooperation mit der JMU Würzburg durchgeführt. In der JMU ist die Brückenprofessur dem Lehrstuhl Krankenhaushygiene (Prof. Dr. med. Stefanie Kampmeier) zugeordnet. Im Rahmen der Forschungstätigkeit
sollen insbesondere (i) Forschungsnetzwerke zur Epidemiologie von Infektionserregern im Public Health Kontext ausgebaut werden, (ii) die Arbeiten des BZI zur molekularen Surveillance übertragbarer Erreger mit Resistenzentwicklung koordiniert und verantwortet werden und (iii) bioinformatische Expertise für die
molekulare Surveillance im BZI zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird eine Beteiligung in der studentischen Lehre sowie bei Fort- und Weiterbildungen in den Themenfeldern Allgemeine und Molekulare Infektionsepidemiologie erwartet.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Humanmedizin, die Approbation als Ärztin/Arzt, die Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin oder eine fachlich einschlägige alternative Facharztanerkennung, pädagogische Eignung, besondere
Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, wie sie in Art. 57 Abs. 1 Sätze 3 und 4 BayHIG näher erläutert sind. Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen sollen im Bereich molekulare Surveillance und genombasierte Infektionsepidemiologie erbracht worden sein. Die Tätigkeit der Brückenprofessur ist primär am LGL (Standort Erlangen) zu erbringen, Teile der Forschungsaktivitäten sowie die Lehre sind an der JMU Würzburg zu erbringen.
Die Ernennung in das Beamtenverhältnis kann nur bis zur Vollendung des 45. Lebensjahres erfolgen (Art. 23 Abs. 1 Satz 1 BayBG). Ausnahmen sind unter Umständen bei einem bereits bestehenden Beamtenverhältnis möglich.
Das LGL und die Universität Würzburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Bewerbungen sind mit den im „Merkblatt zu Berufungsverfahren“ ( Download unter https://www.med.uni-wuerzburg.de/fakultaet/berufungsverfahren/ ) geforderten Unterlagen bis zum 15.05.2026 vorzugsweise elektronisch in Form einer PDF-Datei an berufungen@ukw.de einzureichen an den
Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg,
Herrn Professor Dr. M. Frosch,
Josef-Schneider-Straße 2, Haus D7,
D-97080 Würzburg.
Kontakt
berufungen@ukw.de
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