Professur für Emerging Technologies Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Befristet
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 31.05.2026
Veröffentlicht am: 29.04.2026
Karlsruhe
Voraussichtlich zum Sommersemester 2027 ist an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe folgende Position zu besetzen:
Professur für Emerging Technologies
Bes.Gr. W2, 100 %, befristet auf drei Jahre
Das Feld des Kommunikationsdesigns unterliegt einem stetigen Wandel und wird kontinuierlich durch neue Tätigkeitsbereiche und Kompetenzen erweitert. Gesucht wird eine international anerkannte Persönlichkeit mit einem zeitgenössischen künstlerischen und pädagogischen Konzept, einem umfassenden Netzwerk und bedeutender Berufs- und Lehrerfahrung. Die Professur soll eine diverse und integrative Vision von Kommunikationsdesign in Bezug auf soziale Fragen, digitale Kulturen sowie historische Vorläufer vertreten.Alle Bewerber:innen sollen ihr jeweiliges Fachgebiet in einer multidisziplinären Hochschule in Forschung, Kunst und Lehre umfassend und studiengangsübergreifend vertreten. Eine detaillierte Beschreibung der Stellen sowieder Studiengänge der HfG finden Sie auf unserer Homepage.
Die HfG Karlsruhe schreibt in der Fachgruppe Design, bestehend aus den Studiengängen Kommunikationsdesign und Produktdesign, die o.g. Professur aus, die sich mit der praktischen und zugleich kritischen Auseinandersetzung mit Emerging Technologies in der zeitgenössischen Designpraxis befasst.
Die Professur zielt darauf ab, technologische Möglichkeiten in beiden Studiengängen zu erweitern, weiterzuentwickeln und in einen dynamischen didaktischen, technischen und konzeptionellen Rahmen zu integrieren. Von der zu berufenden Person wird erwartet, dass sie für Studierende einen experimentellen und produktionsorientierten Raum eröffnet, der den Einsatz unterschiedlicher technologischer Werkzeuge, Verfahren und Materialien einschließt.
Mit der Professur ist eine substanzielle Lehrverpflichtung verbunden. Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber entwickelt und verantwortet Lehrveranstaltungen, die Studierende beim Erwerb technologischer Kompetenzen unterstützen – von grundlegenden Fertigkeiten bis hin zu fortgeschrittener, projektbasierter Forschung. Dabei sind technologische Praktiken systematisch in übergreifende ästhetische, soziale und ökologische Kontexte einzuordnen. Erwartet wird insbesondere, dass Technologie nicht ausschließlich instrumentell verstanden wird, sondern als Gegenstand kritischer Reflexion über die sich wandelnde Rolle des Designs in der Gegenwartskultur. Ein zentrales Anliegen besteht darin zu untersuchen, wie kreative Methoden und neue Technologien zur Gestaltung einer gerechten und inklusiven Gesellschaft beitragen können, in der technologische Entwicklungen kreatives Denken, kritische Praxis und gemeinschaftliches Zusammenleben fördern.
Bewerberinnen und Bewerber müssen folgende Qualifikationen nachweisen:
- umfassende und nachgewiesene Expertise im Umgang mit bestehenden und neuen Designtechnologien. Hierzu können insbesondere gehören: künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Creative Coding, Interaction Design, Game Engines (insbesondere Unity oder vergleichbare Plattformen), Open-Source-Tools und -Bibliotheken, Co-Creation-Methoden, komplexe Prompting-Verfahren, Robotik, Fertigungstechnologien sowie angrenzende Bereiche,
- nachgewiesene Erfahrung in der Konzeption, Organisation und Leitung technologisch ausgestatteter kreativer Arbeitsumgebungen (z. B. Werkstätten, Labore, Maker Spaces, Hackathons oder vergleichbare Formate),
- ein breites berufliches und internationales Netzwerk,
- eine ausgewiesene pädagogisch-didaktische Kompetenz, die technische Experimentierpraxis mit konzeptioneller und theoretischer Reflexion systematisch verknüpft.
Darüber hinaus wird eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachgruppen der Hochschule sowie mit dem benachbarten Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe erwartet. Die weiteren Dienstpflichten sind in § 46 des Landeshochschulgesetzes (LHG) Baden-Württemberg geregelt.
Die Mitwirkung an der Selbstverwaltung der Hochschule gehört zu den Dienstpflichten.
Einstellungsvoraussetzungen nach § 47 LHG sind:
- Abschluss eines einschlägigen Hochschulstudiums und/oder herausragende fachliche Leistungen auf den Gebieten des Kommunikations- und/oder Produktdesigns
- Einschlägige Publikationen und Projekte in den geforderten Fachgebieten
- Nachweis künstlerischer, kreativer und experimenteller Leistungen im Design anhand der eigenen Praxis und/oder Berufserfahrung
- Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien und/oder programmgesteuerten Fertigungswerkzeugen
- Pädagogische Eignung und Lehrerfahrung an Kunst- oder Designhochschulen
Allgemeine Informationen:
Die HfG Karlsruhe setzt sich für Diversität, Perspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit ein. Sie möchte den Anteil von Frauen im Bereich der Professorenschaft beibehalten. Die HfG Karlsruhe unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungen mit Lebenslauf und Unterlagen, die den künstlerischen/akademischen Werdegang deutlich machen, über das Online-Bewerbungsformular bis zum 31.05.2026 ein.
Auskünfte zur Stellenausschreibung erteilt das Rektorat unter der Telefonnummer: +49 (0) 721 8203-2297 oder E-Mail: rektorat@hfg-karlsruhe.de.
Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten bei der betroffenen Person gemäß Artikel 13 DSGVO finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik „Offene Stellen“.
Bitte beachten Sie, dass die deutsche Textversion der Stellenausschreibung die rechtsverbindliche ist.
The following position is to be filled at the Karlsruhe University of Arts and Design (HfG Karlsruhe) for the 2027 summer semester:
Professorship for Emerging Technologies
Salary Group W2, 100 %, for a fixed term of three years
The HfG Karlsruhe invites applications for a professorship in the Department of Design, composed of Communication Design and Product Design programs, focused on practically and critically engaging with emerging technologies in contemporary design practice.
The professorship will focus on expanding and developing technological possibilities across both programs and embedding them in adynamic educational, technical and conceptual framework. The successful candidate will open up a dynamic space for experimentation and production for students, using a variety of technological tools, processes and materials.
The professorship carries a significant teaching responsibility. The appointee will develop and deliver courses that support students incultivating technological literacies - from introductory competencies to advanced project-based research - while situating technological practice within broader aesthetic, social, and ecological contexts. A central expectation is that technology is not approached merely instrumentally, but as a site for critical reflection on design’s shifting role in contemporary culture. Key concerns include how creative methods and emerging technologies might help shape a fair and inclusive society in which technology supports, rather than hinders, creative thinking, critical practice, and communal life.
Candidates are expected to demonstrate:
- a strong command of existing and emerging design technologies, which may include artificial intelligence, virtual reality, creative coding, interaction design, game engines (Unity or comparable platforms), open source tools/libraries, co-creation, complex prompting, robotics, manufacturing technologies and related areas,
- experience in the organisation and oversight of technologically equipped creative environments (workshops, labs, maker spaces,hackathons, or similar),
- a broad professional and international network,
- and a pedagogical practice that meaningfully links technical experimentation with conceptual inquiry.
Furthermore, the post holder is expected to work collaboratively and in an interdisciplinary manner with other departments of the university as well as with the neighboring Center for Art and Media (ZKM) Karlsruhe. Further official duties are regulated in § 46 of the Landeshochschulgesetz (LHG) Baden-Württemberg.
Participation in University's self-administration is one of the official duties.
The eligibility criteria under § 47 of the LHG are:
- Completion of a relevant university degree and/or outstanding subject-related achievements within the fields of Communication and/or Product Design
- Relevant publications and projects in the field
- Evidence of individual artistic, creative and experimental achievements in design, based on personal practice and/or professional experience
- Knowledge of and experience with digital media and program-driven manufacturing tools
- A broad professional and international network.
- Pedagogical aptitude and successful teaching experience at art or design colleges
General information:
The Karlsruhe University of Arts and Design is committed to diversity, equality and justice in opportunities. It would like to maintain the proportion of women among its professors. The HfG supports the compatibility of career and family. Applicants with severe disabilities will be given preferential consideration if equally qualified.Please submit your application with CV and documents that clearly show your artistic/academic background via the online application form by May 31, 2026.
For information on the job advertisement, please contact the Rectorate at +49 (0) 721 8203-2297 or e-mail: rektorat@hfg-karlsruhe.de.
Information on the collection of personal data from the person concerned in accordance with Article 13 DSGVO can be found on our homepage under the heading ‘Job Vacancies’.
Please note that the German text version of the job advertisement is the legally binding version.
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