W2-Professur für Translationale Pneumologie Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.
An der Philipps-Universität Marburg ist am Fachbereich Medizin und der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, Klinik für Pneumologie, Intensiv- und Schlafmedizin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
W2-Professur für Translationale Pneumologie
zu besetzen.
Gesucht wird eine klinisch und wissenschaftlich ausgewiesene Persönlichkeit (m/w/d) mit einem klaren translationalen Profil im Bereich der Pneumologie. Die Professur ist eingebettet in die strategische Weiterentwicklung der Klinik mit besonderem Fokus auf die Verbindung von Grundlagenforschung, innovativen Diagnostikverfahren und klinischer Versorgung, insbesondere von Patientinnen und Patienten mit schweren Verläufen akuter und chronischer pneumologischer Erkrankungen. Die Professur soll die wissenschaftlichen Schwerpunkte des Fachbereichs Medizin, insbesondere im Bereich Inflammation und Infektion, stärken und Anknüpfungspunkte an die Forschungsaktivitäten im Deutschen Zentrum für Lungenforschung und Deutschen Zentrum für Infektionsforschung bieten.
Ihre Aufgaben:
- Vertretung des Fachgebiets in Forschung, Lehre und Krankenversorgung mit Schwerpunkt auf chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD), Intensiv- und Schlafmedizin sowie translationalen Konzepten in der Pneumologie.
- Aufbau und Weiterentwicklung eines eigenständigen, drittmittelstarken Forschungsschwerpunkts, idealerweise im Bereich chronischer Atemwegserkrankungen, Biomarkerentwicklung und Rehabilitationsforschung.
- Interdisziplinäre Kooperation mit bestehenden Forschungsgruppen und Instituten der Universität und des Klinikums, u. a. im Bereich Alpha-1-Antitrypsin-Mangel und Molekulardiagnostik.
- Mitwirkung in der studentischen Ausbildung (Humanmedizin, Zahnmedizin) sowie in der Postgraduiertenlehre und Betreuung von Dissertationen.
- Beteiligung an der Notfall- und Intensivmedizin sowie Mitwirkung an der oberärztlichen Versorgung.
Ihr Profil:
- Abgeschlossenes Studium der Humanmedizin, Facharztanerkennung für Innere Medizin und Pneumologie.
- Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen mit Schwerpunkt auf Rehabilitations- oder translationaler Forschung bei pneumologischen Erkrankungen.
- Mehrjährige klinische Erfahrung, u. a. auch in der Intensiv- und/oder Schlafmedizin.
- Wissenschaftliche Expertise im Bereich der Biomarkerforschung, Frührehabilitation und/oder Alpha-1-Antitrypsin-Mangel.
- Nachgewiesene Lehrkompetenz und -erfahrung, kontinuierliche Lehrtätigkeit sowie Nachweis der erfolgreichen Betreuung von Dissertationen.
- Nationale und internationale Kongresspräsenz sowie Publikationstätigkeit werden erwartet.
Wir bieten:
- Ein inspirierendes klinisches und akademisches Umfeld in enger Verzahnung von Forschung, Lehre und Krankenversorgung.
- Zugang zu modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren sowie interdisziplinären Forschungsplattformen.
- Die Möglichkeit zur Mitgestaltung und Weiterentwicklung innovativer translationaler Projekte und Studien.
Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen den Forschungscampus Mittelhessen gegründet; in diesem Rahmen praktizieren die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte. Von Ihnen wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation in Campus-Schwerpunkten und Profilbereichen sowie die Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt.
Die Vergütung der Leistungen in der Krankenversorgung wird durch einen separaten Dienstvertrag mit dem Klinikum (UKGM) geregelt.
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 67 und 68 HessHG.
Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von der Bewerberin / dem Bewerber eine ausgeprägte Präsenz an der Universität, ein hohes Maß an Engagement auf dem Gebiet der akademischen Lehre und eine intensive Beteiligung an der geplanten Weiterentwicklung der Medizinerausbildung / Medizinerinnenausbildung.
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Personen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen (Kopien) sowie die Verwendung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars (www.uni-marburg.de/de/fb20/fachbereich/services/formulare) sind bis zum 15.08.2026 unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift zu richten an den Dekan des Fachbereichs Medizin, Herrn Univ.-Prof. Dr. Michael Hertl, Baldingerstraße, 35032 Marburg, per E-Mail an
Kontakt
berufungen.medizin@uni-marburg.de
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