W3-Professur "Allgemeine Sonder- und Inklusionspädagogik und Körperpädagogik" Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)
Unbefristet
Vollzeit
Veröffentlicht am: 11.08.2026
Halle (Saale)
Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist die größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und hat heute rund 20.000 Studierende.
An der Philosophischen Fakultät Ill – Erziehungswissenschaften, Institut für Rehabilitationspädagogik, ist zum 01.04.2028 folgende Stelle zu besetzen:W3-Professur „Allgemeine Sonder- und
Die Professur vertritt die Allgemeine Sonderpädagogik und den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung – inklusionsorientiert – in Forschung und Lehre. Erwartet wird ein sozial- und kulturwissenschaftlicher Zugang zu den Differenzkategorien Behinderung und Nicht-Behinderung sowie zu Teilhabe und Partizipation. Erwünscht ist ein auf Sonder- und Körperpädagogik bezogenes Forschungsprofil in mindestens zwei der folgenden Themenbereiche: Historiographie und Theoriebildung der Sonderpädagogik, schulische und außerschulische Inklusionspädagogik, interdisziplinäre Versorgungs- und Teilhabeforschung, Disability Studies. Erwünscht ist zudem die Ausrichtung an den Methoden partizipativer Forschung.
Die Professur verantwortet die Lehre zu den Querschnittsthemen der Allgemeinen Sonderpädagogik und Inklusion für alle sonderpädagogischen Fachrichtungen sowie die fachrichtungsspezifischen Inhalte der Körperpädagogik im Lehramt für Förderschulen. Darüber hinaus koordiniert die Professur die Lehrangebote des Instituts für Rehabilitationspädagogik im Rahmen der erziehungswissenschaftlichen Hauptfachstudiengänge an der Philosophischen Fakultät III Erziehungswissenschaften.
Durch eine intra- und interdisziplinäre Ausrichtung sowie die Fortführung der Forschungs- und Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation trägt die Professur zur Profilierung des Institutes und der Fakultät bei. Erwartet wird die Kooperation mit Fachdidaktiken, Sozial- und Kulturwissenschaften, der Rehabilitationsmedizin. Darüber hinaus wird die Mitarbeit im Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB) der Martin-Luther-Universität sowie die Beteiligung an der Weiterentwicklung der Forschungsprofile von Fakultät und Universität erwartet. Erwünscht ist zudem die Bereitschaft zur Mitarbeit im Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) und zum Anschluss an eine der an der MLU etablierten Profillinien „Transformation“ oder „Wissenskulturen und Bildung“. Erwartet wird zudem eine Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung und an der Gremienarbeit. Weitere Aufgaben ergeben sich aus § 34 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt.
Personen, die sich bewerben, müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 35 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt erfüllen. Einstellungsvoraussetzungen sind insbesondere eine einschlägige Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen sowie eine pädagogische Eignung. Erwünscht sind das erste Staatsexamen für das sonderpädagogische Lehramt (KMK Typ 6) oder ein vergleichbarer pädagogischer Abschluss. Da die Professur Aufgaben in der Lehrer:innenbildung übernimmt, soll nach § 35 (5) des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt in der Regel nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis oder geeignete pädagogische Erfahrungen nachweist. Erwartet werden zudem Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln. Die sich bewerbende Person muss in der Lage sein, die Lehre in der deutschen Sprache auszubringen.
Die Martin-Luther-Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal an und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist seit 2009 als „familiengerechte hochschule“ zertifiziert. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und unterstützt aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Herr Prof. Dr. Kay Saalwächter steht als Familienbeauftragter der Martin-Luther-Universität für Fragen rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie zur Verfügung (kay.saalwaechter@physik.uni-halle.de, Tel.: +49 0345 55 28560).
Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen, Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs, Publikationsverzeichnis, Umfang der bisherigen Drittmittelforschung und Nachweis der bisherigen Lehrtätigkeit sowie der Praxistätigkeit sind unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift innerhalb von 8 Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige elektronisch über das Berufungsportal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einzureichen:
An der Philosophischen Fakultät Ill – Erziehungswissenschaften, Institut für Rehabilitationspädagogik, ist zum 01.04.2028 folgende Stelle zu besetzen:
W3-Professur „Allgemeine Sonder- und
Inklusionspädagogik und Körperpädagogik“
Die Professur vertritt die Allgemeine Sonderpädagogik und den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung – inklusionsorientiert – in Forschung und Lehre. Erwartet wird ein sozial- und kulturwissenschaftlicher Zugang zu den Differenzkategorien Behinderung und Nicht-Behinderung sowie zu Teilhabe und Partizipation. Erwünscht ist ein auf Sonder- und Körperpädagogik bezogenes Forschungsprofil in mindestens zwei der folgenden Themenbereiche: Historiographie und Theoriebildung der Sonderpädagogik, schulische und außerschulische Inklusionspädagogik, interdisziplinäre Versorgungs- und Teilhabeforschung, Disability Studies. Erwünscht ist zudem die Ausrichtung an den Methoden partizipativer Forschung.
Die Professur verantwortet die Lehre zu den Querschnittsthemen der Allgemeinen Sonderpädagogik und Inklusion für alle sonderpädagogischen Fachrichtungen sowie die fachrichtungsspezifischen Inhalte der Körperpädagogik im Lehramt für Förderschulen. Darüber hinaus koordiniert die Professur die Lehrangebote des Instituts für Rehabilitationspädagogik im Rahmen der erziehungswissenschaftlichen Hauptfachstudiengänge an der Philosophischen Fakultät III Erziehungswissenschaften.
Durch eine intra- und interdisziplinäre Ausrichtung sowie die Fortführung der Forschungs- und Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation trägt die Professur zur Profilierung des Institutes und der Fakultät bei. Erwartet wird die Kooperation mit Fachdidaktiken, Sozial- und Kulturwissenschaften, der Rehabilitationsmedizin. Darüber hinaus wird die Mitarbeit im Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB) der Martin-Luther-Universität sowie die Beteiligung an der Weiterentwicklung der Forschungsprofile von Fakultät und Universität erwartet. Erwünscht ist zudem die Bereitschaft zur Mitarbeit im Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) und zum Anschluss an eine der an der MLU etablierten Profillinien „Transformation“ oder „Wissenskulturen und Bildung“. Erwartet wird zudem eine Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung und an der Gremienarbeit. Weitere Aufgaben ergeben sich aus § 34 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt.
Personen, die sich bewerben, müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 35 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt erfüllen. Einstellungsvoraussetzungen sind insbesondere eine einschlägige Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen sowie eine pädagogische Eignung. Erwünscht sind das erste Staatsexamen für das sonderpädagogische Lehramt (KMK Typ 6) oder ein vergleichbarer pädagogischer Abschluss. Da die Professur Aufgaben in der Lehrer:innenbildung übernimmt, soll nach § 35 (5) des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt in der Regel nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis oder geeignete pädagogische Erfahrungen nachweist. Erwartet werden zudem Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln. Die sich bewerbende Person muss in der Lage sein, die Lehre in der deutschen Sprache auszubringen.
Die Martin-Luther-Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal an und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist seit 2009 als „familiengerechte hochschule“ zertifiziert. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und unterstützt aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Herr Prof. Dr. Kay Saalwächter steht als Familienbeauftragter der Martin-Luther-Universität für Fragen rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie zur Verfügung (kay.saalwaechter@physik.uni-halle.de, Tel.: +49 0345 55 28560).
Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen, Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs, Publikationsverzeichnis, Umfang der bisherigen Drittmittelforschung und Nachweis der bisherigen Lehrtätigkeit sowie der Praxistätigkeit sind unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift innerhalb von 8 Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige elektronisch über das Berufungsportal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einzureichen:
Ansprechperson ist der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Stephan Sallat Tel.: +49 345 55 23870, E-Mail: dekan@philfak3.uni-halle.de.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen. Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nicht erstattet.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen. Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nicht erstattet.
Weitere Aktionen
Ähnliche Jobs per Mail erhalten?
Abonnieren Sie unsere Job-Mail!
Ähnliche Jobs
Künstlerische W2-Professur (w/m/d) für Gruppenmusizieren und Bandcoaching
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Frankfurt am Main
Teilzeit
Befristet
11.08.2026
W2-Professur Gesundheitspädagogik für die MT-Berufe (m/w/d)
Hochschule Kaiserslautern
Zweibrücken
Vollzeit
Teilzeit
Befristet
Unbefristet
05.08.2026
Top Job
Professur für "Theorien Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe"
Fachhochschule Dortmund
Dortmund
Vollzeit
Teilzeit
Unbefristet
03.08.2026