Chirurgie
Chirurgenkongress DCK 2026: Wie Künstliche Intelligenz die Chirurgie umgestaltet
Operiert uns bald die KI? Diese Frage ist zentral beim 143. Deutschen Chirurgie Kongress (DCK 2026) in Leipzig vom 22. bis 24. April 2026 .
Aktualisiert: 12.03.2026
Über den DCK 2026
© academics Grafik
Künstliche Intelligenz hält mit hoher Geschwindigkeit Einzug in die Chirurgie – vom OP-Roboter über Bildanalyse bis hin zur personalisierten Therapieplanung und Qualitätskontrolle. Sie verändert, wie weitergebildet wird, Operationen vorbereitet, durchgeführt und nachversorgt werden, und stellt zugleich neue Fragen zu Verantwortung, Qualität und Patientensicherheit.
Welche KI-Anwendungen bereits heute im klinischen Alltag angekommen sind und welches Potenzial für die Chirurgie von morgen erwartet wird, zeigt der 143. Deutsche Chirurgie Kongress (DCK 2026) im Congress Center in Leipzig. Rund 200 Sitzungen und Präsentationen befassen sich dort mit künstlicher Intelligenz in der Chirurgie, heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH).
Teilnehmen können Ärzt:innen, medizinisches Fachpersonal sowie Forschende und Studierende im medizinischen Bereich. Der Kongress findet in Präsenz statt, ausgewählte Sitzungen werden im Livestream übertragen. Workshops sind nur für Präsenzteilnehmende buchbar. Welche Sessions während des Kongresses im Livestream übertragen werden, ist im Programm ersichtlich. Das Programm der Pflege wird nicht übertragen.
(che)
Über die DGCH
Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) mit derzeit 6.000 Mitgliedern wurde 1872 in Berlin gegründet. Sie gehört damit laut eigener Aussage zu den ältesten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften.
Zweck der Gesellschaft ist laut Satzung „die Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Belange der Chirurgie“. Neben dem Fortschritt in Forschung und Klinik, dessen kritischer Evaluation und Umsetzung in eine flächendeckende Versorgung zählt dazu auch die Auseinandersetzung mit den politischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen unseres Faches. Die chirurgische Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie die Nachwuchsförderung durch Vergabe zahlreicher Preise und Stipendien an in- und ausländische junge Wissenschaftler sind weitere Kernaufgaben. Kontinuierliche Bemühungen gelten der Pflege internationaler Kontakte und der Beziehung zu den Nachbarfächern, zu Wissenschafts-Organisationen und allen Partnern im Gesundheitswesen.