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Nobelpreis
Nobelpreise 2026: Die Preisträger:innen

Die Nobelpreise in Physik, Chemie, Medizin und Literatur für 2026 sind verkündet; der Friedensnobelpreis geht an die südafrikanische Juristin Navanethem „Navi“ Pillay. Der Nobelpreis in den Wirtschaftswissenschaften geht an die in den USA tätigen Wissenschaftler Robert E. Hall und Michael Woodford.

  • Mit Peter Hegemann und Georg Nagel sind zwei bislang verkündeten Preisträger an deutschen Hochschulen tätig bzw. haben dort ihre ausgezeichneten Entdeckungen gemacht.
  • Jeder Nobelpreis ist mit 12 Millionen schwedischen Kronen dotiert (rund eine Million Euro); bei mehreren Preisträger:innen wird die Summe gleichmäßig geteilt.


Aktualisiert: 12.10.2026

Von: academics
News Akademische Laufbahn Professur Köpfe der Wissenschaft

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Deutschland mit zwei Preisträgern vertreten Medizin-Nobelpreis Chemie-Nobelpreis Physik-Nobelpreis Literatur-Nobelpreis Friedensnobelpreis Wirtschafts-Nobelpreis FAQ: Nobelpreise

Deutschland mit zwei Preisträgern vertreten

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© academics Grafik

Die Nobelpreis-Organisation hat in dieser Woche die ersten drei Auszeichnungen des Jahres 2026 bekanntgegeben – mit auffälliger deutscher Beteiligung: Gleich zwei der bislang gewürdigten Forscher sind an deutschen Universitäten verankert. Die verbleibenden drei Nobelpreise (Literatur, Frieden und Wirtschaftswissenschaften) werden bis zum 12. Oktober verkündet.

Medizin-Nobelpreis für die Erfinder der Optogenetik (Karl Deisseroth, Peter Hegemann und Georg Nagel)

Den Auftakt machte am 5. Oktober die Nobelversammlung am Karolinska-Institut: Sie zeichnete Karl Deisseroth, Peter Hegemann und Georg Nagel „für ihre Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und zur Optogenetik“ aus. Peter Hegemann (Humboldt-Universität zu Berlin) und Georg Nagel (Universität Würzburg) hatten in den frühen 2000er-Jahren das Protein Channelrhodopsin in einer einzelligen Alge entdeckt – ein lichtempfindlicher Kanal, der sich bei blauem Licht öffnet und Zellen dadurch lichtsensibel macht. Karl Deisseroth (Howard Hughes Medical Institute und Stanford University) übertrug das Gen für dieses Protein auf Nervenzellen und konnte so gezielt Nervensignale per Lichtreiz auslösen – 2007 gelang ihm dies erstmals im Gehirn lebender Mäuse.

Die daraus entstandene Methode, Optogenetik genannt, wird heute weltweit in Laboren eingesetzt, um neuronale Schaltkreise zu untersuchen, die Erinnerungen, Gefühle und Verhalten steuern. In der klinischen Forschung wird sie zudem erprobt, um das Sehvermögen bei Menschen mit Sehbehinderung wiederherzustellen.

Nobelpreis Chemie: Henri B. Kagan und Kenso Soai für die Lösung eines jahrhundertealten Rätsels

Am 7. Oktober gab die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften bekannt, dass der Chemie-Nobelpreis 2026 an Henri B. Kagan (Professor Emeritus, ehemals Université Paris-Sud) und Kenso Soai (Professor Emeritus, Tokyo University of Science) geht – „für die Entdeckung nichtlinearer Effekte und der Autokatalyse in der asymmetrischen organischen Synthese“. Beide Forscher lieferten Lösungsansätze für die Frage, wie sich sogenannte Homochiralität – etwa bei Aminosäuren, die stets in nur einer von zwei spiegelbildlichen Varianten in lebenden Organismen vorkommen – spontan einstellen kann. Kagan entdeckte 1986 ein Verfahren, mit dem sich ein deutlicher Überschuss einer Spiegelbildform chemisch erzeugen ließ; Soai gelang es 2003 erstmals, eine Reaktion zu entwickeln, bei der ausschließlich eine der beiden Spiegelbildformen entsteht. Die Erkenntnisse sind laut Nobelkomitee insbesondere für die Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe von Bedeutung.

➥ Das könnte Sie auch interessieren: Die Preisträger:innen der Nobelpreise 2025

Nobelpreis Physik: Francis Halzen für Neutrino-Nachweis am Südpol

Bereits am 6. Oktober war Francis Halzen (University of Wisconsin–Madison) mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet worden – „für entscheidende Beiträge zum IceCube-Neutrino-Observatorium und die Entdeckung hochenergetischer astrophysikalischer Neutrinos“. Halzen hatte 1988 die Idee vorgestellt, das Gletschereis am Südpol zur Verfolgung von Neutrinos zu nutzen. Das daraus entstandene IceCube-Observatorium, ein mit Lichtsensoren bestücktes Eisvolumen von einem Kubikkilometer, wurde 2011 fertiggestellt und ermöglichte wenige Jahre später den Nachweis von Neutrinos außerhalb unseres Sonnensystems.

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Literaturnobelpreis für Anne Carson

Der Literaturnobelpreis 2026 geht an die kanadische Schriftstellerin Anne Carson. Die Schwedische Akademie würdigt damit ihr „mutiges und erfinderisches Gesamtwerk“, das in spielerischem Dialog mit der klassischen Tradition neue Formen zeitgenössischer Literatur geschaffen habe. Carson verbindet in ihren Gedichten, Essays und Übersetzungen klassische Stoffe mit modernen Perspektiven und überschreitet dabei immer wieder die Grenzen zwischen Lyrik, Prosa, Drama und wissenschaftlicher Reflexion. 

Friedensnobelpreis für Navi Pillay

Der Friedensnobelpreis 2026 geht an die südafrikanische Juristin Navanethem „Navi“ Pillay für ihre Bemühungen um Frieden und internationales Recht. Das norwegische Nobelkomitee würdigt insbesondere ihren langjährigen Einsatz für die strafrechtliche Verfolgung von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. Pillay war unter anderem Richterin am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda und am Internationalen Strafgerichtshof sowie Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte. 

Nobelpreis Wirtschaftswissenschaften: Robert E. Hall und Michael Woodford

Der Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften geht 2026 an Robert E. Hall (Stanford University) und Michael Woodford (Columbia University) – „für die mikroökonomischen Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung". Die beiden in den USA tätigen Wissenschaftler haben neue makroökonomische Modelle entwickelt, mit denen sich Konjunkturschwankungen durch gut getimte fiskal- und geldpolitische Maßnahmen abschwächen lassen. Statt auf statistischen Zusammenhängen bauen die Modelle auf einer mikroökonomischen Basis auf, und zentral ist, dass Haushalte und Unternehmen vorausschauend handeln. John Hassler, Vorsitzender des Preiskomitees, betonte, die Arbeit biete eine stabile Grundlage für Modelle, die heute von Zentralbanken und Regierungen weltweit genutzt werden.

(mas)

Diese News wurde mithilfe von KI erstellt.

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FAQ: Nobelpreise

Was ist der Nobelpreis bzw. die Nobelpreise?

Der Nobelpreis ist die weltweit bekannteste Auszeichnung für herausragende Leistungen in Wissenschaft, Literatur und Frieden. Gestiftet vom schwedischen Erfinder Alfred Nobel, wird er seit 1901 jährlich in sechs Kategorien vergeben: Medizin, Physik, Chemie, Literatur, Frieden und Wirtschaft. Die Preisträger:innen erhalten eine Urkunde, eine Goldmedaille und elf Millionen schwedische Kronen (knapp 970.000 Euro) pro Kategorie. Die Preisträger:innen werden jährlich im Oktober bekanntgegeben, die Preisverleihung findet am 10. Dezember – dem Todestag von Alfred Nobel – statt.  

Wie viele Nobelpreisträger:innen wurden bisher ausgezeichnet?

Bis einschließlich 2026 wurden insgesamt 1.036 Nobelpreise verliehen.

Wie viele Frauen haben den Nobelpreis bekommen?

Seit 1901 wurden bis 2026 lediglich 70 Frauen mit einem Nobelpreis ausgezeichnet – ein Anteil von ca. 6,8 Prozent. Als bislang einzige Frau wurde dabei Marie Curie zweimal ausgezeichnet: 1903 in Physik und 1911 in Chemie. Somit gingen insgesamt 69 Nobelpreise an Frauen.

Wer entscheidet über die Vergabe des Nobelpreises?

Verschiedene Gremien sind zuständig: z. B. die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften für Physik und Chemie sowie ein Komitee in Norwegen für den Friedensnobelpreis.

Wann werden die Gewinner der Nobelpreise bekanntgegeben?

Die Bekanntgabe der Preisträger:innen erfolgt üblicherweise im Oktober, die feierliche Verleihung findet jedes Jahr am 10. Dezember statt – dem Todestag Alfred Nobels.

Kann der Nobelpreis posthum vergeben werden?

Nein, der Nobelpreis darf nicht posthum vergeben werden. Eine Auszeichnung darf nur an lebende Personen erfolgen, mit wenigen Ausnahmen bei Organisationen.

Wie hoch ist das Preisgeld des Nobelpreises?

Das Preisgeld beträgt 2026 jeweils rund zwölf Millionen Schwedische Kronen (ca. eine Million Euro), ergänzt durch eine Medaille und eine Urkunde. Teilen sich mehrere Personen einen Preis, wird das Preisgeld aufgeteilt.

Für was erhielt Max Planck den Nobelpreis?

Max Planck erhielt 1918 den Nobelpreis für Physik für seine Entdeckung des „Planck'schen Wirkungsquantums“. Er erkannte und zeigte, dass Energie nicht kontinuierlich, sondern in diskreten Einheiten (Quanten) abgegeben wird. Mit dieser Entdeckung legte er den Grundstein für die moderne Quantenmechanik und veränderte die Physik und Technologie grundlegend.

Wer ist der einzige Nobelpreisträger der Universität Münster?

Der einzige Nobelpreisträger der Universität Münster (WWU Münster) ist Gerhard Domagk. Er erhielt 1939 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Entdeckung des ersten wirksamen Antibiotikums, Sulfonamid, das gegen viele bakterielle Infektionen eingesetzt werden kann. Er konnte den Preis erst 1947 offiziell vom schwedischen König entgegennehmen, da das Hitler-Regime die Annahme von Nobelpreisen durch deutsche Wissenschaftler verbot. Gerhard Domagk gilt als Pionier der modernen Antibiotikatherapie.

Welche Nobelpreisträger:innen haben an der Universität Tübingen studiert oder geforscht?

Die Eberhard Karls Universität Tübingen kann auf insgesamt elf Nobelpreisträger verweisen, die dort studiert, promoviert oder geforscht haben.

Chemie

  • William Ramsay (1904): Studium und Promotion an Tübingen, Entdeckung der Edelgase
  • Eduard Buchner (1907): Professor an der Universität Tübingen, Entdeckung der zellfreien Gärung
  • Fritz Pregl (1923): Studium u. a. an Tübingen, Entwicklung der Mikroanalyse organischer Substanzen
  • Adolf Butenandt (1939): Professor am Max-Planck-Institut Tübingen, Forschung zu Keimdrüsenhormonen
  • Georg Wittig (1979): Studium in Tübingen, Entwicklung der Wittig-Reaktion
  • Hartmut Michel (1988): Studium der Biochemie, Strukturaufklärung des Reaktionszentrums der Photosynthese

Medizin / Physiologie

  • Bert Sakmann (1991): Studium der Medizin in Tübingen, Entwicklung der Patch-Clamp-Technik
  • Christiane Nüsslein-Volhard (1995): Promotion in Tübingen, Erforschung der genetischen Kontrolle der Embryonalentwicklung
  • Günter Blobel (1999): Studium der Medizin in Tübingen, Entdeckung von Protein-Signalsequenzen

Physik

  • Ferdinand Braun (1909): Professor an der Universität Tübingen, Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegraphie
  • Hans Bethe (1967): Lehrtätigkeit in Tübingen, Beiträge zur Kernphysik und Energieproduktion in Sternen


Wie viele Nobelpreisträger:innen hat die Uni Heidelberg?

Insgesamt haben 57 Personen, die an der Uni Heidelberg studierten, promovierten, forschten oder lehrten, einen Nobelpreis erhalten (vollständige Liste). Elf davon waren bzw. sind Professor:innen, die an der Universität Heidelberg lehrten oder lehren.

Physik

  • Philipp Lenard (1905): Professor an der Universität Heidelberg von 1896 bis 1898 und von 1907 bis 1931. Ausgezeichnet für seine Arbeiten zur Kathodenstrahlenforschung.
  • Hans Jensen (1963): Professor an der Universität Heidelberg von 1949 bis 1973. Entwicklung des Schalenmodells zur Erklärung der Stabilität von Atomkernen.

Chemie

  • Richard Kuhn (1938): Professor an der Universität Heidelberg von 1929 bis 1945 und von 1946 bis 1967. Forschung zur Chemie der Carotinoide und Vitamine.
  • Georg Wittig (1979): Professor an der Universität Heidelberg von 1956 bis 1967. Entwicklung der Wittig-Reaktion zur Synthese von Olefinen.
  • Karl Ziegler (1963): Professor an der Universität Heidelberg von 1928 bis 1936. Entwicklung der Ziegler-Natta-Katalyse für die Polymerisation von Olefinen.
  • Stefan W. Hell (2014): Professor an der Universität Heidelberg seit 2003. Entwicklung der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie.

Medizin

  • Albrecht Kossel (1910): Professor an der Universität Heidelberg von 1901 bis 1923. Entdeckung der Nukleinsäuren und ihrer Bedeutung für die Vererbung.
  • Otto Meyerhof (1922): Professor an der Universität Heidelberg von 1929 bis 1935 und von 1949 bis 1951. Forschung zur Muskelphysiologie und Energieumwandlung in Zellen.
  • Bert Sakmann (1991): Professor an der Universität Heidelberg seit 1990. Entwicklung der Patch-Clamp-Technik zur Untersuchung einzelner Ionenkanäle.
  • Harald zur Hausen (2008): Professor an der Universität Heidelberg von 1988 bis 2023. Entdeckung des Zusammenhangs zwischen HPV-Infektionen und Gebärmutterhalskrebs.


Für welches Buch hat Hermann Hesse den Nobelpreis bekommen?

Hermann Hesse hat den Nobelpreis für Literatur nicht für ein einzelnes Buch, sondern für sein gesamtes dichterisches Werk erhalten, das in den Jahren 1946 ausgezeichnet wurde. Seine berühmtesten Werke wie „Der Steppenwolf“, „Siddhartha“ und “Das Glasperlenspiel“ sind Teil dieses Gesamtwerks, das zur Auszeichnung führte. 

Warum hat Bob Dylan den Nobelpreis abgelehnt? Beziehungsweise: Hat er das überhaupt?

Nein, Bob Dylan hat den Nobelpreis für Literatur nicht abgelehnt. Er nahm die Auszeichnung 2016 an, allerdings auf unkonventionelle Weise. Die wichtigsten Fakten:

Auszeichnung und Annahme

  • Bob Dylan erhielt 2016 als erster Musiker den Literaturnobelpreis für seine poetischen Neuschöpfungen in der amerikanischen Songtradition
  • Nach wochenlangem Schweigen, das für große Irritationen sorgte, bestätigte er im Oktober 2016 die Annahme des Preises

Ablauf der Preisverleihung

  • Dylan erschien nicht zur offiziellen Verleihung am 10. Dezember 2016 in Stockholm. Als Grund nannte er „anderweitige Verpflichtungen“
  • Die Rock-Ikone Patti Smith sang stellvertretend für ihn seinen Song „A Hard Rain's A-Gonna Fall“
  • Dylan schickte eine schriftliche Dankesrede, die bei der Zeremonie verlesen wurde

Entgegennahme des Preises

  • Im April 2017 holte Dylan die Auszeichnung bei einem privaten Treffen in Stockholm ab. Er erhielt die Nobelpreis-Medaille und die Urkunde unter Ausschluss der Öffentlichkeit
  • Seine Nobel-Vorlesung reichte er fristgerecht innerhalb von sechs Monaten nach der Verleihung ein

Preisgeld

Dylan erhielt das Preisgeld von 8 Millionen schwedischen Kronen (ca. 830.000 Euro).

Tatsächliche Ablehnungen des Literaturnobelpreises

Nur zwei Autoren lehnten den Literaturnobelpreis tatsächlich ab:

  • Boris Pasternak (1958) – auf Druck sowjetischer Behörden
  • Jean-Paul Sartre (1964) – aus eigener Überzeugung


Welche Bedeutung hat der Nobelpreis für die internationale Wissenschaftsgemeinschaft?

Der Nobelpreis gilt als eine der höchsten Auszeichnungen für wissenschaftliche Exzellenz und verleiht Forschungsergebnissen internationale Aufmerksamkeit. Er gilt als wichtigster Wissenschaftspreis der Welt und fördert die Sichtbarkeit und Anerkennung wissenschaftlicher Leistungen weltweit.

Veranstaltungen

  • Online Seminar
    Ausgebucht

    Alternative Career Paths in Academia and Beyond

    Datum October 20, 2026
    Zeit 4.30 p.m.
    Ort online
    Redner Dr. Michaela Hergersberg (Karrierecoach München)

    It doesn’t always have to be a professorship: After completing your doctorate, many career paths connected to academia are open to you. These include roles in research management, patents or alumni relations, technology transfer, communications, and consulting. In our free online seminar, you will gain an overview of the available options, the qualifications required, and how to plan your next career move.

    This online seminar will be held in English.

    Mehr erfahren Weniger anzeigen
  • academics Event

    Podiumsdiskussion & Austausch: Karrierewege in und aus der Wissenschaft (Berlin Science Week)

    Datum Fr, 6.11.2026
    Zeit 14-16 Uhr
    Ort Haus der Kulturen der Welt (HKW), John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
    Redner Dr. Hanna Proner (DIE ZEIT)
    Redner Dr. Nicole Saverschek
    Redner Dr. Nina Fechler
    Redner Dagny Lüdemann
    Redner Dr. Nele Diekmann

    In diesem zweistündigen Bühnenslot geben vier Expertinnen und Rolemodels persönliche Einblicke in ihre beruflichen Wege und berichten von Chancen, Entscheidungen und Erfahrungen an unterschiedlichen Schnittstellen zur Wissenschaft. Ob der Weg tiefer in die Forschung führt, um einem Forschungsprojekt zum durchschlagenden Erfolg zu verhelfen oder in die Gründung eines Start-Ups oder vielleicht ins Wissenschaftsmanagement oder auch in die Wissenschaftskommunikation – diese Ideen, Motivationen und vielleicht auch ganz neue Perspektiven diskutieren wir auf der Bühne, aber danach auch mit allen Teilnehmer:innen an Thementischen im persönlichen Gespräch – mit viel Zeit zum Fragen stellen und Erfahrungen teilen.

    Die Veranstaltung richtet sich an junge Wissenschaftler:innen und alle, die sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandersetzen. Sie bietet Orientierung, Inspiration und ganz konkrete Einblicke in mögliche Karriereschritte in und aus der Wissenschaft.

    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung (3-Tages-Pass für die Berlin Science Week) ist erforderlich – Link hinter dem Button „Mehr erfahren“!

    Role Models und Speakerinnen:

    • Dr. Nicole Saverscheck, promovierte Biologin, Leitung des Begabtenförderungswerk der Stiftung der Deutschen Wirtschaft
    • Dr. Nina Fechler, promovierte Chemikerin, Global Director Strategic Marketing & Business Development bei Evonik
    • Dagny Lüdemann, Biologin, Chefreporterin im Ressort Wissen für DIE ZEIT
    • Dr. Nele Diekmann, promovierte Geisteswissenschaftlerin, selbständig

    Moderation: Dr. Hanna Proner, Geschäftsführerin von academics und Director Science / ZEIT Talent bei DIE ZEIT

    Termin: Freitag, 6. November 2026, 14 bis 16 Uhr
    Veranstaltungsort: Haus der Kulturen der Welt (HKW), John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin

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    Mehr Informationen
  • Online Seminar

    Perspektive HAW-Professorin – Online-Seminar für Frauen und weiblich gelesene Personen

    Datum Mi, 18.11.2026
    Zeit 09:15 bis 11:15
    Redner Prof. Dr. Lydia Göse (TH Wildau)
    Redner Marianne Löhndorf (TH Lübeck)

    Wie gelingt der Weg zur HAW-Professur? Und welche Fragen stellen sich dabei ganz besonders für Frauen?

    Gemeinsam mit dem Fellowship-Programm „Zia – Visible Women in Science“ wollen wir diese und weitere Fragen in einem kostenfreien, interaktiven Online-Seminar rund um den Karriereweg HAW-Professur beantworten.

    Neben Einblicken in Voraussetzungen, Berufungsverfahren und den Berufsalltag geht es vor allem um Themen, die Frauen auf ihrem Karriereweg bewegen: Wie lässt sich eine Professur mit Familie und Privatleben vereinbaren? Welche Hürden können auf dem Weg entstehen? Und was hilft dabei, den nächsten Karriereschritt selbstbewusst zu gehen?

    Infos und Tipps aus erster Hand kommen dabei von Prof. Dr. Lydia Göse (TH Wildau), mit der wir über ihren persönlichen Weg zur Professur sprechen, und Marianne Löhndorf (TH Lübeck), die Einblicke in Berufungsverfahren und Karrierewege gibt.

    Besonders wichtig: Dieses Webinar lebt vom Austausch. In einem eigenen Networking-Block haben die Teilnehmerinnen Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmerinnenzahl ist deshalb auf 250 limitiert.

    Das Online-Seminar findet in Kooperation mit der Kampagne „Karriere mit Wirkung“ und dem Fellowship-Programm „Zia – Visible Women in Science and Humanities“ der ZEIT statt.

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