Wissenschaftsjahr 2026
„Health XP" startet Deutschland-Tour: Interaktive Ausstellung zur Medizin der Zukunft
- Interaktive Ausstellung zum Wissenschaftsjahr tourt bis Oktober durch 12 Städte
- Vier Themenbereiche: Personalisierte Medizin, Prävention, Frauengesundheit und Krebsbehandlung
- Eintritt kostenlos
- Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
Aktualisiert: 24.06.2026
„Medizin der Zukunft spielerisch erlebbar machen“
© academics Grafik
Die mobile Ausstellung „Health XP“ hat beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung ihre Reise durch Deutschland gestartet. Die interaktive Ausstellung zum Wissenschaftsjahr 2026 Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren vermittelt laut Pressemitteilung spielerisch, wie moderne Medizin entsteht und welche Möglichkeiten sie für die Zukunft eröffnet. Von Juni bis Oktober tourt die „Health XP“ durch zwölf Städte, der Eintritt ist kostenlos.
Für die interaktiven Spiele benötigen Besucher:innen lediglich ein Smartphone – alternativ können vor Ort kostenfreie Leihgeräte genutzt werden. Eine
„Wissenschaft gehört nicht nur in Labore und Universitäten, sondern in die breite Öffentlichkeit. Deshalb schicken wir mit der Ausstellung ‚Health XP' Ideen und Lösungen für die Medizin von Morgen auf die Reise“, erklärte Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär bei der Ausstellungserfahrung. Die Ausstellung verdeutliche, wie Forschung funktioniert und welche Chancen moderne Medizin eröffnet. „Mit der Health XP laden wir alle dazu ein, die Zukunft der Medizin selbst zu entdecken."
Roadshow für ländliche Regionen
Die „Health XP“ erreicht die Menschen dort, wo sie sich aufhalten: in Innenstädten, Ortskernen und auf Marktplätzen. Als Pendant zur MS Wissenschaft auf dem Wasser wird die „Health XP“ laut Wissenschaftsjahr vor allem in ländlichen Regionen gezeigt und soll dort insbesondere junge Menschen für die Themen Medizin und Biotechnologie begeistern. „Deutschland gehört bei der Biotechnologie bereits jetzt zur Weltspitze. Wir wollen unser Land zum innovativsten Standort für Biotechnologie ausbauen. Das ist ein Ziel unserer Hightech Agenda Deutschland“, so Bundesministerin Bär.
Vier Themenbereiche mit interaktiven Spielen
Bei der „Health XP“ stehen vier aktuelle Themen der medizinischen Forschung im Mittelpunkt:
- Personalisierte Medizin,
- Prävention,
- Frauengesundheit und
- Krebsbehandlung.
Zu jedem Forschungsbereich gibt es nach Angaben der Veranstalter interaktive Elemente und themenbezogene Spiele, die die Besucherinnen und Besucher herausfordern. Dabei können sie unter anderem einen eigenen Avatar durch einen digitalen Gesundheitsparcours steuern, ihr Wissen über geschlechtersensible medizinische Versorgung testen und Punkte sammeln. Besonders spannend seien die vielen Spiel- und Mitmachstationen, betont Ministerin Bär.
(klw)
Tour-Stopps der „Health XP“
Berlin: 20. – 21. Juni 2026
Futurium, Alexanderufer 2
Ingolstadt: 25. – 28. Juni 2026
Volksfestplatz, Dreizehnerstraße, 85049
Lüdenscheid: 10. – 13. Juli 2026
Rathausplatz, 58507
Neubrandenburg: 22. – 25. Juli 2026
Marktplatz, 17033
Oldenburg: 26. – 29. August 2026
Heiligengeistpark, 91er-Straße 5B, 26121
Weitere Tour-Stopps sind in Planung und auf der HealthXP-Webseite einsehbar.
Was ist das Wissenschaftsjahr?
Das Wissenschaftsjahr ist nach eigenen Angaben die größte bundesweite Plattform für disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und Aktionen beteiligen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb, Formate wie SchulKinoWochen, MINTmachtage und die MS Wissenschaft, ein Ausstellungsschiff, das von Mai bis September bis zu 35 Städte in Deutschland anfährt. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000 ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus, wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Themen sind unter anderem: Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Wird KI die Medikamentenentwicklung revolutionieren? Wie sieht die Krebsforschung für die Zukunft aus?
Ein besonderer Fokus im Wissenschaftsjahr liegt laut Veranstaltern auf geschlechtersensibler Forschung, denn bis heute fehlt für viele Krankheiten die Datengrundlage für eine geschlechtsspezifische Behandlung und Versorgung. Dies gilt ganz besonders für Erkrankungen und Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen, darunter Endometriose oder Wechseljahre.
➥ Mehr erfahren: Das Wissenschaftsjahr 2026 – die Auftaktveranstaltung