Live Event für Fach- und Führungskräfte
Ticket sichern!
academics - Logo
Jobs Arbeitgeber Ratgeber Services
Gemerkte Jobs
Für Arbeitgeber
Jobs Arbeitgeber Ratgeber Services Gemerkte Jobs

Für Arbeitgeber

Finden Sie qualifizierte Mitarbeiter:innen

Fahrzeugentwicklung
TU Graz und Magna eröffnen das Advanced Driving Simulation Center mit europaweit einzigartigem Fahrsimulator

Am Campus Inffeldgasse ermöglicht nun einer der leistungsfähigsten Fahrsimulatoren der Welt Spitzenforschung in den Bereichen Fahrdynamik und -komfort sowie Elektromobilität und automatisiertes Fahren.

Aktualisiert: 09.02.2026

Von: academics
Akademische Laufbahn News Ingenieurwesen Arbeiten im Ausland

Artikelinhalt

Einer der modernsten Fahrsimulatoren der Welt Mehrwert für die Fahrzeugentwicklung Technische Details des Fahrzeugsimulators

Einer der modernsten Fahrsimulatoren der Welt

academics News Logo

© academics Grafik

Die TU Graz und das Mobilitätstechnologieunternehmen Magna haben im neuen Advanced Driving Simulation Center am Campus Inffeldgasse einen der modernsten Fahrsimulatoren der Welt vorgestellt. Der Simulator bildet das Fahrerlebnis auf einzigartige Weise äußerst realistisch ab. Forschungs- und Entwicklungsteams können am Simulator unterschiedliche Fahrzeuge, Fahrwerks- und Reifensetups sowie verschiedene Fahrerassistenzsysteme (ADAS) realitätsnah prüfen und optimieren. Magna übernahm die Anschaffungs- und Installationskosten, die TU Graz finanziert den laufenden Betrieb des Advanced Driving Simulation Centers.

„Das Advanced Driving Simulation Center ist ein Ergebnis der jahrzehntelangen Innovationspartnerschaft von Magna und der Technischen Universität Graz“, sagt TU Graz-Rektor Horst Bischof laut einer Pressemitteilung. „Mit diesem Fahrsimulator verfügen wir nun über eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur, die den Automobil- und Mobilitätsstandort Österreich nachhaltig aufwertet.“

➥ Mehr lesen: Arbeiten in Österreich

Simulator schließt Lücke zwischen Modellierung und menschlicher Wahrnehmung

„Das Advanced Driving Simulation Center erlaubt uns Fahrzeugstudien durchzuführen, deren Ergebnisse exakt mit den physikalischen Gegebenheiten der realen Welt übereinstimmen“, sagt Arno Eichberger, der als Leiter des Instituts für Fahrzeugtechnik für den wissenschaftlichen Betrieb des Prüfstands zuständig ist. „Mit dem neuen Simulator schließen wir die Lücke zwischen theoretischer Fahrzeugmodellierung und realer menschlicher Wahrnehmung unserer Testfahrer:innen.“

Jobs in Österreich

Karl und Veronica Carstens-Stiftung - Logo
Top Job
Stiftungsprofessur und Forschungsgruppe KIM bei chronischen Erkrankungen

Karl und Veronica Carstens-Stiftung

Essen
Vollzeit
Befristet
29.04.2026
Hainan Bielefeld University of Applied Sciences (BiUH) - Logo
Top Job
Professor of Software Engineering, Program Lead

Hainan Bielefeld University of Applied Sciences (BiUH)

Hainan (China)
Vollzeit
Teilzeit
Unbefristet
15.04.2026
Karl und Veronica Carstens-Stiftung - Logo
Top Job
KVC Young Clinician Scientists

Karl und Veronica Carstens-Stiftung

Essen
Vollzeit
Befristet
29.04.2026
Zu allen Stellenangeboten in Österreich

Jobs in Österreich

Karl und Veronica Carstens-Stiftung - Logo
Top Job
Stiftungsprofessur und Forschungsgruppe KIM bei chronischen Erkrankungen

Karl und Veronica Carstens-Stiftung

Essen
Vollzeit
Befristet
29.04.2026
Hainan Bielefeld University of Applied Sciences (BiUH) - Logo
Top Job
Professor of Software Engineering, Program Lead

Hainan Bielefeld University of Applied Sciences (BiUH)

Hainan (China)
Vollzeit
Teilzeit
Unbefristet
15.04.2026
Karl und Veronica Carstens-Stiftung - Logo
Top Job
KVC Young Clinician Scientists

Karl und Veronica Carstens-Stiftung

Essen
Vollzeit
Befristet
29.04.2026
Zu allen Stellenangeboten in Österreich

Mehrwert für die Fahrzeugentwicklung

Magna wird das Advanced Driving Simulation Center in Entwicklungsprojekten mit internationalen Automobilherstellern nutzen und Innovation im Rahmen von Forschungsprojekten am Standort forcieren. „Zu den wichtigsten Einsatzbereichen zählen die Optimierung und Abstimmung von Fahrwerk und Reifen verschiedenster Fahrzeugtypen in frühen Phasen von Entwicklungsprojekten, weit bevor echte Fahrzeugprototypen zur Verfügung stehen. Das beschleunigt Entwicklungsprozesse und schafft zusätzlichen Raum für Innovationen“, sagt Severin Stadler, der als Leiter für F&E seitens Magna verantwortlich für die Umsetzung des Zentrums ist.

Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen bis hin zu autonomen Fahrzeugen

„Aufgrund seiner hohen Bandbreite kann der Simulator selbst feinste Vibrationen generieren, die von verschiedenen Straßenbelägen im Fahrzeug ausgelöst werden. Das ist für die Optimierung von Elektrofahrzeugen essenziell, da Insassen diese Vibrationen wegen der fehlenden Motorgeräusche viel stärker wahrnehmen als bei Verbrennern“, sagt Arno Eichberger. Mit VR-Technologie wird das Advanced Driving Simulation Center zudem eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen bis hin zu autonomen Fahrzeugen spielen.

(mas)

Nichts mehr verpassen?

Legen Sie sich einen Account an, um von allen Vorteilen unter “Mein academics” zu profitieren!

Technische Details des Fahrzeugsimulators

  • Hohe Bandbreite: Mit einer Frequenz von über 100 Hz kann der Simulator selbst feinste Vibrationen übertragen. Fahrer*innen spüren dadurch kleinste Bodenwellen, Fahrbahnmarkierungen oder Änderungen der Reifentraktion.
  • Sechs Freiheitsgrade: Das Cockpit wird über sechs bewegliche Streben gesteuert. Damit werden Fahrzeugbewegungen in alle Richtungen (vor, zurück, Heben, Senken, Drehen, Neigen, Nicken) präzise nachgebildet.
  • VR-Integration: Mit Virtual-Reality-Systemen (VR) werden verschiedenste Fahr- und Verkehrssituationen fotorealistisch simuliert. Dabei können Fahrer*innen neue Anzeige-, Bedien- und Assistenzsysteme im Cockpit testen.
  • Extrem niedrige Latenz: Die sehr schnelle Systemreaktion von drei bis vier Millisekunden ermöglicht ein realistisches Fahrgefühl mit geringerem Risiko von Bewegungsübelkeit für Testfahrer:innen.
Artikel teilen
Verwandte Themen
Akademische Laufbahn News Ingenieurwesen Arbeiten im Ausland
Das könnte Sie auch interessieren

1.000-Köpfe-Plus-Programm in Zahlen

Allein im ersten Programmjahr wurden 286 Bewilligungen erteilt. An wen und woher die Forschenden kommen, lesen Sie hier. ▶ Zahlen und Fakten

Nobelpreisträger wird Präsident an Bremer Privatuni

Der weltweit renommierte Physiker und Nobelpreisträger Professor Sir Konstantin Novoselov wurde mit sofortiger Wirkung zum neuen Präsidenten der Bremer Constructor University ernannt.

Mehr als 600 Millionen Euro für das „1.000-Köpfe-Plus-Programm“

Der Bund möchte mehr als 600 Millionen Euro in das 1.000-Köpfe-Plus-Programm investieren. Bundesforschungsministerin Bär begrüßte die ersten Geförderten in Berlin.

academics - Logo

academics

Über uns Karriere Kontakt Impressum Nutzungsbedingungen Veranstaltungshinweise & AGB Datenschutzerklärung

Cookies

Barrierefreiheit Künstliche Intelligenz Partner academics.com FAQ

Jobs

Jobs Professor Jobs Wissenschaftlicher Mitarbeiter Jobs Öffentlicher Dienst Jobs Postdoc Jobs Berlin Jobs Hamburg

Ratgeber

Ratgeber Gehalt Ratgeber Öffentlicher Dienst Ratgeber Bewerbung Ratgeber Professur Ratgeber Promotion Ratgeber Habilitation Öffentlicher Dienst Gehalt Professor Gehalt Wissenschaftlicher Mitarbeiter Gehalt News

Für Arbeitgeber

Stellenanzeige schalten Mediadaten AGB

academics

Über uns Karriere Kontakt Impressum Nutzungsbedingungen Veranstaltungshinweise & AGB Datenschutzerklärung

Cookies

Barrierefreiheit Künstliche Intelligenz Partner academics.com FAQ

Jobs

Jobs Professor Jobs Wissenschaftlicher Mitarbeiter Jobs Öffentlicher Dienst Jobs Postdoc Jobs Berlin Jobs Hamburg

Ratgeber

Ratgeber Gehalt Ratgeber Öffentlicher Dienst Ratgeber Bewerbung Ratgeber Professur Ratgeber Promotion Ratgeber Habilitation Öffentlicher Dienst Gehalt Professor Gehalt Wissenschaftlicher Mitarbeiter Gehalt News

Für Arbeitgeber

Stellenanzeige schalten Mediadaten AGB

In Kooperation mit

Forschung & Lehre - Logo
Facebook
Instagram
LinkedIn