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THE World University Rankings 2027
TU München bleibt beste deutsche Universität, Asien überholt Kontinentaleuropa

  • Die Technische Universität München (TUM) ist mit Platz 25 (Vorjahr: 27) erneut die beste deutsche Hochschule im neuen „Times Higher Education World University Rankings 2027".
  • LMU München (Platz 41) und Universität Heidelberg (Platz 45, plus vier Plätze) folgen auf den nationalen Rängen zwei und drei.
  • Weitere deutsche Top-Platzierungen: Universität Bonn (Platz 89), RWTH Aachen (Platz 90), Humboldt-Universität zu Berlin (Platz 91), Charité (Platz 94), Universität Tübingen (Platz 101) und Freie Universität Berlin (Platz 113).
  • Die University of Oxford führt das weltweite Ranking zum elften Mal in Folge an, dicht gefolgt vom MIT; der Abstand beträgt nur 0,1 Punkte.
  • Insgesamt wurden 2.297 Universitäten aus 118 Ländern bewertet – so viele wie nie zuvor; Chinas Tsinghua-Universität (Platz 11) liegt erstmals vor der besten kontinentaleuropäischen Hochschule.


Aktualisiert: 12.10.2026

Von: academics
News Studium Wissenschaftssystem

Artikelinhalt

TU München verteidigt deutsche Spitzenposition Oxford knapp vor MIT, Asien zieht an Kontinentaleuropa vorbei Zahlen und Hintergrund zum THE Ranking

TU München verteidigt deutsche Spitzenposition

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© academics Grafik

Die Technische Universität München bleibt die bestplatzierte deutsche Hochschule im internationalen Vergleich. Wie Times Higher Education (THE) in den am 30. September 2026 veröffentlichten World University Rankings 2027 mitteilt, erreicht die TUM weltweit Platz 25 und verbessert sich damit gegenüber dem Vorjahresplatz 27. Auf nationaler Ebene folgen die LMU München auf Platz 41 und die Universität Heidelberg auf Platz 45 – Heidelberg verbesserte sich dabei um vier Plätze und bleibt damit, wie die Universität selbst mitteilt, eine von nur drei deutschen Hochschulen unter den weltweiten „Top 50". Europaweit liegt Heidelberg auf dem geteilten 11. Platz.

Insgesamt listet das Ranking neun deutsche Universitäten unter den weltweit besten 120 Hochschulen: Nach dem Spitzentrio aus München und Heidelberg folgen

  • die Universität Bonn (Platz 89, drei Plätze besser als im Vorjahr),
  • die RWTH Aachen (Platz 90), die Humboldt-Universität zu Berlin (Platz 91),
  • die Charité – Universitätsmedizin Berlin (Platz 94), die Universität Tübingen (Platz 101) sowie
  • die Freie Universität Berlin (Platz 113).

Die Freie Universität Berlin teilte mit, ihre Platzierung sei im Vorjahresvergleich stabil geblieben und liege europaweit auf Platz 41, womit sie weiterhin zu den besten fünf Prozent aller erfassten Hochschulen weltweit zähle. Die Universität Bonn verwies zudem auf Verbesserungen in allen zentralen Vergleichsräumen – weltweit, europaweit (Platz 27) und innerhalb der EU (Platz 15).

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Oxford knapp vor MIT, Asien zieht an Kontinentaleuropa vorbei

An der Weltspitze behauptet sich die University of Oxford zum elften Mal in Folge auf Platz eins, mit minimalem Vorsprung vor dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) – der Punktabstand zwischen beiden Institutionen beträgt laut THE lediglich 0,1. Komplettiert wird die Top Ten von Princeton und Stanford (gemeinsam Platz drei), der University of Cambridge (Platz fünf), Harvard (Platz sechs), Caltech (Platz sieben), Imperial College London (Platz acht) sowie Yale und UC Berkeley (gemeinsam Platz neun).

Ein historischer Wendepunkt zeichnet sich beim Blick auf Asien ab: Chinas Tsinghua-Universität überholt mit Platz elf erstmals die Schweizer ETH Zürich und liegt damit vor der besten Universität Kontinentaleuropas. Mit der National University of Singapore, die auf Platz 15 vorrückte, sind erstmals drei asiatische Hochschulen unter den weltweit 15 besten vertreten. Laut THE treibt vor allem der Ausbau internationaler Lehrkräfte und Studierendenzahlen sowie steigende staatliche Forschungsförderung den Aufstieg asiatischer Universitäten voran, während anglophone Länder zunehmend von sinkenden Forschungsbudgets und schwächeren Finanzierungskennzahlen betroffen seien.

(mas)

Diese News wurde mithilfe von KI erstellt.

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Zahlen und Hintergrund zum THE Ranking

Für die Ausgabe 2027 wurden insgesamt 2.297 Hochschulen aus 118 Ländern und Regionen bewertet – ein neuer Höchststand gegenüber 2.191 im Vorjahr. Das Ranking basiert auf 17 Einzelindikatoren, die in fünf Bereiche einfließen: Lehre (Lernumfeld), Forschungsumfeld, Forschungsqualität, Wissenstransfer in die Industrie sowie internationale Ausrichtung. Grundlage sind unter anderem eine weltweite Reputationsbefragung von Wissenschaftler:innen, Zitationshäufigkeiten von Publikationen sowie statistische Kennzahlen zu Internationalisierung und Drittmitteln.

Veranstaltungen

  • academics Event

    Podiumsdiskussion & Austausch: Karrierewege in und aus der Wissenschaft (Berlin Science Week)

    Datum Fr, 6.11.2026
    Zeit 14-16 Uhr
    Ort Haus der Kulturen der Welt (HKW), John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
    Redner Dr. Hanna Proner (DIE ZEIT)
    Redner Dr. Nicole Saverschek
    Redner Dr. Nina Fechler
    Redner Dagny Lüdemann
    Redner Dr. Nele Diekmann

    In diesem zweistündigen Bühnenslot geben vier Expertinnen und Rolemodels persönliche Einblicke in ihre beruflichen Wege und berichten von Chancen, Entscheidungen und Erfahrungen an unterschiedlichen Schnittstellen zur Wissenschaft. Ob der Weg tiefer in die Forschung führt, um einem Forschungsprojekt zum durchschlagenden Erfolg zu verhelfen oder in die Gründung eines Start-Ups oder vielleicht ins Wissenschaftsmanagement oder auch in die Wissenschaftskommunikation – diese Ideen, Motivationen und vielleicht auch ganz neue Perspektiven diskutieren wir auf der Bühne, aber danach auch mit allen Teilnehmer:innen an Thementischen im persönlichen Gespräch – mit viel Zeit zum Fragen stellen und Erfahrungen teilen.

    Die Veranstaltung richtet sich an junge Wissenschaftler:innen und alle, die sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandersetzen. Sie bietet Orientierung, Inspiration und ganz konkrete Einblicke in mögliche Karriereschritte in und aus der Wissenschaft.

    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung (3-Tages-Pass für die Berlin Science Week) ist erforderlich – Link hinter dem Button „Mehr erfahren“!

    Role Models und Speakerinnen:

    • Dr. Nicole Saverscheck, promovierte Biologin, Leitung des Begabtenförderungswerk der Stiftung der Deutschen Wirtschaft
    • Dr. Nina Fechler, promovierte Chemikerin, Global Director Strategic Marketing & Business Development bei Evonik
    • Dagny Lüdemann, Biologin, Chefreporterin im Ressort Wissen für DIE ZEIT
    • Dr. Nele Diekmann, promovierte Geisteswissenschaftlerin, selbständig

    Moderation: Dr. Hanna Proner, Geschäftsführerin von academics und Director Science / ZEIT Talent bei DIE ZEIT

    Termin: Freitag, 6. November 2026, 14 bis 16 Uhr
    Veranstaltungsort: Haus der Kulturen der Welt (HKW), John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin

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    Mehr Informationen
  • Online Seminar

    Perspektive HAW-Professorin – Online-Seminar für Frauen*

    Datum Mi, 18.11.2026
    Zeit 09:15 bis 11:15
    Redner Prof. Dr. Lydia Göse (TH Wildau)
    Redner Marianne Löhndorf (TH Lübeck)

    Wie gelingt der Weg zur HAW-Professur? Und welche Fragen stellen sich dabei ganz besonders für Frauen*?

    Gemeinsam mit dem Fellowship-Programm „Zia – Visible Women in Science“ wollen wir diese und weitere Fragen in einem kostenfreien, interaktiven Online-Seminar rund um den Karriereweg HAW-Professur beantworten.

    Neben Einblicken in Voraussetzungen, Berufungsverfahren und den Berufsalltag geht es vor allem um Themen, die Frauen auf ihrem Karriereweg bewegen: Wie lässt sich eine Professur mit Familie und Privatleben vereinbaren? Welche Hürden können auf dem Weg entstehen? Und was hilft dabei, den nächsten Karriereschritt selbstbewusst zu gehen?

    Infos und Tipps aus erster Hand kommen dabei von Prof. Dr. Lydia Göse (TH Wildau), mit der wir über ihren persönlichen Weg zur Professur sprechen, und Marianne Löhndorf (TH Lübeck), die Einblicke in Berufungsverfahren und Karrierewege gibt.

    Besonders wichtig: Dieses Webinar lebt vom Austausch. In einem eigenen Networking-Block haben die Teilnehmerinnen Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmerinnenzahl ist deshalb auf 250 limitiert.

    Das Online-Seminar findet in Kooperation mit der Kampagne „Karriere mit Wirkung“ und dem Fellowship-Programm „Zia – Visible Women in Science and Humanities“ der ZEIT statt.

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