Live Event für Fach- und Führungskräfte
Ticket sichern!
academics - Logo
Jobs Arbeitgeber Ratgeber Services
Gemerkte Jobs
Für Arbeitgeber
Jobs Arbeitgeber Ratgeber Services Gemerkte Jobs

Für Arbeitgeber

Finden Sie qualifizierte Mitarbeiter:innen

Gender Pay Gap
IAB-Studie: Der Gender Pay Gap sinkt, jedoch nicht in allen Regionen

  • Insgesamt fiel der Gender Pay Gap um 3,2 Prozent (2019 bis 2024)
  • Frauen verdienten 2024 im Schnitt 17,2 Prozent weniger als Männer
  • In Westdeutschland bleibt der Gender Pay Gap mit 18,9 Prozent knapp viermal so hoch wie in Ostdeutschland mit 5,1 Prozent
  • Die niedrigste Lohnlücke (2,4 Prozent) hat Mecklenburg-Vorpommern, die höchste Baden-Württemberg (25,7 Prozent)
  • In 15 Kreisen stieg der Gender Pay Gap an

Aktualisiert: 05.03.2026

Von: academics
News Frauen in der Wissenschaft Diversität & Gleichbehandlung

Artikelinhalt

17,2 Prozent weniger Lohn für Frauen Westdeutschland vs. Ostdeutschland Gender Pay Gap auf Kreisebene

17,2 Prozent weniger Lohn für Frauen

academics News Logo

© academics Grafik

Im bundesweiten Durchschnitt erhielten vollzeitbeschäftigte Frauen im Jahr 2024 17,2 Prozent weniger Lohn oder Gehalt als vollzeitbeschäftigte Männer. Zwischen 2019 und 2024 ist der Gender Pay Gap deutschlandweit um 3,2 Prozentpunkte zurückgegangen. Der Rückgang zeigt sich allerdings nicht in allen Regionen Deutschlands – in 15 von 400 Kreisen ist der unbereinigte Gender Pay Gap sogar gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

➥ Das IAB als Arbeitgeber

Gender Pay Gap: Westdeutschland vs. Ostdeutschland

In Westdeutschland bleibt der Gender Pay Gap mit 18,9 Prozent knapp viermal so hoch wie in Ostdeutschland mit 5,1 Prozent. Dabei fiel der Rückgang in Westdeutschland mit 3,3 Prozentpunkten stärker aus als in Ostdeutschland mit 2,0 Prozentpunkten. Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit dem niedrigsten Gender Pay Gap. Hier verdienen Frauen im Durchschnitt 2,4 Prozent weniger als Männer. In Baden-Württemberg hingegen beträgt die Lohnlücke 25,7 Prozent.

Auf Kreisebene ist die Spannweite des Gender Pay Gaps noch größer als zwischen den Bundesländern

Im Bodenseekreis in Baden-Württemberg lagen die Löhne der Frauen um 37,0 Prozent unter denen der Männer. Dagegen verdienen Frauen in drei Kreisen Ostdeutschlands mehr als Männer: In Dessau-Roßlau liegt das Gehalt vollzeitbeschäftigter Frauen 1,6 Prozent über dem der vollzeitbeschäftigten Männer. Auch im Landkreis Stendal und in Frankfurt/Oder liegen vollzeitbeschäftigte Frauen in puncto Gehalt im Schnitt leicht vor den Männern.

Gender Pay Gap: Niedrigste und höchste Werte

Gruppe Dessau-Roßlau Bodenseekreis

Gender-Pay-Gap in Prozent

–

−1,6

37,0

durchschnittliches Tagesentgelt (in €)

Männer

120,90

188,46

Frauen

122,85

130,16

Anteil der Erwerbsunterbrechungen an der gesamten Erwerbsbiografie

Männer

5,7

7,2

Frauen

6,5

8,9

Anteil der Geringqualifizierten

Männer

7,4

9,7

Frauen

5,9

13,8

Anteil der Hochqualifizierten

Männer

15,7

29,8

Frauen

22,8

19,5

Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit mehr als 250 Beschäftigten

–

31,4

47,9

Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit einem Medianlohn von unter 100 Euro

–

29,5

9,7

Quelle: Beschäftigten-Historik (BeH), Betriebs-Historik-Panel (BHP), Integrierte Erwerbsbiografien (IEB); eigene Berechnungen des IAB IAB

Aktuelle Jobs

Evangelisches Schulzentrum Muldental e. V. - Logo
Top Job
Geschäftsführung (w/m/d)

Evangelisches Schulzentrum Muldental e. V.

Grimma
Vollzeit
Unbefristet
29.05.2026
Forschungszentrum Jülich GmbH - Logo
Top Job
Referent:in – ERC‑Antrags­beratung (w/m/d)

Forschungszentrum Jülich GmbH

Jülich
Vollzeit
Teilzeit
Befristet
03.06.2026
Karl und Veronica Carstens-Stiftung - Logo
Top Job
Stiftungsprofessur und Forschungsgruppe KIM bei chronischen Erkrankungen

Karl und Veronica Carstens-Stiftung

Essen
Vollzeit
Befristet
27.05.2026
Zu allen Stellenangeboten

Aktuelle Jobs

Evangelisches Schulzentrum Muldental e. V. - Logo
Top Job
Geschäftsführung (w/m/d)

Evangelisches Schulzentrum Muldental e. V.

Grimma
Vollzeit
Unbefristet
29.05.2026
Forschungszentrum Jülich GmbH - Logo
Top Job
Referent:in – ERC‑Antrags­beratung (w/m/d)

Forschungszentrum Jülich GmbH

Jülich
Vollzeit
Teilzeit
Befristet
03.06.2026
Karl und Veronica Carstens-Stiftung - Logo
Top Job
Stiftungsprofessur und Forschungsgruppe KIM bei chronischen Erkrankungen

Karl und Veronica Carstens-Stiftung

Essen
Vollzeit
Befristet
27.05.2026
Zu allen Stellenangeboten

In 15 Kreisen stieg die Lohnlücke an

Regional hat sich der unbereinigte Gender Pay Gap zwischen 2019 und 2024 sehr unterschiedlich entwickelt. Mit minus 10,2 Prozentpunkten ging die Lohnlücke am deutlichsten in Zweibrücken in Rheinland-Pfalz zurück. In Cottbus sowie in 14 weiteren Kreisen stieg sie hingegen an. „Gegensätzliche Entwicklungen des Gender Pay Gap hängen unter anderem mit regional unterschiedlichen Veränderungen in der Betriebsgrößen- und Berufsstruktur zusammen“, erklärt IAB-Forscherin Michaela Fuchs. So nahm in Cottbus etwa der Anteil der Männer, der in Großbetrieben arbeitet, stärker zu als bei den Frauen – in größeren Betrieben ist der Verdienst häufig höher. In Zweibrücken entfällt dieser Anstieg demgegenüber auf die Frauen.

„Die Ausweitung der Kinderbetreuung, die Flexibilisierung der Arbeitszeiten oder die Begleitung bei einem Wiedereinstieg nach der Kinderbetreuung sind bewährte Instrumente, um den Gender Pay Gap zu verringern“, so IAB-Forscherin Anja Rossen. „Die Ergebnisse zeigen aber, dass diese Maßnahmen nicht für gleiche Löhne ausreichen und den Gender Pay Gap nicht überall reduzieren.“

Der unbereinigte Gender Pay Gap misst das Verhältnis zwischen den erzielten Löhnen von vollzeitbeschäftigten Frauen und Männern, ohne auf geschlechtsspezifische Unterschiede wie zum Beispiel in Bezug auf Beruf, Qualifikation oder Arbeitserfahrung einzugehen. Im bereinigten Gender Pay Gap werden solche Faktoren herausgerechnet.

Nichts mehr verpassen?

Legen Sie sich einen Account an, um von allen Vorteilen unter “Mein academics” zu profitieren!

Aktuelle Veranstaltungen

  • Online Seminar

    AI-Supported Academic Writing: Tools, Responsibility, and Best Practices

    Datum 18.06.2026
    Zeit 16:00
    Redner Dimitra Lountzi-Derksen, TwentyOne Skills

    Artificial intelligence is increasingly influencing academic writing and research workflows. This seminar is aimed at researchers who already have experience with AI tools and want to use them more strategically and responsibly in academic contexts.

    Participants will explore how AI can support key stages of academic writing, including literature research, structuring arguments, and text revision. The seminar also addresses essential considerations such as copyright, data protection, and ethical AI use in research and publishing. Rather than focusing on individual tools, the session emphasizes general principles and best practices for integrating AI into established academic workflows while maintaining academic integrity.

    This seminar is a collaboration between academics and TwentyOne Skills, e-learning specialist for research and science. It will be held in english.

    Mehr erfahren Weniger anzeigen
    Mehr Informationen
  • Event

    ImpactLab 2026

    Datum 23.09.2026
    Zeit 09:00 – 17:00
    Ort memox | Frankfurt a.M.

    Impulse für kluge Köpfe
    Leadership, das wirkt, ist lernbar – beim ImpactLab 2026. Bei praxisnahen Workshops, inspirierenden Vorträgen und lebendigen Diskussionen mit Expert:innen und anderen Teilnehmenden erfahren Sie, wie verantwortungsvolle Führung in Wissenschaft und öffentlichem Dienst gelingt. Auch und gerade in herausfordernden Zeiten.

    Mehr erfahren Weniger anzeigen
    Zur Anmeldung
  • Zu allen Veranstaltungen
    Zu allen Veranstaltungen
    Artikel teilen
    Verwandte Themen
    News Frauen in der Wissenschaft Diversität & Gleichbehandlung
    Das könnte Sie auch interessieren

    Gender Studies: Neuer Bundespreis

    Das BMFTR hat die Konzeption eines neuen wissenschaftlichen Bundespreises für Geschlechterforschung angekündigt. Er soll 2026 erstmalig ausgeschrieben werden.

    Studie: Moderate KI-Nutzung steigert Arbeitszufriedenheit

    Sowohl zu geringer als auch zu hoher Einsatz von KI-Technologie in Unternehmen führt zu geringerer Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden. Das hat eine Studie der Uni Münster ergeben.

    Umweltforschung: Neuer Elitestudiengang

    Neuer Studiengang „Ecological Forecasting“ an der Uni Bayreuth: Start im Wintersemester 2026/27, mit Fokus auf datenbasierten Prognosen ökologischer Veränderungen.

    academics - Logo

    academics

    Über uns Kontakt Karriere Partner FAQ academics.com

    Cookies

    Barrierefreiheit Künstliche Intelligenz Impressum Nutzungsbedingungen Datenschutzerklärung Veranstaltungshinweise & AGB
    Vertrag widerrufen

    Jobs

    Jobs Professor Jobs Wissenschaftlicher Mitarbeiter Jobs Öffentlicher Dienst Jobs Postdoc Jobs Berlin Jobs Hamburg

    Ratgeber

    Ratgeber Gehalt Ratgeber Öffentlicher Dienst Ratgeber Bewerbung Ratgeber Professur Ratgeber Promotion Ratgeber Habilitation Öffentlicher Dienst Gehalt Professor Gehalt Wissenschaftlicher Mitarbeiter Gehalt News

    Für Arbeitgeber

    Stellenanzeige schalten Mediadaten AGB

    academics

    Über uns Kontakt Karriere Partner FAQ academics.com

    Cookies

    Barrierefreiheit Künstliche Intelligenz Impressum Nutzungsbedingungen Datenschutzerklärung Veranstaltungshinweise & AGB
    Vertrag widerrufen

    Jobs

    Jobs Professor Jobs Wissenschaftlicher Mitarbeiter Jobs Öffentlicher Dienst Jobs Postdoc Jobs Berlin Jobs Hamburg

    Ratgeber

    Ratgeber Gehalt Ratgeber Öffentlicher Dienst Ratgeber Bewerbung Ratgeber Professur Ratgeber Promotion Ratgeber Habilitation Öffentlicher Dienst Gehalt Professor Gehalt Wissenschaftlicher Mitarbeiter Gehalt News

    Für Arbeitgeber

    Stellenanzeige schalten Mediadaten AGB

    In Kooperation mit

    Forschung & Lehre - Logo
    Facebook
    Instagram
    LinkedIn