1.000-Köpfe-Plus-Programm
Die „Global Minds Initiative Germany“ in Zahlen
- 286 Bewilligungen an Forschende aus 45 Ländern im ersten Programmjahr
- Internationale Spitzenforscherinnen und -forscher, besonders auch aus dem MINT-Bereich, kommen nach Deutschland
- Programm setzt auf attraktive Karriereperspektiven und stärkt die internationale Vernetzung des deutschen Forschungssystems
- Wirkung in der Praxis: 74% der Geförderten an Hochschulen, 25% an außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Aktualisiert: 21.04.2026
286 Bewilligungen im ersten Förderjahr
© academics Grafik
Mit dem 1.000-Köpfe-Plus-Programm, englisch Global Minds Initiative Germany, bietet die Bundesregierung Forschenden aus aller Welt und allen Disziplinen attraktive Karriereperspektiven in Deutschland. Bereits im ersten Programmjahr wurden 286 Bewilligungen an Forschende aus 45 Ländern erteilt, erklärte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär in einer Pressemitteilung.
1000-Köpfe-Plus-Programm in Zahlen
Die Verteilung der Bewilligungen auf die verschiedenen Wissenschaftsbereiche zeigt laut dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) deutlich, wie das Programm zu den Zukunftsfeldern der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) beiträgt: 35 Prozent Lebenswissenschaften, 32 Prozent Naturwissenschaften, 22 Prozent, Ingenieurwissenschaften, 12 Prozent Geistes- und Sozialwissenschaften. Die meisten der 286 Geförderten kommen aus Europa (37 Prozent), gefolgt von Asien (30 Prozent), Nordamerika (20 Prozent), dem Nahen und Mittleren Osten/Nordafrika (6 Prozent), Mittel- und Südamerika (4 Prozent), aus Subsahara-Afrika (2 Prozent), sowie Australien/Neuseeland/Ozeanien (2 Prozent). Das Programm stärkt deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen: 74 Prozent der Forschenden nehmen ihre Förderungen an Hochschulen wahr, 25 Prozent an außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Weitere Zahlen zeigt die folgende Bildergalerie.
Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
„Academic Horizons – Attracting Global Minds“ des DAAD
Neben den Personenförderungen und den anlaufenden strukturwirksamen Förderungen, wie den Alexander von Humboldt-Professuren der AvH oder den zusätzlichen Professuren in den großen Forschungsverbünden der DFG, stärkt das Programm laut BMFTR die Attraktivität des Hochschulstandortes Deutschland zusätzlich durch flankierende Maßnahmen.
Hierzu gehöre das Programm „Academic Horizons – Attracting Global Minds“ des DAAD; es unterstützt den Ausbau von Beratungs‑ und Onboarding‑Angeboten an deutschen Hochschulen, um diese im internationalen Wettbewerb um die talentiertesten Studierenden und Promovierenden – die Fachkräfte von morgen – weiter zu stärken. Die ausgewählten Projekte werden voraussichtlich Ende April 2026 bekannt gegeben.
(che)
Hintergrund: 1000-Köpfe-Plus
Das Programm setzt das im Koalitionsvertrag vereinbarte „1000 Köpfe-Programm“ um und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung zentraler Zukunftsfelder der HTAD, indem es langfristig internationale exzellente Forschende für den Wissenschaftsstandort Deutschland gewinnt und zu dessen internationaler Vernetzung beiträgt.
Die Bundesregierung investiert allein im Zeitraum von 2025 bis 2029 insgesamt 602 Millionen Euro in das 1.000-Köpfe-Plus-Programm. Das macht das Programm zum größten nationalen Förderprogramm für internationale Forschende in Europa.
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