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Justiziar und Syndikusanwalt
Konzern statt Kanzlei: Karriere als Unternehmensjurist oder Unternehmensjuristin

Handschlag Symbolbild Unternehmensjurist

Juristen bieten sich als Syndikus oder Justiziar vielseitige Perspektiven in Unternehmen © rclassen / Photocase

Nicht alle Juristen und Juristinnen arbeiten für Anwaltskanzleien oder den Staat. Als Justiziarin oder Syndikusrechtsanwalt kann die Tätigkeit für Unternehmen eine interessante Option sein.

Aktualisiert: 26.08.2022

Von:
Maria Zeitler ,
Sandra Frielingsdorf
Rechtswissenschaften

Artikelinhalt

Arbeiten als Unternehmensjurist: Überblick  Justiziar und Justiziarin: Definition, Voraussetzungen, Aufgaben, Gehalt  Syndikusrechtsanwalt: Definition, Aufgaben, Voraussetzungen, Gehalt  Fazit: Justiziar oder Syndikusanwalt – die Vorteile und Nachteile

Arbeiten als Unternehmensjurist: Überblick 

Wer nach dem Jurastudium statt in einer Kanzlei lieber in der freien Wirtschaft arbeiten möchte, hat dort gute Aussichten. In zahlreichen Konzernen oder auch kleinen und mittleren Unternehmen werden Jurist:innen für immer mehr und vielfältigere rechtliche Fragen gebraucht – nicht nur aufgrund von Digitalisierung und Globalisierung, sondern auch wegen der Verschärfung von Haftungsrisiken. Doch was genau machen Rechtsberater:innen in Unternehmen, und was unterscheidet den Job als Unternehmensjurist:in von dem in einer Kanzlei? academics klärt auf. 

Rechtsberater:in im Unternehmen: Die wesentlichen Unterschiede zum Anwaltsberuf

Gehalt: Gehälter in großen Kanzleien fallen in der Regel höher aus als die der Rechtsspezialist:innen in Unternehmen – eine Ausnahme bildet die Beschäftigung bei großen internationalen Konzernen. Aber: Die zeitaufwendige Mandantenakquise entfällt für Unternehmensjurist:innen.

Arbeitsinhalte: Juristinnen und Juristen in Unternehmen arbeiten sich statt in einzelne Fälle tief in die Materie des Unternehmens ein. Sie können sich Betriebe aussuchen, hinter deren Zielen und Produkten sie stehen. Rechtsberater:innen in der Industrie sollten sich allerdings für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge interessieren. Anders als Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen müssen sie zudem juristische Rahmenrichtlinien und Fakten auch für nichtjuristische Mitarbeitende des Unternehmens verständlich und praxisnah darstellen können.

Arbeitszeiten: Rechtsberater:innen für Unternehmen haben im Unterschied zum Anwalt oder Anwältin oft geregeltere Arbeitszeiten und Aussichten auf eine bessere Work-Life-Balance.

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Justiziar und Justiziarin: Definition, Voraussetzungen, Aufgaben, Gehalt 

Was ist ein Justiziar oder eine Justiziarin? 

Wer sich mit den Berufsaussichten für Jurist:innen in der Industrie befasst, stößt auf unterschiedliche Bezeichnungen. Die Begriffe Legal Counsel, Unternehmensjurist:in und Corporate Counsel werden meist gleichbedeutend mit Justiziar:in gebraucht. Sie bezeichnen angestellte Jurist:innen in Unternehmen, Verbänden oder Beamt:innen in Behörden. Dies trifft auch auf den Begriff Legal Advisor zu, wobei bei diesen der Fokus stärker auf der beratenden Funktion liegt, bei Legal Managern hingegen stärker auf ökonomischen und Projektmanagement-Kompetenzen.

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Aufgaben einer Justiziarin oder eines Justiziars

Justiziar:innen sind üblicherweise in Rechtsabteilungen tätig. Sie arbeiten für ihren Arbeitgeber, oder im Fall von Beamten und Beamtinnen für ihren Dienstherrn, als juristische Berater:innen und betreiben für ihn vor allem vorsorgende Rechtspflege. Ihre Aufgabe ist es dann, potenzielle rechtliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und Lösungen dafür zu entwickeln, um für das Unternehmen, den Verband oder die Behörde juristische Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Im Detail haben Justiziare folgende weitere Aufgaben:

  • Bearbeitung von Fällen in den Bereichen Wirtschafts-, Marken- und Urheberrecht und von Versicherungsverträgen, Vertragsmanagement und -monitoring sowie haftungs- und kartellrechtliche Fragen bei Unternehmenskäufen und -verkäufen
  • Erstellung von Rechtsgutachten
  • Vertretung der Organisation oder des Unternehmens vor Behörden und Gerichten ohne Anwaltspflicht (Amtsgericht, Verwaltungsgericht, Finanzgericht, Sozialgericht oder Arbeitsgericht)
  • Aufgaben im Bereich des Personal- oder Steuerwesens
  • Verabschiedung und Umsetzung von Personalabbauplänen
  • Compliance Management: Justiziar:innen wachen darüber, dass Unternehmensleitung und Mitarbeitende alle internen Richtlinien und gesetzlichen Bestimmungen im Unternehmen einhalten. 


Justiziaren-Gehalt: Was verdient man als Legal Counsel?

Das durchschnittliche Vollzeitgehalt von Justiziar:innen oder beispielsweise als Legal Counsel Beschäftigten beträgt durchschnittlich 60.000 bis 70.000 Euro brutto jährlich. Die Gehaltsspanne ist jedoch groß und reicht je nach Arbeitgeber von knapp 50.000 bis mehr als 100.000 Euro Jahreseinkommen. 

Grund dafür ist, dass das Gehalt von Unternehmensjurist:innen zum einen stark von der Berufserfahrung, zum anderen aber auch von der Größe, Branche und Art des Unternehmens abhängt. Nach Angaben des Gehaltsvergleichsportals gehalt.de verdient die Hälfte der Berufsgruppe zwischen 53.276 und 99.288 Euro (Stand: August 2022). Das Gehalt von verbeamteten Justiziar:innenen richtet sich nach der Gehaltsstruktur im öffentlichen Dienst.

Wie wird man Justiziar:in?  

Unternehmen setzen in ihren Stellenanzeigen für Justiziar:innen üblicherweise ein Jurastudium voraus. Im Unterschied zur Tätigkeit als Rechtsanwältin oder Syndikusanwalt (siehe unten) reicht dafür aber meist ein erstes Staatsexamen. Auch Abschlüsse als Master of Laws (LL.M.), Wirtschaftsjurist:in, als Diplom-Rechtspfleger:in (FH), Diplom-Verwaltungswirt:in (FH) oder als Bachelor of Laws Unternehmensjurist/in können für eine Stelle als Justiziar:in genügen. Entsprechend ist auch keine Rechtsanwaltszulassung nötig.

Wer bereits einen bestimmten Arbeitgeber oder eine Branche im Blick hat, profitiert oft eher von einer fachspezifischen Promotion als vom zweiten Staatsexamen. Während spezialisierte Expert:innen besonders in großen Konzernen Chancen haben, können Generalisten mit einem breit gefächerten Qualifikationsspektrum in kleinen und mittleren Unternehmen auf eine Einstellung hoffen.

Syndikusrechtsanwalt: Definition, Aufgaben, Voraussetzungen, Gehalt 

Was ist ein Syndikus? 

Syndikusrechtsanwälte und -anwältinnen sind Rechtsanwält:innen mit abgeschlossenem zweitem Staatsexamen, die nicht in einer Kanzlei, sondern zum Beispiel bei einem Unternehmen beschäftigt sind und für dieses als Rechtsberater:in fungieren. „Syndikusrechtsanwalt“ ist eine geschützte Berufsbezeichnung. Umgangssprachlich spricht man jedoch auch vom Syndikus oder der Syndikusanwältin.

Da es für Betriebe ab einer gewissen Größe wirtschaftlich sinnvoll ist, die Rechtsexpertise an das Unternehmen zu binden, finden sich vor allem in mittleren und größeren Unternehmen aller Branchen Syndikusrechtsanwält:innen. Beschäftigung finden sie häufig in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, im Finanzsektor, im Immobiliengeschäft, der Versicherungsbranche und der Verlagswelt. 

Syndikusrechtsanwälte und -anwältinnen sind zugelassene Rechtsanwält:innen und müssen daher immer einen Kanzleisitz nachweisen. Sind sie nicht nebenberuflich noch rechtsanwaltlich für andere Mandanten tätig – was erlaubt ist –, geben daher viele Syndizi einfach ihre Privatadresse als Kanzleisitz an. 

Aufgaben eines Syndikusanwalts/einer Syndikusanwältin

  • Analyse rechtlicher Probleme, Fragestellung und Vorschriften
  • Lösungsfindung und Briefing von Abteilungen und Führungskräften
  • Vermittlung bei unternehmensinternen Konflikten
  • Aufsetzen von Verträgen
  • Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rechtlichen Fragen
  • Mitgestaltung unternehmensinterner Regelungen (und dadurch Einfluss auf die Unternehmenskultur).

Der Syndikus ist nicht Steuerberater:in oder Wirtschaftsprüfer:in des Unternehmens. Ebenfalls nicht zu den Aufgaben einer Syndikusanwältin oder eine Syndikusanwalts gehört die Vertretung des Arbeitgebers vor Gericht. Dies ist verboten, da sie in Abhängigkeit zu ihrem Arbeitgeber steht, Rechtsanwält:innen jedoch als unabhängige Organe der Rechtspflege arbeiten müssen. Dadurch ergibt sich aber als weitere Aufgabe für den Syndikus das Beauftragen und die Koordination externer Rechtsanwälte.

Voraussetzungen: Wie wird man Syndikusrechtsanwalt oder -anwältin?  

Wer das Berufsziel Syndikus verfolgt, muss zunächst ein Jurastudium mit dem ersten Staatsexamen abschließen. Nach einem anschließenden zweijährigen Referendariat muss erfolgreich das zweite Staatsexamen absolviert werden. Mehrjährige Berufserfahrung in einer Anwaltskanzlei oder der Rechtsabteilung eines Unternehmens erhöhen die Chancen, als Syndikusrechtsanwalt beauftragt zu werden. 

Gehalt eines Syndikusanwalts

Die Höhe des Einkommens hängt von verschiedenen Faktoren ab, zu denen Größe und Standort des Unternehmens, die Branche sowie die Berufserfahrung des Syndikus zählen. Zudem kann eine Syndikusrechtsanwältin/ein Sydikusrechtsanwalt mit mehreren Mandanten ihr Honorar steigern. Nach oben ist somit keine klare Grenze gesetzt – und auch große internationale Konzerne gewinnen außerordentlich gute und spezialisierte Syndizi oft durch hohe Gehälter. 

Die Größe des Unternehmens spielt eine wichtige Rolle, wenn man betrachtet, dass Syndikusrechtsanwält:innen in Unternehmen mit weniger 100 Mitarbeitenden rund 75.000 Euro verdienen, bei Arbeitgebern mit mehr als 20.000 Mitarbeitenden kann sich das Einkommen jedoch schon auf knapp 100.000 Euro brutto jährlich belaufen. Laut gehalt.de liegt der Durchschnittsverdienst zwischen rund 73.000 und rund 96.000 Euro brutto pro Jahr. Den Einfluss des Faktors Berufserfahrung verdeutlichen ebenfalls die Zahlen von gehalt.de (Stand: August 2022):

  • Erfahrung unter 3 Jahre: 62.511 Euro
  • Erfahrung 3-6 Jahre: 67.326 Euro
  • Erfahrung 7-9 Jahre: 73.709 Euro
  • Erfahrung mehr als 9 Jahre: 91.151 Euro.


Fazit: Justiziar oder Syndikusanwalt – die Vorteile und Nachteile

Ob die Tätigkeit in einer Rechtsabteilung oder als Syndikus das Richtige ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt auch davon ab, welche Ausbildung vorliegt und was man ganz persönlich in den unterschiedlichen Ausprägungen der Berufe für sich als Vor- oder Nachteile interpretiert. Die folgende Tabelle zeigt diese auf und kann bei der Orientierung helfen. 

Unterschiede zwischen Justiziar und Syndikusanwalt im Überblick

Justiziar/Justiziarin Syndikusrechtsanwalt/-anwältin

Theoretisch nach dem 1. Jura-Staatsexamen möglich oder mit anderer fachspezifischer Ausbildung

2. Jura-Staatsexamen nötig

Keine Zulassung bei der Rechtsanwaltskammer nötig

Zulassung als Syndikusrechtsanwalt nötig

keine eigene Kanzlei notwendig

muss eine Anwaltskanzlei vorweisen

feste Anstellung

feste Anstellung, ggf. mit selbstständiger Nebentätigkeit

Gehalt von einem festen Arbeitgeber

kann neben dem Angestelltengehalt mehrere Mandanten/Einkommensquellen haben

weisungsgebunden

fachlich unabhängig, nicht an Weisungen gebunden

Quelle: academics © academics

Aktuelle Veranstaltungen

  • Online Seminar

    Alternative Career Paths in Academia and Beyond

    Datum October 20, 2026
    Zeit 4.30 p.m.
    Ort online
    Redner Dr. Michaela Hergersberg (Karrierecoach München)

    It doesn’t always have to be a professorship: After completing your doctorate, many career paths connected to academia are open to you. These include roles in research management, patents or alumni relations, technology transfer, communications, and consulting. In our free online seminar, you will gain an overview of the available options, the qualifications required, and how to plan your next career move.

    This online seminar will be held in English.

    Mehr erfahren Weniger anzeigen
  • academics Event

    Podiumsdiskussion & Austausch: Karrierewege in und aus der Wissenschaft (Falling Walls Science Summit)

    Datum Fr, 6.11.2026
    Zeit 14-16 Uhr
    Ort Haus der Kulturen der Welt (HKW), John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
    Redner Dr. Hanna Proner (DIE ZEIT)
    Redner Dr. Nicole Saverschek
    Redner Dr. Nina Fechler
    Redner Dagny Lüdemann
    Redner Dr. Nele Diekmann

    In diesem zweistündigen Bühnenslot geben vier Expertinnen und Rolemodels persönliche Einblicke in ihre beruflichen Wege und berichten von Chancen, Entscheidungen und Erfahrungen an unterschiedlichen Schnittstellen zur Wissenschaft. Ob der Weg tiefer in die Forschung führt, um einem Forschungsprojekt zum durchschlagenden Erfolg zu verhelfen oder in die Gründung eines Start-Ups oder vielleicht ins Wissenschaftsmanagement oder auch in die Wissenschaftskommunikation – diese Ideen, Motivationen und vielleicht auch ganz neue Perspektiven diskutieren wir auf der Bühne, aber danach auch mit allen Teilnehmer:innen an Thementischen im persönlichen Gespräch – mit viel Zeit zum Fragen stellen und Erfahrungen teilen.

    Die Veranstaltung richtet sich an junge Wissenschaftler:innen und alle, die sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandersetzen. Sie bietet Orientierung, Inspiration und ganz konkrete Einblicke in mögliche Karriereschritte in und aus der Wissenschaft.

    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung (3-Tages-Pass für das Falling Walls Science Summit) ist erforderlich – Link hinter dem Button „Mehr erfahren“!

    Role Models und Speakerinnen:

    • Dr. Nicole Saverscheck, promovierte Biologin, Leitung des Begabtenförderungswerk der Stiftung der Deutschen Wirtschaft
    • Dr. Nina Fechler, promovierte Chemikerin, Global Director Strategic Marketing & Business Development bei Evonik
    • Dagny Lüdemann, Biologin, Chefreporterin im Ressort Wissen für DIE ZEIT
    • Dr. Nele Diekmann, promovierte Geisteswissenschaftlerin, selbständig

    Moderation: Dr. Hanna Proner, Geschäftsführerin von academics und Director Science / ZEIT Talent bei DIE ZEIT

    Termin: Freitag, 6. November 2026, 14 bis 16 Uhr
    Veranstaltungsort: Haus der Kulturen der Welt (HKW), John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin

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    Mehr Informationen
  • Online Seminar

    Perspektive HAW-Professorin – Online-Seminar für Frauen und weiblich gelesene Personen

    Datum Mi, 18.11.2026
    Zeit 09:15 bis 11:15
    Redner Prof. Dr. Lydia Göse (TH Wildau)
    Redner Marianne Löhndorf (TH Lübeck)

    Wie gelingt der Weg zur HAW-Professur? Und welche Fragen stellen sich dabei ganz besonders für Frauen?

    Gemeinsam mit dem Fellowship-Programm „Zia – Visible Women in Science“ wollen wir diese und weitere Fragen in einem kostenfreien, interaktiven Online-Seminar rund um den Karriereweg HAW-Professur beantworten.

    Neben Einblicken in Voraussetzungen, Berufungsverfahren und den Berufsalltag geht es vor allem um Themen, die Frauen auf ihrem Karriereweg bewegen: Wie lässt sich eine Professur mit Familie und Privatleben vereinbaren? Welche Hürden können auf dem Weg entstehen? Und was hilft dabei, den nächsten Karriereschritt selbstbewusst zu gehen?

    Infos und Tipps aus erster Hand kommen dabei von Prof. Dr. Lydia Göse (TH Wildau), mit der wir über ihren persönlichen Weg zur Professur sprechen, und Marianne Löhndorf (TH Lübeck), die Einblicke in Berufungsverfahren und Karrierewege gibt.

    Besonders wichtig: Dieses Webinar lebt vom Austausch. In einem eigenen Networking-Block haben die Teilnehmerinnen Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmerinnenzahl ist deshalb auf 250 limitiert.

    Das Online-Seminar findet in Kooperation mit der Kampagne „Karriere mit Wirkung“ und dem Fellowship-Programm „Zia – Visible Women in Science and Humanities“ der ZEIT statt.

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