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TV-H 2026/27
Einigung in den Tarifverhandlungen: Hessens Tarifangestellte bekommen 5,8 Prozent mehr Gehalt

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und Innenminister Poseck haben sich nach harten Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag (TV-H) geeinigt. Die wichtigsten Punkte: 

  • Einkommen allgemein: zum 01.07.26 plus 3 Prozent, mindestens 110 Euro; zum 01.10.27 plus 2,8 Prozent
  • Studentische Beschäftigte: Erhöhung des Stundensatzes zum WS 26/27 auf 15,20 Euro; zum WS 27/28 auf 15,90 Euro; keine Aufnahme in den Tarifvertrag
  • Wirkungsgleiche Übertragung auf Beamt:innen wird angestrebt
  • Laufzeit: 25 Monate


Aktualisiert: 30.03.2026

Von: academics
News Öffentlicher Dienst Gehalt

Artikelinhalt

Erste Gehaltserhöhung: Plus 3 Prozent zum 1. Juli 2026 Studentische Beschäftigte

Erste Gehaltserhöhung: Plus 3 Prozent zum 1. Juli 2026

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Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und Innenminister Poseck haben sich nach harten Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die rund 58.000 im öffentlichen Dienst des Landes Hessen Beschäftigten erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt in zwei Schritten. Auch beim TV-L hatten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber nach langen Verhandlungen auf 5,8 Prozent Lohnerhöhung geeinigt.

In einem ersten Schritt erhöht sich der Lohn für hessische Tarifangestellte zum 1. Juli 2026 um 3 Prozent, mindestens aber 110 Euro monatlich. Am 1. Oktober 2027 gibt es eine weitere Erhöhung um 2,8 Prozent. Der Tarifvertrag läuft 25 Monate und endet im Februar 2028. Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen, bewertete das Ergebnis nach dem Ende der Tarifverhandlungen in Seeheim-Jugenheim: „Dieser Kompromiss ist nach sehr schwierigen Verhandlungen zustande gekommen. Mit der Einigung halten die Beschäftigten des Landes Hessen Anschluss an die Entgeltentwicklung in den anderen Bundesländern. Zum Vorteil der Beschäftigten ist die etwas kürzere Laufzeit in Hessen. Zudem werden die Entgelte der hessischen Beschäftigten in nur zwei statt in drei Schritten erhöht. Neben der Gehaltserhöhung ist es uns gelungen, die Überarbeitung der Lehrkräfteentgeltordnung zu vereinbaren. Gleichzeitig wird das Landesticket fortgesetzt. Zusammenfassend ist es uns trotz der schwierigen Vorzeichen gelungen, einen Schluck Wein in das Wasser zu schütten“.

Zudem hat die Landesregierung auch in diesem Tarifvertrag die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamt:innen und Versorgungsempfänger:innen versprochen. „Die Landesregierung ist gut beraten, wenn sie ihren Worten auch Taten folgen lässt. Die Kolleg:innen haben die verschobene Besoldungsanpassung des letzten Jahres keinesfalls vergessen“, stellte Hartmann abschließend fest.

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Stundensätze für studentische Beschäftigte steigen | Keine Aufnahme in Tarifvertrag

Die Stundensätze der studentischen Beschäftigten werden im Wintersemester 2026/2027 auf 15,20 Euro angehoben. Im Wintersemester 2027/2028 erfolgt eine weitere Erhöhung auf 15,90 Euro pro Stunde. Die Aufnahme der studentischen Beschäftigten in den Tarifvertrag Hessen lehnte Innenminister Roman Poseck weiterhin kategorisch ab.

„Es ist sehr enttäuschend, dass sich Innenminister Poseck und die Hochschulleitungen nicht bewegt haben. Sie verwehren aus ideologischen Gründen 12.000 studentischen Beschäftigten den Schutz eines Tarifvertrages. Die Erhöhung der Mindeststundensätze um Cent-Beträge ist nicht ausreichend, zudem sind diese nicht individuell einklagbar“, betonte Simone Claar, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen.

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    This online seminar will be held in English.

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    Perspektive HAW-Professorin – Online-Seminar für Frauen und weiblich gelesene Personen

    Datum Mi, 18.11.2026
    Zeit 09:15 bis 11:15
    Redner Prof. Dr. Lydia Göse (TH Wildau)
    Redner Marianne Löhndorf (TH Lübeck)

    Wie gelingt der Weg zur HAW-Professur? Und welche Fragen stellen sich dabei ganz besonders für Frauen?

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    Neben Einblicken in Voraussetzungen, Berufungsverfahren und den Berufsalltag geht es vor allem um Themen, die Frauen auf ihrem Karriereweg bewegen: Wie lässt sich eine Professur mit Familie und Privatleben vereinbaren? Welche Hürden können auf dem Weg entstehen? Und was hilft dabei, den nächsten Karriereschritt selbstbewusst zu gehen?

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    Besonders wichtig: Dieses Webinar lebt vom Austausch. In einem eigenen Networking-Block haben die Teilnehmerinnen Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmerinnenzahl ist deshalb auf 250 limitiert.

    Das Online-Seminar findet in Kooperation mit der Kampagne „Karriere mit Wirkung“ und dem Fellowship-Programm „Zia – Visible Women in Science and Humanities“ der ZEIT statt.

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