Professor Gehalt Brandenburg 2026
Besoldungstabellen W1, W2, W3: Was verdient ein Professor oder eine Professorin in Brandenburg?
Im Überblick: Professor Gehalt W1, W2, W3 – attraktive Arbeitgeber – Stellenangebote
Aktualisiert: 10.07.2026
W-Besoldungstabelle Professor:innen Brandenburg 2026 (Referentenentwurf)*
| Besoldungsgruppe | Grundgehalt (Monat) | Grundgehalt (Jahr) |
|---|---|---|
|
W1 |
5.598,15 |
67.177,80 |
|
W2 |
8.378,83 |
100.545,96 |
|
W 3 |
9.915,36 |
118.984,32 |
*) Gültig rückwirkend ab 01.01.2026 laut Referentenentwürf vom 02.07.2026; alle Angaben brutto in Euro
Quelle: Ministerium der Finanzen des Landes BrandenburgW3, W2, W1 Gehalt Professor:in Brandenburg
Das Grundgehalt von Professoren und Professorinnen in Brandenburg bemisst sich nach der W-Besoldung. Laut einem Referentenentwurf vom 2. Juli 2026 soll es rückwirkend zum 01.01.2026 in den Besoldungsgruppen W2 und W3 deutlich angehoben werden; es liegt zwischen 5.600 (W1) und 9.900 Euro (W3) brutto pro Monat. Zu diesem Grundgehalt kommen gegebenenfalls die Familienzulage und (vor allem bei W3-Professuren) Leistungs-, Bleibe-, Forschungs- und Funktionszulagen.
Professorengehälter nach Bundesländer
Allgemeine Informationen zur Professorenbesoldung und zur Höhe der Grundgehaltssätze an Bundeseinrichtungen finden Sie im Artikel zu Professorenbesoldung. Die Besoldungstabellen sowie Informationen zur Hochschul- und Forschungslandschaft der einzelnen Bundesländer finden Sie auf folgenden Seiten:
Baden-Württemberg (BW) • Bayern (BY) • Berlin (BE) • Bremen (HB) • Hamburg (HH) • Hessen (HE) • Mecklenburg-Vorpommern (MV) • Niedersachsen (NI) • Nordrhein-Westfalen (NRW) • Rheinland-Pfalz (RP) • Saarland (SL) • Sachsen (SN) • Sachsen-Anhalt (ST) • Schleswig-Holstein (SH) • Thüringen (TH)
Jobs für Professor:innen: Forschung in Brandenburg
Die Hochschullandschaft Brandenburgs ist im nationalen Vergleich zwar überschaubar. Doch hat sich seit den 1990er-Jahren viel getan – die Wissenschafts- und Forschungslandschaft ist ein zentraler Motor für die gesamte Landesentwicklung. Vor allem die Universität Potsdam hat sich als leistungsstarker Forschungsstandort etabliert. Mit „innoBB 2025“, einer gemeinsamen Innovationsstrategie von Berlin und Brandenburg, will sich die Hauptstadtregion mittels mehr Austausch und Vernetzung der wissenschaftlichen Akteure zu einem Standort „mit zahlreichen starken und dynamischen Unternehmen, Forschungsleuchttürmen und Wissenschaftseinrichtungen von Weltruf“ weiterentwickeln. Es gibt in Brandenburg:
- 5 Universitäten (inkl. der Filmuniversität Babelsberg)
- 4 (Fach-)Hochschulen / HAWs,
- 13 private Hochschulen.
Hinzu kommen diverse außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie beispielsweise das Helmholtz-Zentrum Potsdam / Deutsches Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) oder auch das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP). Insgesamt befinden sich in Brandenburg drei Institute der Max Planck-Gesellschaft (MPG), sechs Einrichtungen bzw. Außenstellen der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), zehn Institute bzw. Standorte der Leibniz-Gemeinschaft, sechs Einrichtungen bzw. Außenstellen der Fraunhofer-Gesellschaft sowie eine Vielzahl weiterer Forschungseinrichtungen.
Das Professorengehalt an den staatlichen Universitäten, HAWs und Forschungseinrichtungen erfolgt laut der W-Besoldungsordnung. An privaten Hochschulen ist sie in der Regel daran orientiert.