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Das MAX-DELBRÜCK-CENTRUM FÜR MOLEKULARE MEDIZIN IN DER HELMHOLTZ-GEMEIN­SCHAFT (MDC) ist ein vom Bund und vom Land Berlin finanziertes Forschungszentrum. Es ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.
Zum 1. Juli 2018 ist die Stelle

Administrativer Vorstand

neu zu besetzen.
Das MDC gehört zu den international führenden Forschungszentren auf dem Gebiet der Molekularen Medizin. Es kombiniert molekularbiologische, genetische und systembiologische Grundlagen­for­schung mit krankheitsbezogener Forschung in den Bereichen Herzkreislauf- und Stoffwechsel­erkran­kungen, Krebs sowie Krankheiten des Nervensystems.
Die Wissenschaftler/innen des MDC kooperieren mit den Berliner Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen. Im Rahmen des im Juni 2013 neu gegründeten Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG), dessen Gründungszweck darin besteht, die translationale Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit von MDC und Charité auf der Grundlage eines systemmedi­zinischem Ansatzes zu fördern und weiter zu entwickeln, arbeiten die Grundlagenforscher des MDC und die Forscher und Kliniker der Charité eng zusammen. Das MDC ist Mitglied des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und ist für das Fördermittelmanagement des DZHK verantwortlich. Zur Überführung von Forschungsergebnissen in die wirtschaftliche Anwendung arbeitet das MDC mit Biotechnologieunternehmen und der pharmazeutischen Industrie zusammen. Das MDC verfügt über ein jährliches Budget von ca. 100 Mio. Euro (einschließlich Drittmittel).
Hinzu kommen Mittel in erheblichem Umfang für DZHK und BIG. Das MDC hat ca. 1.200 Mitarbeiter; darüber hinaus sind ca. 480 Gastwissenschaftler am MDC tätig. Die Bedeutung und Aufgaben­stellung des MDC sowie die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Industrieunternehmen und Forschungs­zentren auf nationaler und internationaler Ebene erfordern eine Persönlichkeit mit nachgewiesener Eignung und Erfahrung in leitender Funktion im nationalen / internationalen Forschungs- bzw. Wissenschaftsmanagement oder in verwandten Bereichen in der Wirtschaft. Die sichere Kenntnis zum erfolgreichen Finanzmanagement eines Forschungsunternehmens / einer Forschungseinrichtung wird vorausgesetzt.
Strategisches Gestaltungsvermögen sowie Integrations- und Durchsetzungsfähigkeit runden das Bild ab. Neben Erfahrungen im Bereich der Wissenschaftsverwaltung sind sehr gute englische Sprach-kenntnisse erforderlich.
Ebenso erwartet wird die Fähigkeit zum Management komplexer Systeme, zur motivierenden Wahrnehmung von Personalverantwortung und zum Umgang mit politischen Entscheidungsträgern.
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit entsprechenden Erfahrungen im staatlich geförderten Forschungsbereich bzw. im Forschungsmanagement mit guten betriebswirtschaftlichen und juristischen Kenntnissen. Interesse am Forschungsportfolio des MDC wird erwartet.
Für die Aufgabe kommen vor allem Bewerber/innen mit wirtschaftswissenschaftlicher / kaufmännischer und/oder juristischer Qualifikation in Betracht. Eine Bewerbung von Personen mit vergleichbarem Qualifikations- und Erfahrungsprofil ist möglich.
Die Bestellung erfolgt für die Dauer von fünf Jahren. Wiederbestellung ist möglich. Es wird eine der Position und den Anforderungen angemessene Vergütung bis entsprechend der Besoldungsgruppe B 4 BBesG geboten. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit einer leistungsorientierten Vergütung.
Die Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft wollen Frauen in Führungs- und Entscheidungspositionen in Wissenschaft und Forschung gezielt fördern. Daher sind Bewerbungen von qualifizierten Interessen­tinnen besonders erwünscht. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Bewerber/innen werden nach Maßgabe des SGB IX bei gleicher Qualifikation und Eignung besonders berücksichtigt.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung elektronisch und postalisch bis zum 25. November 2017 an
baerbel.brumme-bothe@bmbf.bund.de.
Frau MinDir’in Bärbel Brumme-Bothe
Vorsitzende des Aufsichtsrats des Max-Delbrück-Centrums und Vorsitzende der
Findungskommission
- persönlich -
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin

Bewerbungsschluss: 25.11.2017
Bewerbungsschluss: 25.11.2017 Erschienen auf ZEIT ONLINE am 27.10.2017
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