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Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
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Wir suchen für das Institut für Industrielle Informationstechnik (IIIT) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Akademische/n Mitarbeiter/in mit Möglichkeit zur Promotion

Die Signalverarbeitung ist eine Schlüsseltechnologie im Kontext intelligenter Systeme: Sie ermöglicht die Nutzung von Informationen, die heutzutage von im­mer mehr Sensoren und Informationsquellen geliefert werden. Ein hochaktueller Forschungsschwerpunkt am IIIT ist die Signalauswertung mit modernen Metho­den der Zeit-Frequenz-Analyse. Gegenüber Standardverfahren erlauben Metho­den wie die Kurzzeit-Fourier-Transformation, Wavelets oder die Wigner-Ville-Vertei­lung eine differenzierte zeitabhängige Analyse des Frequenzgehalts.
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Am IIIT wurde hierzu im Bereich der Automobiltechnik die Nutzung des Klopfsen­sors zur Detektion des Einspritzzeitpunktes von Magnetinjektoren untersucht (siehe Abbildung). Während des Motorbetriebs gelang es damit, Störungen wie das Feuern eines Zylinders vom Nutzsignal zu trennen und den Einspritz­zeit­punkt erfolgreich zu bestimmen. Die Forschung im Bereich der Zeit-Frequenz-Analyse soll vertieft und auf ein aktuelles Anwendungsgebiet übertragen werden – die robuste Durchflussmessung mittels Ultraschallsensoren. Hierbei ist zunächst eine Systemidentifikation vorzunehmen.
Ihre Tätigkeit besteht in der Forschung und zielorientierten Anwendung im Bereich der Zeit-Frequenz-Analyse. Es ist zunächst eine Systemidentifikation vorzunehmen, um die Signalentstehung zu modellieren. Im nächsten Schritt sollen mit aktuellen Methoden zur Zeit-Frequenz-Analyse die interessierenden Informationen ermittelt werden.
Ihre Aufgaben beinhalten neben der Bearbeitung des oben beschriebenen For­schungsprojekts auch dessen eigenständige Koordination. Außerdem betreuen Sie im Rahmen dieses Projekts selbstständig studentische Arbeiten. Sie imple­mentieren ihre Forschungsergebnisse an einem Prototyp und arbeiten engagiert in der Lehre mit.
Sie besitzen einen überdurchschnittlichen Universitätsabschluss (Master oder Diplom) in Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Mechatronik, Maschinen­bau, Physik oder einem verwandten Studienfach. Sie bringen Kenntnisse und Interesse auf dem Gebiet der Signalverarbeitung und Mustererkennung sowie Programmiererfahrung (z. B. C++, Matlab / Simulink) mit. Des Weiteren sind Sie kommunikations- und teamfähig und besitzen gute Deutsch- und Englischkennt­nisse in Wort und Schrift.
Wir bieten Ihnen eine Vollzeitstelle mit Bezahlung nach TV-L E13 in einem inter­disziplinären Forschungsumfeld an der Schnittstelle zwischen Elektro- und Infor­mationstechnik, Informatik und Maschinenbau, das Ihnen viele wissenschaftliche Freiheiten bietet. Die Promotionsdauer beträgt typischerweise 3 - 5 Jahre. Ihnen stehen umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das KIT ist international hervorragend vernetzt und mit über 9.000 Mitarbeitern/-innen die größte Forschungseinrichtung Deutschlands sowie der größte Arbeitgeber in Karlsruhe.
Das KIT legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Wir freuen uns daher insbesondere über die Bewerbungen von Frauen. Schwerbehin­der­te Bewerber/innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 15.11.2016 an das Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Industrielle Informati­ons­technik (IIIT), Herrn Prof. Dr.-Ing. F. Puente, Hertzstraße 16, 76187 Karlsruhe, E-Mail: info@iiit.kit.edu. Fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Sebastian Bauer, Tel.: 0721/608-44622, E-Mail: sebastian.bauer@kit.edu.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft.
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Bewerbungsschluss: 15.11.2016
Bewerbungsschluss: 15.11.2016 Erschienen auf academics.de am 14.10.2016
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