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Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, Institutsteil Kassel
Unser Forschungsschwerpunkt ist die Energiesystemtechnik für eine sichere und stabile Versorgung mit erneuerbaren Energien wie Wind-, Solar- und Bioenergie. Wir unterstützen die Wirtschaft und die Politik in allen systemischen, technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen um die Energiewende zum Erfolg zu führen.
Unsere Kernkompetenzen sind: Energiewirtschaft und -systemdesign, Systemintegration, Energienetze, Energieinformatik, Energiemeteorologie, Energiespeicher, Energieverfahrenstechnik.
Wir sind 320 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Angestellte sowie Studentinnen und Studenten und erwirtschaften rund 19 Mio. Euro Erträge pro Jahr.

Diplomand/Masterand (m/w) für Betrachtungen zum Einfluss großer Antriebe des Kraftwerkseigenbedarfs auf die oszillatorische Stabilität ausgedehnter elektrischer Netze

Kennziffer: IWES-KS-2015-72
Ihre Aufgaben:
Zwischen den rotierenden Massen der Kraftwerksblöcke im Energieversorgungsnetz treten sowohl im Normalbetrieb, als auch bei Störungen Ausgleichvorgänge auf. Schwingen ganze Generatorgruppen in weit von aneinander entfernten Netzteilen gegeneinander, spricht man von sogenannten Netzpendelungen, welche in Form von sehr niederfrequenten Oszillationen zu beobachten sind. Will man diese Vorgänge in einer Simulation abbilden, ist es in der Regel ausreichend nur die Bewegungsgleichungen des Turbine-Generator-Wellenstrangs als konzentrierte Masse und dessen Regeleinrichtungen zu modellieren. Einen höheren Detailgrad erhält man, wenn die thermischen Kraftwerksprozesse der Turbine und des Kessels ebenfalls berücksichtigt werden. Welchen Einfluss darüber hinaus große Antriebe bspw. der Speisewasserpumpen oder der Kohlemühlen auf das Schwingungsverhalten haben, soll im Rahmen dieser Arbeit exemplarisch anhand von Fallbeispielen untersucht werden. Die entsprechenden dynamischen Prozesse sind auf Basis derBilanzgleichungen der zugehörigen physikalisch-technischen Vorgänge (Massenströme, Volumenströme, Impulserhaltung, Leistungsbilanzen usw.) zu modellieren und in die kommerzielle Netzberechnungssoftware PowerFactory einzubinden. Die Bewertung erfolgt mit Hilfe von Zeitbereichssimulationen und Eigenwertberechnungen.

Ihre Voraussetzungen:
• Studium der Elektro- und Informationstechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Energietechnik
• Kenntnisse der Kraftwerkstechnik und der Theorie dynamischer Systeme
• Kenntnisse in der Simulationsumgebung PowerFactory
• Sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch
• Selbstständige Arbeitsweise

Je nach Qualifikation kann auch ein Praktikum von 3 Monaten im Vorfeld der Arbeit absolviert werden.


Allgemein:
Die monatliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden.
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Die Stelle ist befristet auf 6 Monate.


Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer an:
Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, IWES Kassel, Personalstelle, Königstor 59, 34119 Kassel

Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
Herr Tobias Hennig
Tel. +49 561 7294-1720
E-Mail: tobias.hennig@iwes.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, Institutsteil Kassel
Kassel

http://www.iwes.fraunhofer.de/


Erschienen auf academics.de am 07.05.2015
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