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Nationales Begleitgremium

Das Nationale Begleitgremium ist ein unabhängiges, pluralistisch zusammengesetztes Gremium, das das Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle gemeinwohlorientiert begleitet. Mitglieder des Gremiums sind von Bundestag und Bundesrat gewählte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und in einem Beteiligungsverfahren bestimmte Bürgervertreter/innen. Das Gremium begleitet das Verfahren zur Auswahl eines Endlagerstandorts und die Beteiligung der Öffentlichkeit an dem Verfahren unabhängig, vermittelnd und gemeinwohlorientiert.

Das Nationale Begleitgremium wird bei seiner Tätigkeit von einer Geschäftsstelle unterstützt, die beim Umweltbundesamt eingerichtet worden ist und ihren Sitz in Berlin hat. Die Geschäftsstelle unterliegt in ihrer fachlichen Arbeit nur den Weisungen des Nationalen Begleitgremiums.

Wir suchen für unsere Geschäftsstelle eine/n

Generalsekretär/in

Das Arbeitsverhältnis beginnt so bald wie möglich und ist zunächst für die Dauer von bis zu 24 Monaten als Probezeit in dieser Führungsposition befristet. Nach erfolgreicher Absolvierung der Erprobungszeit ist eine unbefristete Einstellung vorgesehen. Im Beamtenbereich wird die Funktion ebenfalls zunächst auf Probe übertragen.

Ihre Aufgaben:

  • Leitung und weiterer Aufbau einer Geschäftsstelle mit elf Mitarbeitern/-innen
  • Verantwortung für die Vorbereitung und für die Durchführung von Sitzungen und öffentlicher Veranstaltungen des Nationalen Begleitgremiums
  • Verantwortung für die Erstellung und Herausgabe von Berichten und Publikationen des Gremiums
  • Vorbereitung und Koordination der Begleitung der Standortsuche durch das Gremium

Ihr Profil:

  • Sie haben ein wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Uni- Diplom).
  • Sie haben mehrjährige berufliche Erfahrung in leitenden Positionen.
  • Sie bringen Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung und juristische Kenntnisse mit.
  • Sie können praktische Erfahrungen und Kenntnisse auf dem Feld der Bürgerbeteiligung oder Mediation vorweisen, nehmen Besorgnisse von Bürgern und Bürgerinnen ernst und können sie aufnehmen.
  • Sie können komplexe naturwissenschaftliche und politische Zusammenhänge allgemein verständlich darstellen.
  • Kenntnisse der Probleme bei der Suche nach einem Standort für die Endlagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe, des Standortauswahlgesetzes und der Kriterien der Standortauswahl sind von Vorteil.
  • Sie haben einen ergebnis-, qualitäts- und teamorientierten Führungsstil, besitzen Genderkompetenz und die Bereitschaft, verantwortungsbewusst und fachübergreifend zusammenzuarbeiten.
  • Die Anwendung moderner Führungsinstrumente, speziell zur Wahrnehmung der Personal-, Fach- und Ressourcenverantwortung, wird vorausgesetzt.
  • Sie verfügen über ein sehr gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift.
  • Eine hervorragende Kommunikationsfähigkeit nach innen und außen und ein ausgeprägtes Planungs- und Organisationsvermögen zeichnen Sie aus.
  • Sie besitzen eine hohe Analyse-, Strategie- und Reflexionsfähigkeit.
  • Sie sind zu Dienstreisen bereit.

Unser Angebot:

Wir bieten Ihnen im Rahmen flexibler Arbeitszeiten einen verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz und die Möglichkeit, Ihr Wissen in ein interessantes und gesellschaftlich relevantes Tätigkeitsfeld einzubringen. Weiterbildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Personalentwicklung. Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Dotierung: Besoldungsgruppe bis A 16 BBesO. Tarifbeschäftigte werden nach TVöD außertariflich analog nach A 16 vergütet.
Kenn.-Nr.: 6/NBG/17 • Bewerbungsfrist: 9. November 2017


Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Nähere Informationen und den Volltext zu dieser und anderen Stellenausschreibungen des Umweltbundesamtes finden Sie unter www.umweltbundesamt.de

Umweltbundesamt | Postfach 1406 | 06813 Dessau-Roßlau


Bewerbungsschluss: 09.11.2017
Bewerbungsschluss: 09.11.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 12.10.2017
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