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Die Universitätsmedizin Tübingen ist Bestandteil der Exzellenzuniversität Tübingen. Sie bietet medizinische Leistungen auf höchstem Niveau und deckt das gesamte Spektrum moderner Medizin, Forschung, Lehre und Krankenversorgung ab.

An der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen ist im Verbund des neu zu gründenden Instituts für Gesundheitswissenschaften im Rahmen des Gesundheitscampus Tübingen – Esslingen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W1-Juniorprofessur
für Spezielle Geburtshilfe
mit Schwerpunkt Hebammenwesen

für zunächst 4 + 2 Jahre (mit Zwischenevaluation) (gem. § 48 Abs. 1 Satz 4 LHG Baden-Württemberg) zu besetzen. Die Berufungsvoraussetzungen für Juniorprofessuren finden Sie in § 51 Abs. 3 LHG Baden-Württemberg. Eine Verstetigungsoption auf eine W3-Professur wird bei vorhandenen Mitteln in Aussicht gestellt.

Der/Die Stelleninhaber/-in soll das Fach in Forschung, Lehre und klinischer Praxis vertreten.

Aufgabe der Professur ist die Mitwirkung bei der Entwicklung und Implementierung sowie der Umsetzung und kooperativen Leitung gemeinsam mit der W3-Frauengesundheit und Hebammenwissenschaft des primärqualifizierenden Studiengangs Bachelor of Science (Hebammenwissenschaft) innerhalb des Gesundheitscampus Tübingen – Esslingen. Voraussetzung ist die Schwerpunktsetzung im Bereich der praktischen Geburtshilfe. Der/Die Stelleninhaber/-in soll das praxisbezogene Lehrprofil des Studiengangs mitverantworten und im Forschungsprofil die Lehrforschung ergänzen. Dies soll im engen Zusammenwirken mit dem Forschungsinstitut für Frauengesundheit des Departments für Frauengesundheit Tübingen erfolgen. Es besteht die Möglichkeit zur Habilitation.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Promotion sowie eine abgeschlossene Ausbildung als Hebamme/ Entbindungspfleger oder gleichwertige Qualifikation, mit eingehender Berufs- und Lehrerfahrung in der Qualifizierung von Hebammen/Entbindungspflegern. Erwünscht sind pädagogisch-didaktische Eignung und Erfahrung im Aufbau und bei der Durchführung eines hebammenwissenschaftlichen Studiengangs. Erwartet wird Forschungserfahrung, insbesondere imBereich der Hebammenwissenschaft sowie Nachweis in der Drittmitteleinwerbung. Die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit an bestehenden und geplanten Forschungsverbünden, am Aufbau von (inter-)nationalen Forschungsnetzwerken im Kontext des Gesundheitscampus, insbesondere an Verbundprojekten mit der Pflegewissenschaft werden, vorausgesetzt.

Die Inhaberin oder der Inhaber der Juniorprofessur soll sich durch die selbstständige Wahrnehmung der Hochschule obliegenden Aufgaben in Forschung und Lehre für die Berufung auf eine Professur an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule qualifizieren.

Die Universität Tübingen strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um eine Bewerbung.

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Weitere Hinweise zu den erforderlichen Unterlagen für eine Bewerbung finden Sie in unserem Merkblatt auf: www.medizin.uni-tuebingen.de/Berufungen

Bitte senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen einschließlich Bewerberbogen ausschließlich elektronisch und in einer zusammenhängenden PDF-Datei bis spätestens zum 02.11.2017 an berufungen.dekanat@med.uni-tuebingen.de.

Die Medizinische Fakultät Tübingen weist darauf hin, dass im Rahmen des Gesundheitscampus Tübingen – Esslingen auch die Ausschreibung einer W3-Professur für Frauengesundheit und Hebammenwissenschaft parallel erfolgt.

Dekan der Medizinischen Fakultät der
Eberhard Karls Universität Tübingen
Herrn Professor Dr. med. Ingo B. Autenrieth
Geissweg 5
72076 Tübingen


www.medizin.uni-tuebingen.de

Bewerbungsschluss: 02.11.2017
Bewerbungsschluss: 02.11.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 05.10.2017
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