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An der Fakultät Agrarwissenschaften ist zum Wintersemester 2017/2018 die

JUNIORPROFESSUR
(W1 MIT TENURE TRACK)
FÜR PHYSIOLOGIE DER
ERTRAGSSTABILITÄT

im Institut für Kulturpflanzenwissenschaften erstmalig zu besetzen.

Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber soll die Physiologie der Ertragsstabilität von Kulturpflanzen und die Anwendung entsprechender, teils molekularer Methoden in der Züchtung und im Pflanzenbau in den Studiengängen der Fakultät Agrarwissenschaften auf Bachelor- und Masterebene in deutscher und englischer Sprache vertreten. Die Lehrverpflichtung beträgt zunächst vier, nach erfolgreicher Zwischenevaluation sechs SWS.

Der Forschungsschwerpunkt soll in der Anwendung neuester molekulargenetischer Methoden in der Züchtung und deren Bedeutung für den Anbau von Kulturpflanzen liegen. Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber soll physiologische und -omics-basierte Hochdurchsatzverfahren mit molekulargenetischen Techniken wie zum Beispiel Genome Editing kombinieren und breit nutzbar machen. Mit systemorientierter oder hypothesengetriebener Forschung - vorzugsweise an Nutzpflanzen und Züchtungsmaterial - werden die molekularen und physiologischen Grundlagen von Ertragsstabilität untersucht, z. B. unter abiotischem und biotischem Stress. Die Professur wird in ein Netzwerk inner- und außeruniversitärer Kooperationspartner (Universität Tübingen, MPI Entwicklungsbiologie) in der Regionalen Forschungsallianz „Ertragsstabilität in dynamischen Umwelten“ eingebettet. Innerhalb dieses Forschungsverbunds wird interdisziplinäre Mitarbeit erwartet. Darüber hinaus ist eine intensive Kooperation mit anderen Hohenheimer Gruppen und den interdisziplinären Forschungszentren erwünscht. Neben Labor- und Gewächshausforschung können Feldversuche durchgeführt werden, wozu ein effizientes Feldversuchswesen an der Fakultät Agrarwissenschaften der Universität Hohenheim zur Verfügung steht.

Voraussetzungen für eine Berufung sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung sowie eine Promotion von herausragender Qualität.

Die Besetzung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Zeit zunächst befristet für vier Jahre. Nach positiver Zwischenevaluation wird das Dienstverhältnis um weitere zwei Jahre verlängert. Von der ausgeschriebenen Position aus kann nach sechs Jahren ohne erneute Ausschreibung und im Rahmen eines vereinfachten Berufungsverfahrens auf eine W3-Stelle berufen werden, wenn die im Qualitätssicherungskonzept der Universität Hohenheim definierten Anforderungen erfüllt sind.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Die Universität Hohenheim strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Sie fordert daher Wissenschaftlerinnen nachdrücklich zur Bewerbung auf.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei: Darstellung Ihrer Forschungsinteressen, Lebenslauf, Kopien von akademischen Zeugnissen und Urkunden, Publikationsliste, Liste der Drittmittelprojekte, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Übersicht über Lehrevaluationen sowie drei besonders relevante wissenschaftliche Publikationen.

Die Universität Hohenheim nimmt Ihre elektronische Bewerbung bis zum 12.01.2017 über das Berufungsportal (https://www.uni-hohenheim.de/berufungsportal) entgegen. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Vögele (Ralf.Voegele@uni-hohenheim.de) gerne zur Verfügung.

Universität Hohenheim
Fakultät Agrarwissenschaften (300)
70593 Stuttgart

www.uni-hohenheim.de

Bewerbungsschluss: 12.01.2017
Bewerbungsschluss: 12.01.2017 Erschienen in Forschung & Lehre vom 01.12.2016
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