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Fraunhofer-Institut für Silicatforschung
Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege.

Das Zentrum für Angewandte Elektrochemie ZfAE des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung in Würzburg entwickelt neue Materialien für Hochleistungsbatterien und erarbeitet leistungsfähige Batteriekonzepte. Gemeinsam mit Materialherstellern und der Batterieindustrie leistet das ZfAE damit einen wichtigen Beitrag für die Etablierung Deutschlands als Technologievorreiter für Elektromobilität wie auch für die erneuerbaren Energieträger.

Die Lithium-Ionen-Batterie (LIB) gilt als Schlüsseltechnologie der Elektromobilität. Seit ihrer Kommerzialisierung im Jahr 1990 wurde sie hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz kontinuierlich weiterentwickelt. Da jedoch LIBs nicht inhärent sicher sind, benötigen sie eine permanente Überwachung des Ladezustands, um gefährliche Zustände zu vermeiden. In kommerziell erhältlichen Systemen ist dies in Form eines Batteriemanagementsystems umgesetzt, welches bis zu 10 % der Kosten des Gesamtsystems ausmacht.

Unsere Arbeitsgruppe entwickelt alternative und potentiell kostenreduzierende Methoden, die auf Basis der mechanischen Eigenschaften der Batterie und deren Änderung während des Lade- und Entladevorgangs den Ladezustand bestimmen. Ihre Aufgabe ist die stufenweise Modellierung von Batteriekomponenten zur aufklärenden Unterstützung bei der Entwicklung dieser Methoden. Die Basis bilden hierbei elektrochemische Formeln, welche die Wechselwirkungen und Prozesse in der Batterie abbilden. Je nach Wunsch und Fortkommen können bei der Modellierung verschiedene Ansätze und Entwicklungsstufen gewählt werden. Zudem sind Experimente zur Verifizierung des Modells mögliche Inhalte der Abschlussarbeit.

Wir hoffen Sie können sich für diese Thematik ebenso begeistern wie wir und freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ihre zukünftigen Aufgaben:
  • Einarbeitung: Grundlagen der Lithium-Ionen-Batterie, Modellierung elektrochemischer Systeme, Python mit naturwissenschaftlichen Modulen (SciPy, NumPy…)
  • Eigenständige Literaturrecherche
  • Weiterentwicklung des vorhandenen Simulationsmodells
  • Problemstellungen erfassen, Lösungsansätze erarbeiten
  • Dokumentation und Diskussion

Masterandin / Masterand oder Diplomandin / Diplomand zur Modellierung mechanischer Eigenschaften von Lithium-Ionen-Batterien

Kennziffer: ISC-2017-9
Ihre Aufgaben:
  • Ein freundliches und kreatives Arbeitsklima
  • Mitarbeit in einem dynamischen Team mit innovativen Aufgabengebieten
  • Gestaltungsfreiraum in der Forschung



Ihre Voraussetzungen:
  • Bevorzugte Studienrichtung: Informatik
  • Alternative Studienrichtung: Chemie, Physik, Materialwissenschaften mit Kenntnis einer oder mehrerer Programmiersprachen
  • Grundkenntnisse der Elektrotechnik und Informatik sind wünschenswert
  • Grundkenntnisse in Python sind wünschenswert
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Schnelle Auffassungsgabe
  • Teamfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft
  • Analytische und strukturierte Arbeitsweise
  • Gute Englischkenntnisse


Allgemein:
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Die Befristung wird individuell vereinbart und ist bis zu 12 Monaten möglich.


Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer an:
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung
Frau Rebohle-Mandel
Neunerplatz 2
97082 Würzburg

Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
Lukas Gold
Tel.: +49 (0) 931 4100-979
E-Mail: lukas.gold@isc.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung
Würzburg

http://www.isc.fraunhofer.de


Bewerbungsschluss: 01.07.2017
Bewerbungsschluss: 01.07.2017 Erschienen auf academics.de am 14.02.2017
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