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Fraunhofer-Institut für Silicatforschung
Das Fraunhofer-Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau HTL in Bayreuth führt anwendungsnahe F&E an Werkstoffen durch, die bei hohen Temperaturen eingesetzt bzw. hergestellt werden. Schwerpunkt ist die Verbesserung der Energieeffizienz von Wärmebehandlungsprozessen (www.htl.fraunhofer.de).

Keramische Faserverbundwerkstoffe (engl. Ceramic Matrix Composites) sind vielversprechende Werkstoffe, welche vor allem in Hochtemperaturanwendungen eingesetzt werden. Derzeit laufen intensive Forschungsprogramme, um die Werkstoffe für Anwendungen in der Gasturbine zu entwickeln und zu qualifizieren. Dadurch könnten beispielsweise Flugzeuge deutlich weniger Treibstoff verbrauchen, was zu enormen CO2-Einsparungen führen könnte. Die Werkstoffe bestehen aus einer keramischen Matrix, in die keramische Verstärkungsfasern eingearbeitet sind. Die Fasern werden zunächst als Polymer gesponnen und dann in einem Pyrolyseprozess in eine Keramik umgewandelt. Vor der Pyrolyse ist ein Härtungsschritt der Polymerfasern zwingend erforderlich, damit die Fasern bei der Pyrolyse nicht geschädigt werden. An dieser Stelle setzt die studentische Arbeit an.

Praktikum oder Masterarbeit: Entwicklung eines Härtungsprozesses für keramische Hochleistungsfasern

Kennziffer: ISC-2016-18
Ihre Aufgaben:
Wir bieten Ihnen eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem interdisziplinären Team und eine hervorragende Betreuung.
Dabei kommen sie mit unterschiedlichsten modernen Methoden der  Analyse in Berührung und arbeiten in einem innovativen Forschungsumfeld.

Das Thema umfasst den wichtigen Schritt der Härtung bei der Herstellung von keramischen Hochleistungsfasern. Die Studentin/der Student erhält eine Einweisung in die Labortätigkeiten sowie die Charakterisierungsmethoden und soll diese dann selbstständig anwenden.

Aufgaben:
  • Erarbeitung des Zusammenhangs zwischen Härtungsparameter und Faserstruktur
  • Prüfung und Bewertung des Härtungsprozesses in Abhängigkeit der Pyrolyseergebnisse
  • Umfangreiche Charakterisierung der Fasern, u.a. Untersuchungen zur Polymerstruktur
  • Optimierung des Verfahrens im Hinblick auf Entwicklung eines kontinuierlichen Härtungs-Prozesses


Allgemein:
Die wöchtentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Die Stelle ist als Masterarbeit auf 6 Monate befristet, als Praktikum bitte Dauer erfragen.


Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer an:



Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
Dr. Andreas Nöth
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau HTL
Neunerplatz 2
97082 Würzburg

E-Mail: andreas.noeth@isc.fraunhofer.de
Tel: 0931 4100 - 450
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung
Würzburg

http://www.isc.fraunhofer.de


Bewerbungsschluss: 31.10.2016
Bewerbungsschluss: 31.10.2016 Erschienen auf academics.de am 14.04.2016
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