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An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt - vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen - die

W1-Professur für ABWL: Dienstleistungsmanagement (mit „tenure-track-Option“ auf eine W2-Professur)

zu besetzen.

Die Universität Rostock ist die älteste und traditionsreichste Universität im Ostseeraum. Gegründet im Jahre 1419 kann die Universität Rostock in wenigen Jahren auf 600 Jahre Lehre und Forschung zurückblicken. Mit über 100 Studiengängen gehört die Universität zu den Hochschulen Deutschlands mit dem breitesten Fächerspektrum. Insgesamt waren zum Wintersemester 2015/16 an der Universität mehr als 13.000 Studierende immatrikuliert.

Die W1-Professur für ABWL: Dienstleistungsmanagement soll eine institutionelle Besonderheit des Dienstleistungsbereichs in der Breite vertreten. Diese Spezialisierungsrichtung soll das bestehende Lehr- und Forschungsprofil des Instituts für Betriebswirtschaftslehre ergänzen. Insbesondere ist eine Schwerpunktsetzung in einem der folgenden Bereiche gewünscht:

  • Dienstleistungsmanagement im Tourismus
  • Dienstleistungsmanagement in der Gesundheitswirtschaft
Die zukünftige Stelleninhaberin / Der zukünftige Stelleninhaber vertritt das Fach „ABWL: Dienstleistungsmanagement“ in der Forschung und Lehre. Dies umfasst Veranstaltungen in den vom Institut für Betriebswirtschaftslehre betreuten Bachelor-Studiengängen und im M.Sc. Dienstleistungsmanagement. Neben der Mitwirkung in den betriebswirtschaftlichen Pflichtmodulen sind weitere Veranstaltungen anzubieten, die den Forschungsschwerpunkt der Professur widerspiegeln und das bestehende Lehrangebot insbesondere im M.Sc. Dienstleistungsmanagement ergänzen. Bei Wahrnehmung der „tenure-track-Option“ sind in der Lehre perspektivisch auch Aufgaben in der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre zu übernehmen.

Die Universität Rostock hat ihre Forschungsaktivitäten in vier Profillinien gebündelt, wobei sich das Institut für Betriebswirtschaftslehre mit seinem Forschungsschwerpunkt „Dienstleistungsmanagement und Dienstleistungsmärkte“ sowohl in der Profillinie „Maritime Systeme“ als auch in der Profillinie „Altern des Individuums und der Gesellschaft“ engagiert. Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird erwartet, dass sie/er in einer dieser Profillinien mitarbeitet. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den anderen an Profillinie und Forschungsschwerpunkt Beteiligten wird vorausgesetzt. Insbesondere sollte sie / er als empirische/-r Forscherin/Forscher methodisch ausgewiesen sein.

Auskünfte erteilt:
Herr Prof. Dr. Christian Brock, Vorsitzender der Berufungskommission
Telefon: 0381/498-4370
E-Mail: christian.brock@uni-rostock.de

Die Einstellungsvoraussetzungen bestimmen sich gemäß § 62 Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommern (LHG M-V). Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in oder wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben.

Die Professur wird gemäß § 62 LHG M-V als Juniorprofessur im Beamtenverhältnis auf Zeit oder ggf. im Angestelltenverhältnis besetzt. Es besteht im Rahmen der „tenure-track-Option“ gemäß § 61 LHG M-V die Möglichkeit, nach erfolgreicher Zwischenevaluation und unter dem Vorbehalt der Finanzierung der Stelle bei Erfüllung der individuellen Voraussetzungen in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit, ggf. auch im Beamtenverhältnis auf Zeit für fünf Jahre oder auch im Angestelltenverhältnis übernommen zu werden.

Besondere Fähigkeiten und Leistungen in der Lehre sowie in der Wissenschaftsorganisation und akademischen Selbstverwaltung finden Berücksichtigung. Zu diesem Zweck sind die Ergebnisse in der Lehre, die Vorstellungen zur künftigen Lehre inkl. zur didaktischen Gestaltung von Lehrveranstaltungen darzulegen und die Erfahrungen im wissenschaftlichen Management zu beschreiben. Aktives Engagement und Erfahrung bei der Einwerbung von Drittmitteln werden erwartet.

Die Universität Rostock bekennt sich zu ihren universitären Führungsleitlinien.

Die Universität Rostock strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert daher qualifizierte Frauen mit Bezug auf § 7 Abs. 3 des Gleichstellungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei im Wesentlichen gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und Qualifikation besonders berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs, Schriftenverzeichnis, Aufstellung der bisherigen Lehrtätigkeit, eventuell hochschuldidaktischer Zusatzqualifikationen und der bisherigen Drittmitteleinwerbung sowie Beschreibung künftiger Forschungsabsichten) sind bis 15.08.2017 zu richten an die Universität Rostock, Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Ulmenstr. 69, 18057 Rostock oder per E-Mail an dekan.wsf@uni-rostock.de.

Bewerbungskosten können vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen werden.

Bewerbungsschluss: 15.08.2017
Bewerbungsschluss: 15.08.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 20.07.2017
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