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Philipps-Universität Marburg
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Die drei mittelhessischen Hochschulen - die Philipps-Universität Marburg, die Justus- Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen - haben zur Stärkung der regionalen Verbundbildung und Schaffung zukunftsweisender Strukturen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung mit Unterstützung des Landes Hessen den Forschungscampus Mittelhessen gegründet. Hierfür sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt an den Universitäten jeweils zwei W2-Professuren mit Entwicklungszusage in „emerging fields“ der Spitzen­forschung zu besetzen. Verortet werden die Professuren an den jeweiligen Fachbereichen.
In diesem Rahmen ist im Fachbereich Mathematik und Informatik der Philipps-Universität Marburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Professur (W2) für Praktische Informatik

unter Beachtung des § 64 Abs. 1 und 4 HHG für die Dauer von sechs Jahren zu besetzen. Im Falle der Bewährung, die gem. § 64 Abs. 2 HHG in einem Evaluationsverfahren festzustellen ist, wird die dauerhafte Übertragung einer W3-Professur zugesagt.
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit internationaler Erfahrung, die den Bereich der prak­tischen Informatik engagiert in Forschung und Lehre vertritt. Die zu berufende Person soll vorzugsweise in mehreren der Gebiete Maschinelles Lernen, Data Science, Computational Intelligence oder Big Data Analytics hervorragend ausgewiesen sein. Interesse besteht insbesondere an Gebieten, die Querbezüge zwischen vorhandenen hochschul­über­greifenden Arbeitsgruppen herstellen, die Vernetzung innerhalb des Fachbereichs stärken und das bestehende fachliche Spektrum auf sinnvolle Art und Weise ergänzen. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen der Philipps-Universität Marburg sowie mit bestehenden und geplanten Forschungsverbünden vorzugsweise auf dem Gebiet der Neurowissenschaften des Forschungscampus Mittelhessen wird erwartet. Erfahrungen in der Anbahnung, Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten werden vorausgesetzt. In der Lehre wird ein regelmäßiges Angebot an Lehrveranstaltungen in den genannten Gebieten sowie eine Beteiligung an der Informatik-Grundausbildung der Studierenden in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs erwartet.
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61, 62 und 64 Abs. 1 und 4 HHG. Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovie­renden große Bedeutung zu und erwartet von den Lehrenden eine ausgeprägte Präsenz an der Universität.
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerber­innen und Bewerber mit Kindern sind willkommen - die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen (Kopien) sind inkl. einer detaillierten Auflistung über Forschungs­ge­biete, Drittmitteleinwerbungen, Lehrerfahrungen, Skizze längerfristig geplanter For­schungs­ziele und einem Schriftenverzeichnis bis zum 24.11.2017 ausschließlich in einer PDF-Datei mit dem Betreff „[Nachname]-W2-Praktische Informatik“ an bewerbung@ver­waltung.uni-marburg.de zu senden.

Bewerbungsschluss: 24.11.2017
Bewerbungsschluss: 24.11.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 26.10.2017
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